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Telfs - Nach einem Lawinenabgang in Tirol konnte Donnerstagnachmittag ein Verschütteter nur mehr tot geborgen werden. Der Mann aus Deutschland war mit einem Kollegen auf die Hohe Munde im Bezirk Innsbruck-Land unterwegs gewesen. Beide dürften von den Schneemassen erfasst worden sein. Der Begleiter, der den Lawinenabgang schließlich auch meldete, wurde verletzt ins Krankenhaus nach Garmisch in Bayern geflogen.
Die Tourengeher dürften beim Aufstieg das Schneebrett selbst ausgelöst haben. Beim Lawinenabgang soll er nach Angaben eines Bergretters über den Kegel hinausgeschleudert und rund 200 Meter über steiles Gelände gestürzt sein. Der Mann aus Bayern soll einen Lawinenpieps bei sich getragen haben. Am Nachmittag war die Bergung des Verunglückten noch im Gange.
Der Lawinenabgang oberhalb der Rauthhütte wurde von der Leitstelle Tirol kurz nach Mittag gemeldet. Erst zweieinhalb Stunden später konnte der Hubschrauber den Vermissten orten. Nochmals über eine Stunde später waren die Einsatzkräfte zu dem leblosen Körper vorgedrungen. Bei der Suchaktion beteiligten sich neben mehreren Bergrettern die Hundestaffel, Alpinpolizei sowie zwei Hubschrauber. Der Einsatz hatte sich aufgrund der akuten Lawinengefahr nach Angaben der Polizei schwierig gestaltet. (APA, 20.12.2012)
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