Barack Obama bleibt bei seinem Blackberry

20. Dezember 2012, 13:15
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Dem Niedergang zum Trotz setzt der US-Präsident weiter auf sein "Bold"

"Time"-Fotografin Callie Shell durfte US-Präsident Barack Obama 48 Stunden lang begleiten. Das diente zur Aufnahme von Bildern für eine Serie des Blattes, das Obama zur "Person des Jahres 2012" gekürt hatte.

Dicht auf den Fersen

Shell blieb dem nunmehr Wiedergewählten im weihnachtlich geschmückten Weißen Haus in verschiedenen Sitzungen und auf anderen Stationen seiner täglichen Arbeit dicht auf den Fersten und erstellte auch "Point of view"-Fotos. Diese zeigen eine Szene aus der unmittelbaren Perspektive des Politikers.

Obama weiter mit dem Bold unterwegs

Den Bloggern von CrackBerry ist ein Bild besonders aufgefallen. Es zeigt eine Tasse Tee, einen geschlossenen Ordner mit geheimen Unterlagen und sein Smartphone. Während verschiedene Unternehmen und Behörden Research in Motion (RIM) bereits den Rückgen gekehrt haben, ist Obama immer noch mit seinem Blackberry Bold unterwegs. Ob es sich dabei um das Modell 9900 oder das 9930 handelt, lässt sich allerdings nicht genau sagen.

Wieso dem so ist, darüber lässt sich nur spekulieren. Am ehesten kommen wohl Sicherheitsaspekte in Frage. Blackberry beherrscht erweiterte Verschlüsselungstechniken und hat auch andere Features, die in dieser Hinsicht wichtig sind. Möglich ist aber auch, dass der US-Präsident schlicht und einfach ein Gewohnheitstier ist und vielleicht abwarten will, was Blackberry 10 bringt.

Letzte Hoffnung

Das neue System, das als die letzte Hoffnung für RIM gilt, geht inklusive neuer Geräte Ende Jänner an den Start. Erst vor wenigen Tagen wurde das kanadische Unternehmen vom NASDAQ-Börsenindex genommen. (red, derStandard.at, 20.12.2012)

  • Obama setzt weiterhin auf Blackberry.
    foto: time magazine

    Obama setzt weiterhin auf Blackberry.

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