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Wien - Auch die FPÖ hat ihre offizielle Empfehlung für die Bundesheer-Volksbefragung im Jänner abgegeben: Bundesparteichef Heinz-Christian Strache riet am Donnerstag in einer Pressekonferenz erwartungsgemäß zu einem Votum für die Beibehaltung der Wehrpflicht. Nur so könne die Neutralität Österreichs sichergestellt werden, auch der Erhalt des Zivildienstes ist dem FPÖ-Chef ein Anliegen.
Für Strache gilt es am 20. Jänner, ein "eindeutiges Ja für die Wehrpflicht sicherzustellen". Ihm geht es auch darum, für "den Fortbestand des wichtigen Zivildienstes" zu stimmen, andernfalls wären die Rettungs- und Hilfsorganisationen "bedroht". Mit einem Berufsheer wäre laut Ansicht der FPÖ auch die Hilfe bei Naturkatastrophen nicht mehr gesichert.
Nach Ansicht Straches käme ein Berufsheer zudem deutlich teurer: "Man will offensichtlich mehr öffentliches Geld in die Hand nehmen für weniger Schutz." Er will stattdessen, dass das derzeitige Modell der Wehrpflicht ausgebaut wird. Der FPÖ-Chef unterstützt auch das Komitee "Einsatz für Österreich", das ebenfalls für die Beibehaltung der Wehrpflicht wirbt. Dieses leiste "hervorragende Aufklärungsarbeit", findet Strache.
Bundespräsident Heinz Fischer hat seinen Tagesbefehl zum Jahreswechsel für deutliche Worte in der Bundesheer-Debatte im Vorfeld der Volksbefragung genutzt. Er strich in seiner Botschaft an die Soldaten am Donnerstag die "umfassenden und professionellen Fähigkeiten" der Streitkräfte hervor. "Ungerechte Kritik" am Heer wies er "mit aller Entschiedenheit zurück". Reformen werde es aber jedenfalls geben müssen, egal, wie die Befragung ausgeht, bekräftigte er auch.
Der Oberbefehlshaber dankte den Soldaten und Soldatinnen "für ihre gewissenhafte und professionelle Leistung" im In- und Ausland. Als Beispiele nannte er den Assistenzeinsatz nach Unterwettern in der Steiermark ebenso wie die Auslandseinsätze. Letztere stellten einen "wesentlichen Beitrag dar, das Ansehen unserer Heimat international zu steigern und zu festigen".
Unabhängig vom Ausgang der Wehrpflicht-Volksbefragung würden Reformen im Heer "auf jeden Fall notwendig sein", hieß es weiter. Der Bundespräsident ist bekanntlich ein Befürworter der Wehrpflicht, will aber keine explizite Stimmempfehlung abgeben.
2013 sei jedenfalls ein "Schlüsseljahr" fürs Bundesheer, schrieb Fischer, der sich eine "klare Entscheidung" bei der Volksbefragung wünscht und "einen respektvollen und verantwortungsvollen Umgang der politischen Verantwortungsträger mit dem Befragungsergebnis". (APA, 20.12.2012)
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21 von 27 EU Ländern haben die Wehrpflicht.
Die Wehrpflicht nach Schweizer Modell darf nicht mit der österreichischen verwechselt werden.
Jeder Schweizer hat das Recht, sich im Bedarfsfall auch von dieser Pflicht freikaufen zu können. Gestaffelt nach dem Einkommen, bei einem Mindestbetrag.
So etwas ist in Österreich überhaupt nicht vorgesehen.
Die Wehrpflicht wird Österreich weiter zurückwerfen.
Dass Strache die bereits mehr als 1,2 Mio permanent aufhältigen Nicht-Österreicher ÜBERHAUPT nicht in die Landesverteidigung integrieren will, ist sein schlimmster Fehler.
Schon aus diesem Grund alleine kann ein vernünftig denkender und mündiger Bürger NUR gegen die Beibehaltung der Wehrpflicht stimmen - sie betrifft eben viel zu WENIGE!
und glauben sich dadurch Argumente zu ersparen, dann komm ich auch mit Zahlen:
Jörg Haider bekam einmal fast 30% Wählerzuspruch. Der wär fast Bundeskanzler geworden. In solchen Händen ist ein Berufsheer eine Katastrophe.
Die Masse der EU-Länder ist in der NATO...
Alle EU-Länder geben mehr vom BIP für die Landesverteidigung aus.
Viele EU-Länder haben Rekrutierungsprobleme
Das Abschaffen der Wehrpflicht ist nun mal kein Allheilmittel. Natürlich gibt es positive Effekte - das ist ja komplett außer Streit. Aber es gibt eben auch negative.
Die Aggressivität und Präpotenz von Wehrpflichtgegnern "Wer für die Wehrpflicht ist, ist weder denkend noch mündig" schadet ihnen selbst - was ich als Wehrpflichtbefürworter für durchaus positiv finde |-D.
Die positiven:
Die Zwangsarbeit wird abgeschafft
Junge Menschen verlieren nicht mehr ein Jahr ihres Lebens
Pflege und Sozialsystem werden professionalisiert.
Katastrophenschutz wird professionalisiert.
Negativ:
Gefahr des Verlusts der ohnehin nicht mehr existierenden Neutralität.
Gefahr das sich zuwenige melden.
In meinen Augen überwiegen die Vorteile klar. Wie man die Zwangsarbeit unterstützen kann verstehe ich wirklich nicht, aber bitte, jedem wie ihm beliebt.
irland - berufsheer
schweden - berufsheer
malta - berufsheer
finnland - traditionelle wehrpflicht in erinnerung an den winterkrieg
österreich - wehrpflicht
3:2 für das berufsheer
"unsere männlichen jungen Stammwähler, sind zutiefst dankbar, daß wir ihnen Lebenszeit wegnehmen, ihnen die Entscheidungsfreiheit über ihr Leben rauben und sie zu Billiglohnarbeiten beim Militär zwingen werden, wird dazu führen, daß sie uns bei den nächsten anstehenden Wahlen aus Dankbarkeit oder Vergeßlichkeit wieder mehrheitlich wählen werden"
... waren die 350'000 Mann immer nur ein Ziel - vom Spanocci mit der Einführung des "Kampfes in Schlüssel- und Raumsicherungszonen" und der Taktik der 1000 Nadelstiche aufgestellt.
AFAIK näherte man sich dem Ziel bis unter Lichal an - auf ca. 220'000 Mann. Danach ging es bergab.
es ist eine frechheit und eine schande zugleich dass das sozialwesen nur durch zwangsarbeit funktioniert!
für was hamma denn unsre gscheiten überbezahlten politiker? die sollen sich was gscheites einfallen, in anderen staaten funktionierts ja auch!
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