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Wien - Der Bundeskommunikationssenat hat als zweite Instanz die „Schweigeminuten zum Andenken an den Kreuztod Jesu" im ORF zum Karfreitag als rechtmäßig eingestuft. Die Initiative „Religion ist Privatsache" zeigt sich verwundert, dass der Senat die Schweigeminute als unter Berichterstattung einstuft. Die Initiative will gegen den Bescheid vorgehen - das dürfte Verfassungs- und/oder Verwaltungsgerichtshof bedeuten.
Initiative-Vorstandsmitglied Eytan Reif zum Bescheid: "Wenn der ORF aus eigener Initiative eine Aussage tätigt, die parteipolitisch interpretierbar ist, wird er - zu recht - von der Behörde aufgrund der Verletzung des Objektivitätsgebots sofort verurteilt. Nun ist es aber amtlich bestätigt, dass der ORF religiöse Inhalte anders zu behandeln hat als politische. In Österreich hat nämlich die Kirche einen höheren Stellenwert als eine demokratisch gewählte Partei, die, anders als die Kirche, ja den wichtigsten Baustein der Demokratie darstellt". (red, derStandard.at, 20.12.2012)
Anfang Juni legt der ORF in einer Klausur fest, wo 2014 75 Millionen gekürzt werden. 30 für Befreiungen von Gebühren verweigert die Republik vorerst. Über eine weitere Resolution für die Refundierung streiten die Stiftungsräte
Ex-Skirennläufer Schönfelder und Musical-Paar Shaki/Perman weiter - Bis zu 870.000 ZuschauerInnen am Freitag dabei
Er fände es dennoch "richtig", wieder "bei so etwas Großem mitzumachen
Boston Consulting referiert ORF-Forderungen (laut ORF) als "Kernergebnisse" ihrer Strategiearbeit - Versorgungsauftrag: Social Media, Mobile und Crossmedia-Vermarktung - Mehr Onlinewerbung
Wehdorn nach STANDARD-Infos: Kompatibel mit Denkmalschutz - ORF im ersten Quartal 2013 über Plan: Herbstevent fix - Wo fehlende Gebühren ORF helfen
Das Ergebnis (EGT) der ORF-Mutter lag im ersten Quartal bei minus 10,4 Millionen Euro und damit um 3,4 Millionen besser als geplant
ORF-Generaldirektor gegen festgelegte Quote für bestimmte Programmbereiche
Mit zwölfeinhalb Minuten Redezeit liegt Österreichs ältester Jungpolitiker in den drei wichtigsten TV-Nachrichten vorn
Der Frauenanteil in ORF-Debatten stagniert. Weil sie zu passiv sind, sagt Robert Stoppacher. Weil der ORF zu lasch ist, sagt die Grüne Judith Schwentner
Neues Telekommunikationsgesetz kommt - ORF-Techniktochter will der Media Broadcast Konkurrenz machen
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Prominente interpretieren ab 12. Mai immer sonntags die sieben Hauptlaster
Reaktion: "Wir müssen jeden verfügbaren Euro in originäres österreichisches Programm investieren"
Im Vergleich deutlich mehr Zuschauer bei Salzburg-Wahl - Durchschnittlich 421.000 Zuschauer
Programmbeiträge in Fernsehenund Radio von Freitag bis Sonntag
Gerfried Sperl antwortet auf Armin Wolfs Gastkommentar über die Reform des ORF
Kleinerer und unabhängiger Stiftungsrat, Verlängerung der Gebührenrefundierung, Haushaltsabgabe und Einbindung in Newsroom-Planungen
ORF-Chef Wrabetz will "brachliegendes Familiensilber" verkaufen - 20 bis 30 Prozent des Einsparungsziels durch Einmalerlöse - Deutliche Quotenrückgänge will er "genau analysieren"
Sie war bisher für das Online-Angebot des ORF-Landesstudios Wien verantwortlich
Landesstudios sollen in Tochtergesellschaften umgewandelt werden
Das Programm beschäftigt derzeit Medienbehörde und Bundeskommunikationssenat
Auch künftig am Wochenende zu sehen - 25-jähriges Jubiläum mit Tag der Landesstudios am kommenden Samstag
Kürzung der Filmförderung "würde mir nicht als besonders vorausschauend erscheinen" - VÖZ trommelt weiter für Leistungsschutzrecht
Bundeskommunikationssenat folgt der Behörde: ORF habe kein angemessenes Verhältnis von Information, Kultur, Unterhaltung und Sport eingehalten. Wrabetz zieht vors Höchstgericht
verfolgen die Agnostiker die einer Glaubensgemeinschaft Zugehörigen und werfen ihnen missionarischen Eifer vor. Niemand ist gezwungen, bei der Schweigeminute nicht hinzuhorchen - man kann jederzeit Lärm machen und singen und vö .... und tanzen etc.
Die Illuminati wollen uns alle vernichten ...........
Mama mia! Wenn einen beim ORF Programm eine Minute im Jahr so aufregen kann. Die Minute gehört sicher zum besten, was der ORF bietet.
Außerdem sind wie viele Österreicher entweder katholisch, protestantisch, orthodox oder muslimisch? Ich glaube, es sind mehr als 65%. Somit ist das eine Privatsache, die 65% der Österreicher betreffen, also an sich eine ordentliche demokratische Mehrheit. Ich halte das also für gerechtfertigt...
Genau - es gehört schon eine gehörige Portion Hass und Gehässigkeit dazu, dass man aus einer Minute in einem Sender (wie viele TV-Sender werden in Ö empfangen? - mindestens 100, denke ich) so ein Tamtam macht. Wie gesagt, von Hass zerfressen sind ....
sondern ums prinzip: ist der orf ein öffentlich-rechtlicher oder ein christlicher sender (wenn das radio stephansdom macht, sagt eh niemand was)? wie kommen nicht-christInnen dazu - gerade auch jetzt zu weihnachten - ständig mit christlich-religiösem schwachsinn belästigt zu werden? ich dränge ja auch niemandem meinen atheismus auf. und die karfreitags-schweigeminute ist ja nur ein herausgegriffenes beispiel, ein anderes sind z.b. die kreuze in den klassenzimmern - es geht um den öffentlichen raum, der sollte religionsfrei sein, was die leute daheim oder in ihren gebetsstätten machen (oder in ihren radio-/fernsehsendern), ist ihre sache.
Ich sags Ihnen: Weil sie in einer Gesellschaft leben, die seit jahrhunderten christlich geprägt ist und in der eine Mehrheit heute gläubig ist. Die atheistische Minderheit wird wohl oder übel Toleranz für die Mehrheit aufbringen müssen, wie das in einer demokratischen, pluralistischen Gesellschaft halt so Brauch ist. Weder die Politik noch der ORF brauchen krampfhaft die vorherrschende Kultur ignorieren, nur weil das fanatischen Anti-Religiösen so in den Kram passen würde.
wir leben auch in einer gesellschaft, die seit jahrhunderten
- die frau nicht gleichberechtigt,
- behinderten mitmenschen den zugang zum arbeitsmarkt und der teilhabe am öffentlichen leben nicht in vollem umfang ermöglicht,
- tiere unnötig quält,
- usf, usw.
da besteht zweifellos überhaupt kein handlungsbedarf.
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