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Während Österreich den Rückzug vom Golan verkündete, ging im Waldviertel die größte Truppenübung des Jahres über die Bühne
Beide Parteien lehnen neue Sicherheitsstrategie der Koalition ab - FPÖ überlegt noch
Hohe Diplomaten des Außenamts und Militärs des Bundesheeres kritisieren die Heimkehr der Blauhelme vom Golan als Fehler
Sportnachmittage, Leistungschecks und Abzeichenerwerb geplant
Verteidigungsminister Klug unter Beschuss der Milizverbände - diese vermissen Klärung "wesentlicher Zukunftsfragen"
Nachfolger von Edmund Entacher
Am liebsten würde die Koalition noch im Juni die vorformulierte Doktrin im Parlament beschließen. Der Opposition fehlt die parlamentarische Handschrift
Zwischen 2016 und 2018 will Verteidigungsminister insgesamt 16 Millionen Euro ausgeben
Beschluss spätestens im Juli angepeilt
Commenda, Oschep, Resch und Sinn wollen Generalstabschef werden
Verteidigungsminister beobachtet Golanhöhen und hält Bundesheer zum Abzug bereit
Angebotsfrist für Militärflugbasis mit viel Wald endet am 14. Juni - Mindestkaufpreis 10,5 Millionen Euro
Mikl-Leitner will mehr Integration beim Heer, obwohl es dort keine Migranten gibt
Papier an Vorsitzenden des Verteidigungsausschuss Fichtenbauer übergeben
Bisheriger Stellvertreter folgt auf Entacher - Bair wird Stellvertreter
Umfrage unter Grundwehrdienern im Auftrag des neuen Verteidigungsministers
Verteidigungsminister Klug präsentierte Umfrage unter Grundwehrdienern - Auch mehr Schießübungen gewünscht
Generalstabschef wird am Freitag mit Orden und Feiern verabschiedet
Freiwilliges Sozialjahr wird für Rettungsdienste geöffnet - Keine generelle Öffnung für Frauen - Hilfsorganisationen zufrieden
Innenministerin für Weisung zu Umgang mit Präsenzdienern
Schluss mit brutalen Ausbildungsmethoden, rüdem Kasernenton, rechtsextremen Umtrieben: Gerald Klug schafft in seinem Ressort ein Zentrum für adäquaten Führungsstil beim Militär
Tiroler Initiative sammelte genügend Unterschriften
Erste Bilanz des rot-schwarzen Ministerduos zur Wehrdienstreform: Klug und Mikl-Leitner exerzieren vor, wo man auf Rekruten verzichten kann
Generalstabschef verzichtet auf redimensionierte Feier - Stattdessen kleiner Festakt in Rossauerkaserne - Scharfe Kritik von FPÖ an Darabos
Offiziersgesellschaft verlangt mehr Geld für Unteroffiziere, die Rekruten ausbilden
z.B. ein schwerer Alkoholiker als Fahrlehrer der immer komplett im Öl war und sogar mit den stehen Probleme hatte.
Aja, die Leutnants, frisch von der Milag waren auch super. z.B. wir mit der schweren Wolke und den STG 58 (was waren das, insgesamt 30 kg oder so?) auf 50 km Marsch, der Leutnant .... wusste gar nicht das es so kleine BH Rucksäche gegeben hat. Sowas ähnliches war ein paar Jahre später als Damenhandtasche in Mode. Da ist max. ein Tschickpakerl und ein Red Bull reingegangen.... den Rest haben die Versorgungsfahrzeuge für ihn transportiert, wie auch zeitweilig den Leutnant wenn es ihm zu anstrengend geworden ist.
Das waren so Momente wo ich am liebsten ........
best:
+ einmal für die junkies in den becher pissen: 50€ (da kommt einiges zusammen)
+ stellungspflichtige die glauben sie müssen den hoarten spielen, kriegen als einberufungswunsch die gebirgsjägerkompanie des 26.jägerbataillons eingetragen..
+ drei drogentests überstanden (hatte während des gesamten gwd synthetischen urin dabei)
_______________
- grundausbildung in kärnten..
- braune ausbildner wohin man blickt
- vorgesetzte erzählen judenwitze
- ausbildner verzögern den dienstschluss am samstag so lange, bis der letzte zug nach wien abgefahren ist
- besondere behandlung für den wiener zug (mehr als die hälfte hatte ausländische namen)
- ss runen am kasernengelände
best: abrüsten nach 3 wochen
worst: thrombose durch zeckenimpfung
als 19 jähriger war es ein sehr schlimme zeit für mich. allein die erste nacht im 8 bett zimmer hat einer mitten ins zimmer gepisst. unglaublich eingentlich so ein kasernenleben in der heutigen zeit.
ich finde wir sollten den verein komplett abdrehen und die vielen schönen grossen gebäude der allgemeinheit zurückgeben (schulen, kindergärten, bürgerhäuser, parks etc...)
"Dass ma ihr jo die FPÖ wöhts" habens gesagt, wir alle nikend zugestimmt mit kommentaren wie "freilich, ois aundare is unwöbor!"
Habe dann trotzdem Grün gewählt, auch damals schon!:)
best: durch viel Glück war ich 10 der 12 Monate im Rechenzentrum (Sbg Riedenburg) und hab dort ziemlich viel IT-technisches gelernt.
worst: Exerzieren, während ein psychisch und physisch labiler ca. 55-jähriger Wachtmeister vorliest, warum Exerzieren gut fürs Leben ist.
best information: habe seit dem Bundesheer einen guten Überblick über Playboy & Co :o)
Worst:
Von heute auf morgen Marschbefehl zum Assistenzeinsatz (Unsere Kompanie war eigentlich gar nicht dran, ich musste jemanden ersetzen).
Best:
Nach 6 Wochen Nasenbohren, lesen, schlafen, fernsehen, viel joggen und extremer Langeweile eine Woche am Stück frei bekommen. Darum haben mich dann doch viele beneidet.
Gesamteindruck:
Selten so viele Alkoholiker und Zivilversager auf einem Haufen gesehen.
POSITIV:
Ausbildung zum C-Kraftfahrer. Das was wir in der Heeresfahrschule gelernt haben hätte, hätte in einer privaten Fahrschule vermutlich über 200.000 ATS gekostet.
Wir haben die Fahrstunden und Kurskosten mit einer privaten verglichen und sind in etwa auf diesen Betrag gekommen.
NEGATIV:
Die restlichen Monate waren nur verschenkte Zeit. Bin mit dem 12M18 knapp über 1000km in 6 Monaten gefahren
Hannes Rauch,
seines Zeichens untauglich(bei erstmaliger Musterung tauglich, Aufschub fürs Studium, Aufrücken in der VP-Karriereleiter, bei zweiter Musterung untauglich)
Entweder er ist jetzt doch tauglich
oder er ist berufsunfähig.
Ausbau eines alten russ. Panzerturms gg. einen "modernen" britischen. Danach abfeiern mit einem Stabswachtmeister und zwei zivilen Technikern, ich als Kraftfahrer für den UO - natürlich ohne abfeiern.
Die Zivilen waren selbst unterwegs und nachdem sie im Vollrausch bei der Autobahnabfahrt eine große Hinweistafel gerammt hatten, trat die große "Kommandoaktion" in Kraft. Besprechung aller Beteiligten, Einbindung der bekannten Mitarbeiter der Straßenmeisterei, etc.., etc...
Mich als GWD haben sie eingeschworen, ja stillzuhalten. Tut mir heute noch leid, dass ich nichts gemeldet habe - wäre aber in diesem verzwickten Strudel mit meiner Aussage wahrscheinlich alleine da gestanden.(und Handy zur Verständigung der Polizei gabs damals noch nicht;-)
ich wurde nach 4 monaten von der waffe "befreit" (kein scherz). der oberst befiehlt waffenübungen für die gesamte kaserne (ein paar EFler waren auf besuch, die sollten üben). mein spieß schickt mich im kaz 2 ohne waffe zu den übungen, wo ich erstmal ordentlich zusammen gepfiffen werde weil ich keine waffe dabei habe. nachdem ich den befreiungswisch gezeigt habe, wird mir befohlen, mit meiner imaginären waffe zur stellung zu gleiten und dort auf den imaginären feind imaginäre schüsse abzugeben. der befehl hat mich etwas verwirrt, weswegen ich den EFler gebeten habe, mir die übung vorzumachen (DV konform). nachdem der gute sich 30 meter über den kies gezogen hat, ist mir dann eingefallen, dass ich auch von bewegungsarten (gleiten) befreit bin
+ kameradschaft (jeder half jedem, alles saßen im selben boot und der schmäh is grennt)
+ essen (ganz gut, auf wirtshausniveau, für das steirische wurzelfleisch war die küche meiner kaserne berühmt)
+ immer an der frischen luft, der einzige winter meines lebens, in dem ich keinen tag verkühlt war
+ tschernobyl. dadurch wurde unsere brigadeübung abgebrochen, statt 2 wochen dauerte sie nur 3 tage
- nachtübungen bei minus 17 und hüfthohem schnee
- tagelang hatschen und dann im freien übernachten (im winter, ohne zelt)
- langeweile ohne ende
Ich habe während meines Grundwehrdienstes eine a.o.(außerordentliche) Beschwerde gegen einen Brigadier eingebracht, der bei einer Feldübung vor lauter Wirtshaussauferei die Verpflegung der Grundwehrdiener vergessen hat.
Das Verfahren hat sich einige Monate hingezogen und ist - überraschenderweise (?)- dann eingestelllt worden. Somit war die Beschwerde für "A und O".
Und wenn er nicht gestorben ist, so sauft er heute noch.
+ Habe als Gardist viele Staatsmänner (u.a. Putin und Arafath) live sehen dürfen
- Erwachsene Familienväter wurden von Unteroffizieren jünger 20 Jahre über das Leben belehrt (Tonart eh schon wissen)
- Drillmässiges Duschen (40 Leute auf 4 Duschköpfe in 120 Sekunden)
- wegen jeden Blödsinn in Reihe stehen und warten
- im Assistenzeinsatz vom Gelegenheitsraucher zum Kettenraucher mutiert (habe zum Glück vor 2 Jahren damit aufgehöhrt) --> Das Rauchen geschah aus Langeweile
- belehrt worden dass man die Feldschuhe nur mit Schuhpaste von Erdal verwenden darf
- Wegen nicht gut geputzter Schuhe (Beurteilung mit zweifelhaften Maßstab) zu haftartiger Strafe (AV) verurteilt, Danke § 3 Abs. 4 ADV
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