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Verteidigungsminister Klug präsentierte Umfrage unter Grundwehrdienern - Auch mehr Schießübungen gewünscht
Zwischen 2016 und 2018 will Verteidigungsminister insgesamt 16 Millionen Euro ausgeben
Freiwilliges Sozialjahr wird für Rettungsdienste geöffnet - Keine generelle Öffnung für Frauen - Hilfsorganisationen zufrieden
Commenda, Oschep, Resch und Sinn wollen Generalstabschef werden
Schluss mit brutalen Ausbildungsmethoden, rüdem Kasernenton, rechtsextremen Umtrieben: Gerald Klug schafft in seinem Ressort ein Zentrum für adäquaten Führungsstil beim Militär
Angebotsfrist für Militärflugbasis mit viel Wald endet am 14. Juni - Mindestkaufpreis 10,5 Millionen Euro
Erste Bilanz des rot-schwarzen Ministerduos zur Wehrdienstreform: Klug und Mikl-Leitner exerzieren vor, wo man auf Rekruten verzichten kann
Papier an Vorsitzenden des Verteidigungsausschuss Fichtenbauer übergeben
Offiziersgesellschaft verlangt mehr Geld für Unteroffiziere, die Rekruten ausbilden
Umfrage unter Grundwehrdienern im Auftrag des neuen Verteidigungsministers
Seit Jahrzehnten bemüht sich der pensionierte Grazer Oberst Manfred Oswald um eine kritische Erinnerungskultur in den Kasernen und um sichtbare Zeichen des Gedenkens an die NS-Verbrechen
Generalstabschef wird am Freitag mit Orden und Feiern verabschiedet
Die Beschwerden über Missstände beim Bundesheer haben im vergangenen Jahr an Zahl und Schwere abgenommen
Innenministerin für Weisung zu Umgang mit Präsenzdienern
Im vergangenen Jahr langten 394 Beschwerden ein - Bundesheer-Kommission empfiehlt Verbesserung der Unterkünfte
Tiroler Initiative sammelte genügend Unterschriften
Heinisch-Hosek zerpflückt Mikl-Leitners Plan, den Zivildienst für Frauen zu öffnen
Generalstabschef verzichtet auf redimensionierte Feier - Stattdessen kleiner Festakt in Rossauerkaserne - Scharfe Kritik von FPÖ an Darabos
Der ÖVP-Plan birgt das Risiko des "Lohndumpings", sagt Klug über die Wehrdienstreform. Erste Resultate erwartet er im April
Politik will Chance auf weitere Exporte wahren
Militärischer Abschied von Edmund Entacher ohne Eurofighter, ohne Panzer, ohne Darabos, der aber dennoch omnipräsent war
Tiroler Initiative hält Fragestellung für verfassungswidrig und sammelt 200 Unterschriften
Darabos-Widersacher Entacher bekommt Orden und Festakt beim Bundespräsident zum Abschied
Keine Eurofighter und Hubschrauber bei Verabschiedung des Generalstabschefs
Bundespräsident Fischer wünscht "alles Gute für schwierige Aufgabe"
Heinz Fischer, Bundespräsident:
"Vor einem Jahr war die allgemeine Wehrpflicht noch in Stein gemeißelt. Ein Stein besteht doch nicht aus Butter."
(Oberösterreichische Nachrichten, 17.01.2011)
Norbert Darabos, Verteidigungsminister:
" Für mich ist die Wehrpflicht in Stein gemeißelt. Mit mir als Verteidigungsminister wird es kein Ende der Wehrpflicht geben. "
(Tiroler Tageszeitung, 03.07.2010)
Karl Schlögl, ehem. Innenminister:
"Ich bin ein klarer Befürworter von Wehrpflicht und Zivildienst; beides ist unverzichtbar."
(Kurier, 03.10.2012)
Peter Wittmann, SPÖ-Verfassungssprecher:
" Ich bin für die Beibehaltung der Wehrpflicht, halte das für ein demokratisches Grundprinzip."
(Niederösterreichische Nachrichten, 24.01.2011)
Stefan Prähauser, SPÖ-Wehrsprecher:
"Wenn wir den
Stefan Prähauser, SPÖ-Wehrsprecher:
"Wenn wir den Schwenk zum Berufsheer machen, werden wir uns das Heer irgendwann nicht mehr leisten können. Ich erkenne die Ersparnisse nicht."
(Die Presse, 08.01.2013)
Heinz Schaden, Salzburger Bürgermeister:
"Ich teile die Bedenken des Herrn Entacher. Wer, wenn nicht er, kann diese Probleme beurteilen, ob ein Berufsheer finanzierbar wäre oder nicht. Und ich teile auch die Bedenken der ehrenamtlichen Einsatzkräfte gegen ein Berufsheer und gegen eine bezahlte Freiwilligentruppe im Katastrophenschutz."
(ORF Salzburg, 01.10.2012)
Elisabeth Blanik, Lienzer Bürgermeisterin:
"Ich will, dass Lienz als Standort von zwei Kasernen erhalten bleibt. Auch die Sicherheit, im Katastrophenfall vom Bundesheer Hilfe vor Ort zu bekommen, is
Elisabeth Blanik, Lienzer Bürgermeisterin:
"Ich will, dass Lienz als Standort von zwei Kasernen erhalten bleibt. Auch die Sicherheit, im Katastrophenfall vom Bundesheer Hilfe vor Ort zu bekommen, ist mir sehr wichtig."
(Tiroler Tageszeitung, 09.01.2013)
Gabi Burgstaller, Landeshauptfrau von Salzburg:
"Auf der Basis dessen, dass viele andere Länder die Erfahrung gemacht haben, dass ein Berufsheer teurer ist, und dass das soziale Engagement jener, die jetzt Zivildienst leisten, verloren gehen könnte, werde ich für die Beibehaltung der Wehrpflicht stimmen, mich aber heftig für deren Weiterentwicklung einsetzen."
(Profil, 07.01.2013)
Franz Voves, Landeshauptmann der Steiermark:
"Wir waren immer sehr glücklich, bei all den vielen Naturkatastrophen, die wi
Franz Voves, Landeshauptmann der Steiermark:
"Wir waren immer sehr glücklich, bei all den vielen Naturkatastrophen, die wir in der Steiermark erlebt haben, nicht nur unsere wunderbaren Einsatzorganisationen, sondern vor allem auch das Bundesheer zu haben, und hier waren es sehr oft auch die Wehrpflichtigen, die versucht haben, unglaublichen Schaden von den Steirern fernzuhalten, und daher habe ich eine hohe Meinung und Respekt vor unserem Bundesheer."
(ORF Steiermark, 29.12.2012)
Wolfgang Moitzi, Chef der Sozialistischen Jugend:
"Ich bin bei Gabi Burgstaller, dass man nicht plötzlich medial einen Meinungsumschwung kundtun hätte dürfen. Tendenziell steht die SJ eher für eine Beibehaltung der allgemeinen Wehrpflicht.“
(Der Standard, 10.10.201
Reingefallen.
Es geht gar nicht ums Bundesheer.
Sondern um die Erhaltung der zwangsverpflichteten Billigstarbeitskräfte im Sozialbereich.
Wer genau hinhört merkt, dass die angebliche Notwendigkeit der Wehrpflicht fast ausschließlich mit der Erhaltung des Zivildienstes begründet wird.
Wenn man jetzt wirklich die völlige Gleichberechtigung von Mann und Frau fordert, ist die logische Konsequenz, dass auch die Wehrpflicht für Frauen gilt.
Da hat der Herr Peter Pilz schon recht.
Es kann doch nicht sein, dass die jungen Männer eingezogen werden für ein paar Monate Zwangsverpflichtung, und den Frauen bleibt das erspart?
Das ist doch ungerecht so etwas.
Sollen doch die Männer befreit werden und nur die Damen ihrem Land dienen "dürfen". Wie wäre das?
Und der Standard sollte die hälfte seiner Ausgaben dieStandard heißen. Das wäre ge-gendert fair.
Bzw. die Nachrichten einmal "DerNachrichten"..
wer das möchte, bei völliger Gleichstellung (und dort sind wir ja noch lange nicht!), möge mir bitte erklären, wie der Verdienstentgang bei Schwangerschaft und Karenz denn gleichgestellt wird??? Und sind das denn keine gesellschaftsrelevanten Aufgaben?
ein nettes argument ist, dass frauen nicht gleichgestellt sind, weil sie ja weniger verdienen. das problem an der sache ist, dass das argument auch umgedreht werden kann. ein arbeitgeber könnte ja einer frau weniger bezahlen, weil sie nichts für ihr land geleistet hat... ist natürlich von gleichberechtigung weit entfernt, aber genau die gleiche argumentationslinie.
Ich habe mich nicht wegen der generellen Gehaltsschere zw Frauen und Männern gegen die Wehrpflicht für Frauen ausgesprochen. Da gebe ich Ihnen Recht, diese Argumentation kann auch umgekehrt werden.
Ich schrieb von den gegebenen Unterschieden im reproduktiven Bereich. Ob denn Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett, ... als "nichts für das Land getan" gesehen werden kann?
Und ich verwehre mich dagegen, dass Frauen auf Mutterschaft reduziert werden und dafür sonderlich geehrt (derlei unheilvollen Zeiten sind vorbei!), dennoch ist es eine gesellschaftsrelevante Aufgabe, für die es keine Gegenleistung auf Seiten der Männer gibt, od kennen Sie eine?
Gebären UND Wehrpflicht sollten keinesfalls zu Gehaltsdifferenzen führen, was dzt der Fall ist
was sollen männer denn machen als gegenleistung fürs gebären? freiwillig natürlich, denn gebären ist ebenfalls freiwillig. wenn die wehrpflicht eine rückgabe dieser leistung sein sollte, dann müssten alle frauen, die keine kinder gebären, ebenfalls so einen dienst leisten.
dass die unterstützung von familien und insbesondere frauen (da diese wesentlich häufiger die kindererziehung übernehmen) sehr stark verbesserungswürdig ist, stimmt, aber das ist kein grund dafür, junge männer in eine für sie nicht interessante arbeit zu zwingen.
Da hab ich leider auch keine Idee. Natürlich stimmt Ihr Argument, dass die Wehrpflicht dann freiwillig sein müsste und Frauen, so sie denn kinderlos bleiben (freiwillig oder nicht), einen Wehr- oder Sozialdienst leisten müssen, allerdings erst in höherem Alter.
Ob es allerdings der Gesellschaft dienlich ist, statt nur der Männer auch die Frauen zwangszuverpflichten??
Gerne also weg mit der Wehrpflicht, auch wenn ich über die Berufsheer-Alternative nicht glücklich bin.
Und gerechte Arbeitsteilung im familiären Bereich: Kindererziehung, aber auch Betreuung der betagten Eltern etc.
ich finds absolut schwachsinnig, auch frauen zu verpflichten. ich würde gerne das freiwillige sozialjahr machen, aber falls es in österreich bei der wehrpflicht bleibt, werd ichs in deutschland machen.
bei betreuung von eltern und kindern kann ich nur zustimmen, ich hätte kein problem damit, hier verantwortung zu übernehmen (derzeit stellt sich diese frage allerdings nicht, da nicht nötig. eine lebenspartnerschaft erstreckt sich meiner meinung nach auch auf diese bereiche.
die mit einer deutlich längeren Zwangsverpflichtung bestraft werden mussten.
Verteidigungsminister PLATTER: Eine Gleichstellung von Zivildienern und Präsenzdienern lehnt er strikt ab - auf rechtlich wackeligen Beinen. Aus Platters Sicht kann "jeder selbst entscheiden, ob er sechs Monate zum Bundesheer will oder neun Monate Zivildienst macht". Laut der Verfassung ist der Zivildienst allerdings weiterhin für jene da, die den Wehrdienst "aus Gewissensgründen nicht erfüllen können".
http://newsv1.orf.at/070121-83... index.html
Da spuken sie noch herum beim ÖVP-Platter, die "Gewissensgründe".
Heute täten ihnen die Gleichen am liebsten hinten ..., weil ohne die zivilen Drückeberger eine tödliche Verspätung des Krankenwagens drohen soll.
:-)
Ich bin für eine Beibehaltung der Wehrpflicht, sowie für eine Umstrukturierung des ganzen Vereins.
Will jemand Karriere beim Heer machen, geht er/sie auf die MILAK; will jemand aus Interesse/mangelnder Alternative zum Heer, ohne sich einem Studium stellen zu wollen/können, wird er/sie Unteroffizier. Das gibts heute schon alles. Bei einem Berufsheer würde es uns in den wesentlichen Bereichen meiner Meinung nach an Manpower fehlen, denn keiner kann mir erklären dass die Interessenten an dem Job bei einem Berufsheer von heute auf morgen exorbitant steigen (trotz eines möglicherweise angepassten Gehalts/Solds).
Fortsetzung folgt..
Umstrukturierung: das Heer agiert in meinen Augen wie eine Partei. Es gibt einige wenige die was leisten, und viele Sesselkleber die eine Reihe von Systemerhaltern um sich geschart haben.
Meiner Meinung nach könnte man z.B. die nicht wirklich notwendigen Kasernen in Wien (und an anderen Orten) dicht machen und ersatzweise generell Standorte wählen, an denen eine Kaserne Sinn macht - Standorte, an denen erfahrungsgemäß z.B. Katastrophenschutz von Nöten ist oder ähnliches.
Mir fehlt der Platz sowie das Insider-Wissen um das hier bis ins letzte Detail auszuführen, aber wenn man Ausbildung, Einsatzgebiet und gerne auch Sold ein wenig anpasst, dafür die Verwaltung reduziert, könnte man schon einiges schaffen - meine bescheidene Meinung.
Ich habe sehr schlechte Erfahrung mit meinem Präsenzdienst gemacht: Sadisten, Willkür, alkohlkranke Offiziere, sinnlos abgesessene Zeit, ... Beschweden wurden ignoriert oder bestraft. Nicht nur ein Klischee sondern die traurige WIRKLICHKEIT! Deshalb stimme ich für ein Profiheer!
Wer für "Sklavenarbeit" ist wählt die Beibehaltung der Wehrpflicht.
Wer im 21. Jahrhundert lebt das Berufsheer.
Eine Wehrpflicht im 21. Jahrhundert in Europa ist echt lächerlich. Als EU Land sollen wir endlich nach ziehen!
Der Zivildienst ist eine Ausbeute. Viel Arbeit für wenig Geld... Ohne dem können Rettung und co nicht mehr leben? Traurig wenn es wahr würde. Ein Zwangsdienst der Ersatz für das Bundesheer ist muss anscheinend alles am Leben erhalten.... Daher liebe Wehrpflicht Fans denkt mal nach.
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