Strafgebühr für "No-Show"

20. Dezember 2012, 10:42
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Wer seinen Flug versäumt oder doch etwas besseres vorhat und nicht am Flughafen erscheint, soll ihn Zukunft bei Southwest Airlines Strafe zahlen

Die amerikanische Fluggesellschaft Soutwest Airlines hat bei einer Investorenkonferenz in New York eine neue Firmenstrategie vorgestellt. Passagiere, die sich ein Ticket gekauft haben und danach beschließen, den Flug doch nicht anzutreten, sollen in Zukunft eine Strafgebühr bezahlen müssen. Das meldet NBCDFW.com.

Konkret bedeutet das, dass Passagiere, die die Airline nicht darüber informieren, dass sie einen Flug nicht antreten können oder wollen nicht mehr, wie bisher, ein neues Ticket kaufen können bei dem der Betrag für das alte Ticket berücksichtigt wird. Statt dessen müssen die Fluggäste Strafe zahlen - und das Ticket ist dann auch wertlos. 

Laut Southwest soll damit die Zahl der "No-Shows" gesenkt werden. Allerdings plant die Airline auch, bisherige Gebühren für frühe Check-Ins oder Übergewicht beim Gepäck zu erhöhen, was nahelegt, dass man sich wohl auch zusätzlich Einnahmequellen erhofft.

Ab wann die Strafgebühren zu zahlen sind und wie hoch sie sein werden steht noch nicht fest. (red, derStandard.at, 20.12.2012)

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    Wer nicht zum Flug erscheint soll in Zukunft zahlen.

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