Jahresbilanz für den Artenschutz: Die Gewinner und Verlierer 2012

Ansichtssache21. Dezember 2012, 05:30
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Durch Wilderei, Verlust von Lebensraum und Umweltverschmutzung sind viele Tierarten bedroht. Doch es gibt auch positive Nachrichten, etwa von Luchs, Wolf und Leopard

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foto: © martin harvey/wwf-canon

Der WWF zieht unter Artenschutzgesichtspunkten eine zweischneidige Jahresbilanz. Zwar gibt es, vor allem dank neuer Schutzgebiete und konstanter Aufklärungsarbeit, Gewinner wie etwa den Luchs oder den Berggorilla. Doch auch 2012 ist es nicht gelungen, den Artenschwund einzudämmen. "Die Hauptursachen sind Lebensraumzerstörung, Klimawandel, Wilderei und Übernutzung", sagt Georg Scattolin vom WWF Österreich. Vor allem die massive Zunahme der Wilderei hat 2012 zahlreichen Tierarten zugesetzt. Seit Anfang 2012 sind zum Beispiel weit über 10.000 Elefanten aus den Savannen und Wäldern Afrikas verschwunden. Sie wurden Opfer von Wilderern, die es auf ihre Stoßzähne abgesehen haben.

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