Immofinanz rasselt nach Warnung nach unten

Das geplante operative Ergebnis für das Gesamtjahr kann nicht erreicht werden

Wien - Die Aktie der Immofinanz hat am Donnerstag im Eröffnungshandel an der Wiener Börse auf die Ergebniswarnung für das laufende Geschäftsjahr vorübergehend mit einem Kursabschlag von 4,63 Prozent auf 3,258 Euro reagiert.

Die börsenotierte Immofinanz AG hat zum Halbjahr des Geschäftsjahres 2012/13 (per 30. April) fast 97 Mio. Euro aus der Zeitwertanpassung verloren, ihr Konzernergebnis ging um 61 Prozent auf 103,3 Mio. Euro zurück, teilte das Unternehmen am Mittwochabend ad hoc mit. Die Mieterlöse legten dagegen um 15,1 Prozent auf 326,7 (283,7) Mio. Euro zu, das Ebit ging um 47,6 auf 324,7 (619,3) Mio. Euro zurück.

"Die aktuell vorliegenden Ergebnisse sind eine solide Basis für einen guten Start in die zweite Hälfte unseres Geschäftsjahres und gleichzeitig ins neue Kalenderjahr", meinte Immofinanz-CEO Eduard Zehetner, der auf die 40-prozentige Wertsteigerung der Aktie im heurigen Jahr hinwies.

Zehetner kündigte an, dass das geplante operative Ergebnis von 600 Mio. Euro heuer nicht erreicht werden kann. "Das getrübte makroökonomische Umfeld und die Staatsschuldenkrise in Europa beeinflussen auch die Entwicklung der Ergebnisse der Immofinanz Group."

Zum währungsbereinigten Neubewertungsergebnis von -96,6 Mio. Euro gesellten sich im ersten Halbjahr verringerte Ergebnisse aus der Immobilienentwicklung in Höhe von 37,6 Mio. Euro sowie ungünstigere Währungsentwicklungen (-50,7 Mio. Euro), geht aus der Aussendung hervor. Das Unternehmen erläutert morgen, Donnerstag in einer Pressekonferenz seine Halbjahresergebnisse. (APA, 19.12.2012)

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