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Moskau/Washington - Das russische Parlament hat für ein Verbot von Adoptionen russischer Kinder durch US-Bürger gestimmt. Die Staatsduma in Moskau verabschiedete am Mittwoch eine Neuregelung, die zugleich eine Vergeltung für US-Sanktionen sein soll. 400 Abgeordnete stimmten dafür, vier dagegen und zwei weitere enthielten sich.
Das neue Gesetz ist inoffiziell nach Dima Jakowlew benannt, einem adoptierten Kleinkind aus Russland, das 2008 in den USA starb, nachdem sein US-Adoptivvater es in einem überhitzten Auto zurückgelassen hatte. Bevor das Gesetz in Kraft treten kann, bedarf es noch der Verabschiedung in einer dritten Lesung durch die Duma, was als Formsache gilt. Danach muss das Oberhaus des russischen Parlaments zustimmen, bevor Präsident Wladimir Putin es in Kraft setzt.
Die gesetzliche Neuregelung soll in einem umfassenderen Sinne Einwirkungen aller Ausländer abwenden, die den Rechten russischer Bürger entgegenstehen. Hintergrund sind die wegen des Tods von Sergej Magnizki verhängten US-Sanktionen gegen Russland. Der russische Anwalt Magnizki, der den weltweit tätigen Investment-Fonds Hermitage Capital beriet, war 2009 in Moskauer Untersuchungshaft gestorben.
Der US-Kongress hatte vor einer Woche beschlossen, russische Staatsbürger mit Sanktionen zu belegen, die in den Tod Magnizkis verwickelt waren. Den Betroffenen drohen Einreiseverbote und Vermögenssperren in den USA. Magnizki war 2008 festgenommen worden, nachdem er Beamten des russischen Innenministeriums Verwicklung in einen Betrugsfall in einer Größenordnung von umgerechnet 130 Millionen Euro vorgeworfen hatte. Der 37-Jährige starb nach Angaben seiner Mutter nach Misshandlungen und unterlassener Hilfeleistung in der U-Haft.(APA, 19.12.2012)
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Kindern die Chance für eine Familie und bessere Zukunft zu nehmen und das auch noch aus politischen Gründen ist einfach nur widerlich
Gesetze die Rechte der Kinder schützen sind immer zu begrüssen aber alle Menschen zu verurteilen nur weil sie amerikanische Staatsbürger sind und ein russisches Kind adoptieren wollen ist lächerlich und zeigt nur dass es hier leider nicht um die Kinder geht
schärfere Gesetze ja damit die Kinder geschützt werden aber ein allgemeines Verbot hilft niemandem und am wenigsten den Kindern
Die russischen Politiker haben nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass das Gesetz unter anderem auch eine Antwort auf die Magnizki-Liste ist.
Was man aber außer Acht lässt ist, dass es nicht die erste initiative ist, derartige Regelung durchzusetzen. Einige Politiker und Beamte haben das Thema schon angesprochen, als eine Serie von Skandalen über die Misshandlungen russischer Kinder in den USA bekannt wurde. Nur damals wäre so ein Gesetz niemals verabschiedet worden, weil der Mehrheit in der Duma die diplomatischen Beziehungen wohl wichtiger wären.
Nach dem die USA aber Magnizki-Gesetz trotz Mahnungen verabschiedeten, war auch der Zeitpunkt den Gesetzesentwurf vorzustellen ideal.
Ich entschuldige mich für die Dramatik
ja es ist natürlich viel besser im Waisenhaus aufzuwachsen und dann mit 18 und mit sogut wie keinem Geld auf der Straße zu landen...
persönlich bin ich jeden Tag dankbar dass ich adoptiert wurde nach Österreich kam und studieren durfte aber ich entschuldige mich nocheinmal dass ich dieses Leben auch anderen wünsche
Das mögliche Verbot, würde nur für US Bürger gelten, wenn oder falls, es überhaupt angenommen wird. US-Bürger sind nicht die einzigen Menschen auf der Welt, die Kinder adoptieren.
Ihre Aussage, dass man den Kindern durch dieses Verbot die Chance für eine Familie und bessere Zukunft nimmt, ist damit überdramatisiert, weil diese Chance nach wie vor besteht. Die Kinder sind durch das Gesetz nicht gezwungen im Waisenhaus zu versauern.
Vielleicht verbiegen Sie leicht die Fakten, ja auch aus politischen Gründen. Vielleicht gibt es jemanden der das auch widerlich findet.
Die Adoptionen werden in der Regel durch Agenturen betrieben und nicht durch die Eltern selbst. Wenn es sich um Adoptionen aus dem Ausland handelt, sind sie sogar Pflicht! Und deshalb haben sich diese Agenturen, vor allem die mit dem Sitz in den USA, zu profitorientierten Unternehmen entwickelt.
Wirft ein Geschäft Profit ab, wird der Markt automatisch umkämpft. Ist ein Konkurrent aus dem Spiel, kommt ein anderer an seine Stelle. Ich würde mir also um die Kinder erst dann Sorgen machen, wenn die Adoptionen aus dem Ausland generell verboten werden.
Das Gesetz mMn ist trotzdem dumm. Man hätte es den US-Agenturen verbieten sollen und nicht allen Bürgern allgemein. Das ist, wie Sie bereits sagten, nicht im Interesse der Kinder.
1.Sie brauchen mich nicht zu belehren wie eine Adoption abläuft
2. In unserer Kapitalistischen Welt muss leider alles Profit bringen - die deutschen Agenturen machen auch Profit nicht nur die amerikanischen
3. Sie dürfen mich gerne widerlich finden - beruht auf Gegenseitigkeit
Das ist doch obszön
http://www.youtube.com/watch?v=7oKmD5c5i_E
Sehenswerte Doku, die auch die Adoptions- Lobby in den USA beschreibt.
Es geht bei der Liste in erster Linie um US - Bürger die gegen die Menschenrechte verstossen haben, z.B. eh. Direktor von Guantanamo.
Das Verbot der Adaption der russischen Kinder von US - Bürgern betrifft ein anderes Gesetz, der übrigens erst vor einem oder zwei Monaten von Duma verabschiedet wurde.
Das Gesetz, welches die Adoption von russischen Kindern durch US-Amerikaner verbietet, wurde gerade durch die Duma und jetzt auch im Senat beschlossen.
Zugleich wird ein Gesetz beschlossen, welches die Straffmassnahmen gegen diejenigen Bürger beschliessen darf (einseitig, von Russland beschlossene Sanktionen), die etweije Rechte der russichen Bürger benachteiligt haben. Ist korrekt. War lange überfällig. Betrifft die Fälle wie z.B. gegen Hrn. But. Aber auch einen russischen Pilot, welcher wegen angeblicher Droggenschmuggel im Gefängnis sitzt. Deren Rechte wurden im Prozess benachteiligt, die Richter werden verfolt. Ist sehr korrekt. Man hätte deren Recht respektieren, dann gäbe dieses Gesetz nicht.
Das Gesetz ueber d Adoptionsverbot fuer US Buerger wurde am 20 Dezember 2012 von der Duma in zweiter Lesung verabschiedet!
Zitat aus einer Duma Rede von Vorgestern:
"Jeder normale Mensch in Russland weiss doch genau, dass wir auf das Magnitski-Gesetz antworten. (Und nicht d Wohl der Kinder im Auge haben) In Amerika gibt es keine Waisenhaeuser, und in Russland will niemand diese Kinder adoptieren."
PS: Ich waere auch dafuer d Russische Kinder in Russland aufgezogen werden, aber leider ist dies nicht moeglich, die Russen sind zu sehr mit dem Geldverdienen beschaeftigt, da stoeren Kinder.
Welche Schande, sie muessen fuer ein bisschen Waerme und Zuneigung nach Deutschland, USA etc verkauft werden!
Alleine in 2012 wurden über 60,000 Kindern in Russland von Russen adoptiert.
Um korrekt zu bleiben, diese Zahl sagt uns natürlich wenig über die Qualität der Adoption (über die Verhältnisse, in welchen die adoptierten Kindern jetzt leben)... Mag sich echt von Fall zu Fall sehr gravierend unterscheiden (von gut bis zur unzureichend, sprich auch Todesfälle...!).
Unglaublich, was Sie für einen Müll daherschreiben. Und es ist ja so toll, lächerliche Klischees über "die Russen" zu verbreiten. So als würden im größten Land der Welt mit seinen 144 Millionen Einwohnern zwischen Moskau und Novosibirsk keine Kinder in ihren Familien großgezogen.
Und, ob russische Kinder in Russland oder bei ausländischen Adoptiveltern mehr Wärme finden, mag mal dahin gestellt bleiben, ganz abgesehen von den bekannt gewordenen Mißhandlungen von Adoptivkindern in den USA.
Sie behaupten also ein Dumaabgeordneter der diese Worte in " anlaesslich der Gesetzesverabschiedung in der Duma gesprochen hat, redet Muell ?
60 000 Russische Kinder wurden in den letzten Jahren nach Deutschland, USA etc "verkauft" weil niemand in Russland sie haben wollte. Warum ?
Ausserdem wurde vom Kreml die Statistik der Todesfaelle, u Kindermisshandlungen von Waisenkindern in Russland freigegeben. In den USA
waren es 19 in Russland dagegen starben im gleichen Zeitraum 1.500 Kinder an Misshandlungen.
Quelle Kreml
Sehen Sie daher ist Lawrow gegen d Gesetz und Putin bittet um Bedenkzeit u Veroeffentlicht fleissig Statistiken. Nur Sie sind natuerlich noch dafuer von wegen "groessten Land" der Welt, was haben die Waisenkinder davon ?
Weil es in USA, Deutschland, etc. Agenturen gibt, die Profit damit machen, Kinder in aller Welt günstig einzukaufen, um sie dann teuer an die Interessierte in besagten Ländern zu verkaufen. Und weil es, je mehr Kunden man gewissenhaft prüft und ungeeignete aussortiert, weniger Profit bedeutet, kommt es dazu, dass Kinder in Familien Landen die dafür eindeutig ungeeignet sind. Manchmal landen die Kinder nicht einmal in Familien. Die Behörden die zuständig wären, so etwas zu Kontrollieren unternehmen zu wenig oder gar nichts dagegen, worüber sich die russische Seite in Vergangenheit mehrmals beschwert hatte. Warum, ist wohl wieder die 1 Mio $ Frage!
PS: Ihr Zahlenvergleich ist absurd! Vielleicht kommen Sie ja selbst darauf warum?
Also was ist an den Zahlenvergleich absurd.
Russland in 20 Jahren 1 Mio Kinder Adoptiert, 1.500 Todesfaelle. Per 100 000 = 150 Todesfaelle durch Gewalt! laut Quelle Kreml.
USA etc in 20 Jahren 60 000 Kinder Adopiert 19 Todesfaelle. Per 100 000 = Hoffentlich koennen Sie rechnen oder posten Sie nur Muell ?
Wo hat ein Waisenkind mehr Ueberlebenschancen ?
Gestatten Sie eine Frage, warum kontrollieren die Russischen Behoerden nicht die Waisenkinder in Russland ? Bei 1.220 dann von Kreml auf 1.500 erhoeht Todesfaelle in Russland, waere es dringend!
Ja, man muss schon ein wahrer Mathematik-Genius sein, um Anhand von Daten die in keiner Relation stehen, Überlebensstatistiken berechnen zu können. Ich ziehe Meinen Hut vor Ihnen, Sir!
Und die Argumentation à la: "sie posten nur Müll" und "sie haben keine Ahnung, ich aber schon" ohne selbst irgendwas brauchbares zum Thema beizusteuern unterstreicht nur ihr Talent als Redner und Ihren Ruf als Intellektueller.
Die russischen Behörden, die den Zustand der Waisen aus den USA kontrollieren müssen, leisten doch ziemlich gute Arbeit. In 20 Jahren ist kein Einziges adoptiertes US-Kind in Russland gestorben :P
Bei der heutigen Pressekonferenz hat Wladimir Rumpelstilz einer Reporterin, die die Sinnhaftigkeit eines Adoptionsverbotes für Amis in Zweifel zog, angeherrscht, ob sie angesichts der Beleidigungen ihres Heimatlandes vielleicht sadomasochistische Veranlagungen hätte.
Eine andere Reporterin hingegen himmelte ihren Präsidenten schamlos an, was er doch für ein gesunder kraftstrotzender schöner Mann sei.
Die Dame kam übrigens aus Magadan!
Ich habe einige Weisenkinderhäuser hier (in Russland) gesehen, weil wir einige mit Spenden unterstützt haben. Ist echt ein Jammer, aber trotzdem ich bewundere diese Menschen, die in den WK-Häusern arebeiten. So viel Willenskraft sich gegen alles Mögliche durchzusetzen, besitzt nicht jeder. Ich hätte dies kaum machen können, wo es ihnen praktisch an alles fehlt.
Insofern, wenn sie solche Aussagen tätigen, bitte ändern Sie ihren Nick. Das sind sie den wahren Wiederstandskämpfern schuldig.
Die Kommunisten bewogen dann, wie sich der Oesterr Bundespraesident Schaerf erinnerte,die sowjetische Besatzungsmacht sehr bald dazu, die Widerstandsbewegung O5 noch im Fruehjahr 1945 zu schliessen und diverse ihrer Funtionaere polizeilichen Untersuchungen zu unterwerfen.
Sind Sie einer dieser "Sowjetischen Besatzungsmacht" oder ein Anhaenger der Kommunistischen Partei Oesterreichs ?
Ich frag ja nur weil O5 Sie stoert !
Sehen Sie da haben Sie bereits einen Grund, der nennt sich Korruption. Jedoch waere eine wesentlich bessere Einnahmequelle die Kinder in Russland im Waisenhaus zu behalten, ihnen irgendwelche Krankheiten anzudichten und schon gibt es monatlichen Zuschuss zum Gehalt.
Die Summe muss daher sehr "hoch" sein, die Auslaender fuer ihr Wunschkind bezahlen.
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