Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Klagenfurt - Die Palastrevolution im Kärntner Sozialverein Pro Mente ist ausgeblieben. Der Machtkampf zwischen dem langjährigen Vereinsvorstand Primarius Thomas Platz und seinem Herausforderer, dem Sozialbetreuer Richard Dabernig, geht weiter.
Bei der Generalversammlung am Dienstagabend war es Dabernig mit seiner Gegenliste nicht gelungen, Platz aus dem Vereinsvorstand zu heben. Schon im Vorfeld hatte Dabernig schwere Vorwürfe wegen Bereicherung erhoben. Platz würde dreimal abkassieren: als Obmann von Pro Mente, als Geschäftsführer der Reha-Klinik für seelische Gesundheit und Prävention" sowie als deren ärztlicher Leiter. Eine Überprüfung der Einkünfte von Platz unterblieb trotz eines Beschlusses der Generalversammlung vom Vorjahr. Platz wiederum unterstellte Dabernig und seiner Liste Nähe zur FPK, was Dabernig und seine Mitstreiter empört zurückwiesen.
Auf der heurigen Generalversammlung war es zu einer wundersamen Mitgliedervermehrung gekommen. Beide Seiten hatten massenweise im Vorfeld Mitglieder geworben und mitgebracht, die teilweise mittels Stimmübertragung über den Vereinsvorstand abstimmten. 1370 Mitglieder waren eingeladen. Gekommen sind 370, davon hatten allein zwei 550 übertragene Stimmen im Talon. Platz hielt Dabernig vor, hunderte neue Mitglieder busweise aus Oberkärnten herangekarrt zu haben, um ihn zu stürzen.
Die Generalversammlung verlief sehr turbulent. Platz erreichte schließlich die Stimmenmehrheit und setzte durch, dass in Zukunft nur mehr Pro-Mente-Mitarbeiter bei der Vorstandwahl stimmberechtigt sind. Damit fallen verwandte Berufsgruppen, aber auch Patientenvertreter bzw. Anhörige in Hinkunft weg. Dabernig vermutet Ungereimtheiten bei der Wahl und will diese anfechten.
Dazu dürfte es jetzt auch ein Nachspiel bei der Justiz geben, denn Dabernig wirft Platz vor, Patienten, abnorme Rechtsbrecher sowie psychisch beeinträchtigte Personen in psychiatrischen Außenstellen als Pro-Mente-Mitglieder mit Stimmrecht ausgestattet und als Stimmvieh missbraucht zu haben. Dabernig will jetzt eine weitere Sachverhaltsdarstellung gegen Platz einbringen. Der weist den Vorwurf der Stimmenmanipulation auf das Schärfste zurück.
Bei der heurigen Generalversammlung gab es übrigens keine Entlastung des Vorstands. (Elisabeth Steiner, DER STANDARD, 20.12.2012)
Dörfler sprach ursprünglich von 50.000 Euro - Verdacht der Wahlwerbung - ÖVP sieht "Fall für Staatsanwalt"
Schon bisher kümmerten sich Parteifreunde - Müll wurde jedoch von Straßenverwaltung abtransportiert - Neue Landesregierung unterband Beteiligung durch öffentlichen Dienst
Holub will Energiewende in Kärnten - Auch Demokratiereform anvisiert
Steuerzahler müssen für Wiedereinsetzung des suspendierten Magistratsdirektorsr aufkommen
Damaliger LH soll 2011 Geld für Aufgeben von Amtssprache Slowenisch in zwei Gemeinden geboten haben - Inzko: "Bestechungsversuch" - Dörfler: "Torpedierung der historischen Ortstafellösung"
Dutzende Kartons mit Werbemitteln, die in blauer Farbe gestaltet und mit Kärnten-Logo versehen sind - Dörfler: "Nicht geheim"
Eine Facebook-Fanseite zu den umstrittenen Ulrichsberg-Treffen verbreitet rechtsradikales Gedankengut
FPK will Slowenisch im Landtag künftig verhindern
Grün-Abgeordnete Kuchling hielt Ansprache auf Slowenisch und Deutsch - Leyroutz: "Bruch der Landesverfassung" - Anzeige gegen Landtagspräsident Rohr überlegt
User durften Sprüche wie "Sieg Heil" und "Germania steh auf in alter Herrlichkeit" posten
Köfer musste Amt wegen Wechsels in Regierung aufgeben - Bürgermeisterwahlordnung verhindert Nominierung von Stronach-Parteigänger bei Nachwahl
Die neue Dreierkoalition hat in ihrer ersten Sitzung den Pflegeregress abgeschafft. In der Steiermark ist das derzeit kein Thema
Kärntens Ex-Landeshauptmann bezeichnet seine alte Forderung, den Bundesrat abzuschaffen, als "Momentaufnahme"
FPK-Bürgermeister "verfolgt" seinen Vorgänger seit Jahren
Köfer hätte lieber Gemeinde- oder Sozialreferat gehabt - Straßenbau biete "nicht viele Möglichkeiten"
FPK-Bürgermeister nicht mehr Bezirksparteiobmann von Klagenfurt - Untreue-Ermittlungen um Schlossverkauf an Milliardär Stronach
In Kärnten und Niederösterreich - Hausdurchsuchung in Klagenfurt
ÖVP-Vorstand stimmte zu - Rot, Schwarz und Grün haben Koalitionsvereinbarung unterschrieben - Für Kaiser "ein historischer Tag"
Die Flagge Kenias ist schwarz-rot-grün gestreift - wie die Koalition in Kärnten, die am Dienstag offiziell präsentiert werden soll
Frühere Kärntner Landeshauptmann-Stellvertreterin und SPÖ-Chefin kehrt zurück in Landespolitik
Mandatsverzicht entscheidet sich erst in den nächsten Tagen
Bundesratsabgeordneter Franz Pirolt folgt Politikerin - Parteitag am 21. April angekündigt
Ragger könnte einen Gegenkandidaten bekommen
Ex-Spitzenkandidat will Parteichef Leyroutz bei Parteitag abwählen - War "Mittäter und Profiteur" - Auch Ragger sei "Erfüllungsgehilfe des System Scheuch"
Kärnten ist ein Ort der Korruption. Das spürt der sozialen Bereich egal ob Krankenhäuser, Pflegeheime, Betreuungsstätten egal ob medizinisches Personal oder Psychologen. Die Einflussnahme polit. Freunderlwirtschaft ist extrem stark. Ich kenne keine soz. Bereich in der die Chefitäten in erster Linie sich selbst nicht am nächsten sind. Es ist immer wieder erstaunlich mit welcher narzistischen Selbstverständlichkeit Führungskräfte sich selbst in die 1. Klasse heben, und den Rest in den Kuhstall. Selbst wenn Herr Dabernig FPK nah ist, Herr Platz hätte seinen Platz nicht ohne politische Zustimmung erhalten KÖNNEN. Er kann sein Feld nicht ohne Hilfe freihalten. In Kärnten geht es nicht anders. Immer noch wie dieser Bericht mir bestätigt
Hallo
Nach der erfolgreichen Abwehr einer FPK-Übernahme von pro mente - die sicher nichts verbessert, sondern noch verschlimmert hätte - gibt es nun einen Aufruf zu einem listenunabhängigen Protest: http://solidarischgsund.org/2012/12/1... geschafft/
Die Debatte um pro mente zeigt: ein privater Verein, der öffentliche Aufgaben erfüllt, ist auch öffentlich zu gestalten. pro mente hatte bislang ein sehr gutes Konzept, was die Betreuung angeht - Betroffene hatten Stimmrechte. Genau das wird nun abgeschafft.
Pro mente: Demokratie abgeschafft
Solidarisch G’sund unterstützt den folgenden Aufruf:
Pro mente: Demokratie abgeschafft
Betroffene und Angehörige von Stimmrecht ausgeschlossen.
Nach der erfolgreichen Abwehr einer FPK-Übernahme von pro mente - die sicher nichts verbessert, sondern noch verschlimmert hätte ...
Bitte wie ist das zu verstehen?
Ich kenne von pro mente nur das Geschäft in der Sporgasse in Graz. Dort gibt es teilweise sehr pfiffige Taschen, Schlüsselanhänger und andere Sachen.
Ich habe ein gutes Gefühl, hier und da dort einzukaufen.
Es macht mich traurig, über die Zustände in Kärnten zu lesen. Wenn auch nur die Hälfte des Berichts stimmt, geht es dort zu wie im Wilden Westen oder wie im Wilden Osten! Klagenfurt darf weder Chikago noch Moskau werden!
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.