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Wien/Klagenfurt/München - Die notverstaatlichte Kärntner Hypo Alpe Adria, die vergangene Woche angekündigt hat, Tilgungen und Zinszahlungen an die einstige Mutter Bayern LB einzustellen, bietet als Geste an, die am Donnerstag fällige Zinszahlung über zwei Millionen Euro auf ein Treuhandkonto einzuzahlen, heißt es in einem Interview der der Oberösterreichischen Nachrichten (OÖN) und der "Salzburger Nachrichten".
"So zeigen wir, dass wir an einer konstruktiven Auseinandersetzung interessiert sind und stellen gleichzeitig klar, dass wir natürlich zahlungsfähig sind, das Gesetz aber keine Auszahlungen an den Kreditgeber BayernLB erlaubt, solange die Sanierung der Bank läuft", sagt Hypo-Alpe-Adria-Vorstandschef Gottwald Kranebitter in der Zeitung.
Sowohl die BayernLB bzw. der Freistaat als auch die Republik behalten sich (weitere) Klagen vor, eine Feststellungsklage haben die Bayern bereits eingebracht. "Wir sind vorbereitet, dass die Gerichte entscheiden. Wichtig ist ein professionelles und konstruktives Vorgehen- Schritt für Schritt", sagt Kranebitter im Interview. Die Feststellungsklage der BayernLB sei ein "sachlicher Schritt" gewersen. (APA, 19.12.2012)
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Was ist denn das jetzt für ein schlechter Witz von Kranebitter?
Erst stellt er Zahlungen ein, dann winselt er, er wolle ja bitte keinen Krieg und jetzt kommt er mit einer Geste, den Kredit der keiner ist, doch auf ein Treuhandkonto zu stellen?! Planlos, Schamlos, Hirnlos.
Die Landeshaftungen werden ja nicht durch den Konkurs fällig. Aber die Hypo hat Kredite vergeben und das Land haftet für die Zahlung. Geht die Hypo in Konkurs, zahlen die Kreditnehmer ja nicht deshalb weniger oder mehr - die Kredite müssen ja trotzdem bedient werden, schliesslich wird ja wohl irgendwer diese Kreditverträge aus der Masse rauskaufen - und somit gibts die Landeshaftung weiter.
Aber es kann zu anderen Folgekonkursen kommen. Wenn nämlich jemand der Hypo Geld geliehen (und das werden nicht wenige sein) hat und derjenige den Zahlungsausfall nicht verkraftet, dann habens die nächsten Konkurse.
das kommt davon, wenn man sich in Wien ständig gegenseitig auf die Schultern klopft und sich erzählt wie toll man ist. Dann verliert man den Bezug zur Realität und unterschätzt die Realität und Qualität außerhalb des Wiener Tellerrandes.
Für mich ist das alles total planlos, schlecht in der Kommunikation und eine Schande für unser Land. Den Schaden den Österreich nimmt, interessiert anscheinend keinen.
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