Chiles Regierung verurteilt Angriffe auf Journalisten

Hatten zu Menschenrechtsverletzungen während Pinochet-Diktatur recherchiert

Santiago de Chile - Die chilenische Regierung hat die jüngsten Angriffe auf Journalisten verurteilt, die über Menschenrechtsverletzungen während der Pinochet-Diktatur (1973-1990) recherchiert hatten. So waren in den vergangenen Tagen in Santiago de Chile Laptops und Festplatten aus den Wohnungen von drei Journalisten gestohlen worden. Die Regierungssprecherin Cecilia Perez erklärte am Mittwoch, die Journalisten müssten ihren Beruf in Sicherheit ausüben können. Dazu habe das Innenministerium Maßnahmen getroffen.

"Als Regierung verurteilen wir energisch die Straftaten, die Medien-Korrespondenten in unserem Land betroffen haben, unter ihnen den Journalisten Mauricio Weibel, mit dem ich persönlich Kontakt aufgenommen habe", erklärte die Sprecherin, die Ministerrang hat. Weibel ist Korrespondent des spanischen Dienstes der Deutschen Presse-Agentur dpa in Chile. Perez äußerte sich zuversichtlich, dass die laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft die Täter vor Gericht bringen würden. (APA, 19.12.2012)

Share if you care
Posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.