Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Linz/Salzburg - Ein Vergleich liegt nahe: Das Land Salzburg hat mit Derivatgeschäften einen möglichen Buchverlust von 340 Millionen Euro gemacht, in Linz droht wegen einer Zinswette ein Verlust von rund 420 Millionen Euro. In beiden Fällen haben vermutlich Beamte im Alleingang Hochrisikogeschäfte abgeschlossen. Sowohl der Linzer Finanzdirektor als auch die Referatsleiterin der Finanzabteilung des Landes Salzburg mussten gehen. Und Landesrat David Brenner (SP) hat seinen Rücktritt angekündigt. Der Linzer Finanzstadtrat Johann Mayr (SP) hingegen ist nach wie vor im Amt.
Vielmehr klagte die Stadt die Bawag, mit der 2007 der Schweizer-Franken-Swap abgeschlossen worden war. Ein Mediationsverfahren läuft. Der Linzer Fall hat aber auch eine strafrechtliche Komponente. Wegen des Verdachts der Untreue und des Betrugs ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den Ex-Finanzdirektor, gegen Stadtrat Mayr - und seit neuestem gegen unbekannte Täter im Bawag-Umfeld. In einem von der Staatsanwaltschaft in Auftrag gegebenen Gutachten wird festgehalten, dass bereits bei Abschluss des Swaps dieser "einen Negativ-Wert von 20 Millionen Euro" gehabt habe, zitiert Meinhard Lukas, Zivilrechtler an der Uni Linz, daraus. Lukas vertritt die Stadt auch in dem Mediationsverfahren.
Wie die millionenschwere Zinswette überhaupt abgeschlossen und jahrelang unbemerkt bleiben konnte, darauf weiß Stadtrat Mayr keine Erklärung. Von einem möglichen politischen Versäumnis spricht er nicht.
Im Gegensatz zum Fall Salzburg dürfte der ehemalige Finanzdirektor aber nicht über "kriminelle Energie" verfügen, die laut Brenner seine Beamtin besessen haben soll. Der Linzer Kollege konnte nicht einmal "im Ansatz dieses Finanz-Produkt verstehen", entnimmt Lukas dem Gutachten. Die Salzburger Beamtin hingegen schloss über viele Jahre eine Unzahl an Derivaten ab. In Linz kam es nur zu dem einen Deal. (ker, DER STANDARD, 20.12.2012)
Die ÖVP verhandelt mit den Grünen, spricht aber auch mit der SPÖ und dem Team Stronach
"Schattenportfolio" um zwei Drittel verkleinert - Plus auf 97 Millionen angewachsen - Risiko der Geschäfte konnte deutlich reduziert werden
Die Stadt Salzburg wird grün regiert, im Land wird noch verhandelt
SPÖ muss auf Standfestigkeit der Grünen hoffen
ÖVP und SPÖ unterbreiten Koalitionsvorschläge ohne den jeweils anderen
380-KV-Leitung, Murkraftwerk und leistbares Wohnen als Verhandlungsthemen
ÖVP schafft trotz Verlusten Platz eins, SPÖ verliert extrem, Grüne mit Rekord-Zugewinn auf Platz drei, FPÖ trotz Plus nur Vierter, Stronach drinnen
Zweite Gesprächsrunde folgt - Parteipräsidium soll am Montag beschließen, wer zu konkreten Koalitionsverhandlungen eingeladen wird - Verhandlungsstart mit 16. Mai fixiert
Mit Detailergebnissen bis auf Gemeindeebene und Analysen je Partei
Keine Änderung der Mandatsverteilung - 490 Wahlkarten wurde ausgezählt
Weiter klare Präferenz im Parteivorstand für Groß-Grüne-Koalition - Landesprecherin Rössler: Für anstehende Reformen breite Basis notwendig
Grüne und FPÖ mit einem Mandatar mehr
Haslauer: Präsidium bevorzugt Zusammenarbeit mit Grünen und Team Stronach
Rauch: "2013 schon jetzt das Jahr der ÖVP" - SPÖ: Verluste auf Finanzskandal zurückzuführen
Grüne reserviert: "Wollen uns auf breite Koalition mit SPÖ und ÖVP konzentrieren"
Gutachten schließt Fälschung auf Bankvollmacht aus
Auch SPÖ bietet Grünen, die als Gewinner aus der Landtagswahl am vergangenen Sonntag ginggen, eine Koalition an
Vollmacht von ÖVP-Politiker Eisl aus 2001 aufgetaucht - Ex-Finanzlandesrat hatte riskante Spekulationsgeschäfte in seiner Amtszeit bisher zurückgewiesen
Einstimmigkeitsprinzip soll bei Regierungsbeteiligung gelockert werden
Salzburger Landtag beschließt zum Abschluss des Finanz-U-Ausschusses Minimalkonsens
Am Nachmittag Vorgespräch mit der FPÖ - Grüne und Team Stronach folgen am Montag
Dass Almbauern Förderungen zurückzahlen, kann sich Salzburgs ÖVP-Chef Wilfried Haslauer nicht vorstellen
Team Stronach als Partner derzeit keine Option
Vier Fraktionen wollen sich auf Maßnahmenkatalog für die Zukunft einigen - Opposition fordert Wahrheitspflicht bei Anfragebeantwortungen
SPÖ will mitregieren und präferiert Kenia-Variante, ÖVP strikt dagegen
Im Alleingang macht das kein Beamter! Das in Linz war ein Geschäft unter roten Freunden, dann drehte man den Amerikanern die BAWAG an und dann schrie man wir sind benachteiligt, die Sache stinkt nach Korrpution ohnegleichen! Und wie soll das denn in Salzburg gehen, ... diese Geldsummen gehen ja ab, und jeder Abgeordnete weiß wie viel da ist und da sein müsste!
ich les von Linz, ....
WARUM LES ICH NICHT ENDLICH WAS VON ST. BLÖDEN???????
Oder geht das erst, wenn man hier
http://derstandard.at/135320819... m-STANDARD
explizit darum ansucht???
...ist ein studierter Volkswirt, der in seinem Leben bereits die Abteilung "Finanzwirtschaft und Controlling" der Stadtkämmerei leitete und zu dessen Spezialität "Finanzierung und strategische Finanzentwicklung" zählen ( http://www.linz.at/presse/20... _10885.asp ). Besagter Herr war darüber hinaus mehrfach Aufsichtsrat, u. a. im Flughafen Linz und bis vor kurzem noch als Geschäftsführer der Immobilien Linz GmbH (ILG) aktiv.
Ist es tatsächlich glaubhaft, dass Mag. Penn ein einfaches SWAP-Geschäft, das jeder HAK-Absolvent im Grunde verstanden haben muss, nicht einmal im Ansatz begriff? Falls Ja, weshalb beschäftigt die Stadtverwaltung Dilettanten?
zu seiner Ehrenrettung muss man aber sagen, dass ein Cross Currency Swap schon ein bisserl weniger intuitiv verständlich wird, bzw. strukturell schon, aber was das Risiko anlangt und generell die Auswirkungen vielleicht schon weniger.
Eh klar, die scheinbar so smarte Variante sich in Schweizerfranken zu verschulden und das mit einem Zinsswap zu kombinieren um zwischen fix und variabel noch was rauszuschlagen, klingt ja toll ... wenn alles glatt geht. was es selten tut.
andererseits wären Länder und Gemeinden nie auf solche Schnapsideen verfallen, hätt ihnen der Bund nicht budgetär die Daumenschrauben angelegt, so dass die jetzt schauen müssen wo sie das Geld herkriegen um sich zu finanzieren (seit 2000). von wegen Nulldefizit ^^
Ich denke das ist ein Problem, dass sich die Bonzen von den 3 Buchstabenfirmen AWD, OVB, RZB usw. den Schmarrn aufschwatzen ließen.
Interessant ist: cui bono - wem hat es zum Vorteil gereicht? - Ich hoffe die Nutznießer werden gefaßt.
würde mich nur interessieren, ob die AWD (haben mW kein Büro in St. Pölten), OVB (ja die sind in St. Pölten, verkaufen aber grad die Villa des Chefs um 2 Millionen Euro), naja RZB ist überall, aber die Landesbank steht doch noch in Wien oder?
Ein Finanzdirektor sollte aber wissen, was er mit seinem ihm anvertrauten Geld tut. Ansonsten könnte man die Steuergelder überhaupt gleich einer Investment-Bank zum Verwalten geben und sich alle Beamten einsparen.
wie kann es eigentlich möglich sein dass ein "noramler" beamter so einen großen finanziellen spielraum hat ohne dafür rechenschaft schuldig zu sein oder eine genehmigung bei seinem vorgesetzten einholen zu müssen?!? ich kann es einfach nicht fassen, dass mit den österreichischen steuergeldern so unvorsichtig umgegangen wird.
unsere "politiker" sind eine schande für uns schönes österreich! keine woche ohne einen neuen skandal...wo sind die guten alten werte wie handschlagqualität, loyalität, aufrichtigkeit und ehrgefühl hingekommen...
österreich geht den bach runter und wir sehen alle dabei zu...
"Jedes Volk hat die Regierung die es verdient"
Joseph Marie Graf von Maistre
Die Mehrheit der Österreicher hat diese Hochleistungsgauner gewählt und somit legitimiert. Und sie werden es 2013 wieder tun. Mehr gibt´s dazu nicht zu sagen.
interessant!
wie sieht es da ihrer meinung nach mit tibet aus?!
ich finde nicht dass die österreicher diese regierung verdient haben, geschweige denn diese (oder die vorigen) regierungen gewählt haben damit die politiker unserem land so viel schaden anrichten.
es gibt sicher einige österreicher die sich nicht belehren lassen werden. aber ich kann mir doch recht gut vorstellen dass nach diesen ganzen skandalen die nächsten wahlen mal ganz anderes aussehen könnten!
also haben sie auch diese regierung verdient?!
Genau dorthin, wo sie auch sonst wo hingekommen sind! Ich hab es langsam satt, wie jeder die Verluderung der Politik bejammert und dort höchste moralische Anständigkeit fordert, aber keinen Bezug zum Rest der Gesellschaft herstellt. Der Fisch fängt NICHT am Kopf zu stinken an. Er stinkt als Ganzes!
wie sieht der bezug zur gesellschaft denn aus? wurden diese politiker gewählt, weil der steuerzahler sich gewünscht hat, dass diese blender sein hart verdientes geld verspekulieren? ich denke wohl kaum! viele österreicher sind kurzsichtig, vergesslich und wenn es um die parteiwahl geht einfach unbelehrbar. das hat meiner meinung nach bei den meisten nichts mit werten zu tun sondern eher mit hilflosigkeit, resignation, tradition oder desinteresse.
ich würde mir selbst nicht das recht geben "alle" österreicher als stinkende gauner zu bezeichnen!
was macht sie eigentlich zu einem "lord" unter den stinkern?
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.