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Salzburg - "Wissen wir nicht, wird noch geprüft." Das ist derzeit wohl der gebräuchlichste Satz im Zusammenhang mit dem Finanzdesaster in Salzburg. Und da ist es schon ziemlich egal, ob nach möglichen Verlusten aus dem Derivategeschäft oder nach von der Bundesfinanzierungsagentur geliehenen Millionen gefragt wird.
Seit Mittwochnachmittag läuft jedenfalls die externe Prüfung durch den Bundesrechnungshof. Neben der Überprüfung von Kontrollmechanismen und der Geschäftsbeziehungen mit Banken soll der Rechnungshof auch die mit den Spekulationen mittelfristig verbundenen Risiken bewerten. Erstes Ergebnis im März.
Am Donnerstag kommt es dann im Landtag zur entscheidenden Strategiesitzung. Die Koordinierungsgruppe des neuen Finanzüberwachungsausschusses soll das weitere Vorgehen im Land selbst festlegen und mit dem Bundesrechnungshof abstimmen. Der Gruppe gehören Vertreter aller vier Landtagsfraktionen sowie Finanzressortchef David Brenner (SP) und VP-Parteichef Wilfried Haslauer an. Um die verschiedenen Prüfebenen zu koordinieren, soll auch Rechnungshofpräsident Josef Moser bei der Sitzung dabei sein. Unterstützt werden die Salzburger von der privaten Wiener Wertpapierfirma Ithuba, berichtet Finanzreferent Brenner im Standard-Gespräch.
Viel Zeit bleibt nicht: Bis 16. Jänner muss gemeinsam mit der Finanzabteilung dem Landtag ein Bericht vorgelegt werden, in welcher Form ein Budget für 2013 machbar ist.
Samstag wird sich schließlich der Wohnbauförderungsbeirat zu einer Sondersitzung treffen. Dabei sollen die Skandal-Verstrickungen des Wohnbaufonds geklärt werden. (neu/ruep, DER STANDADARD, 20.12.2012)
Die ÖVP verhandelt mit den Grünen, spricht aber auch mit der SPÖ und dem Team Stronach
"Schattenportfolio" um zwei Drittel verkleinert - Plus auf 97 Millionen angewachsen - Risiko der Geschäfte konnte deutlich reduziert werden
Die Stadt Salzburg wird grün regiert, im Land wird noch verhandelt
SPÖ muss auf Standfestigkeit der Grünen hoffen
ÖVP und SPÖ unterbreiten Koalitionsvorschläge ohne den jeweils anderen
380-KV-Leitung, Murkraftwerk und leistbares Wohnen als Verhandlungsthemen
ÖVP schafft trotz Verlusten Platz eins, SPÖ verliert extrem, Grüne mit Rekord-Zugewinn auf Platz drei, FPÖ trotz Plus nur Vierter, Stronach drinnen
Zweite Gesprächsrunde folgt - Parteipräsidium soll am Montag beschließen, wer zu konkreten Koalitionsverhandlungen eingeladen wird - Verhandlungsstart mit 16. Mai fixiert
Mit Detailergebnissen bis auf Gemeindeebene und Analysen je Partei
Keine Änderung der Mandatsverteilung - 490 Wahlkarten wurde ausgezählt
Weiter klare Präferenz im Parteivorstand für Groß-Grüne-Koalition - Landesprecherin Rössler: Für anstehende Reformen breite Basis notwendig
Grüne und FPÖ mit einem Mandatar mehr
Haslauer: Präsidium bevorzugt Zusammenarbeit mit Grünen und Team Stronach
Rauch: "2013 schon jetzt das Jahr der ÖVP" - SPÖ: Verluste auf Finanzskandal zurückzuführen
Grüne reserviert: "Wollen uns auf breite Koalition mit SPÖ und ÖVP konzentrieren"
Gutachten schließt Fälschung auf Bankvollmacht aus
Auch SPÖ bietet Grünen, die als Gewinner aus der Landtagswahl am vergangenen Sonntag ginggen, eine Koalition an
Vollmacht von ÖVP-Politiker Eisl aus 2001 aufgetaucht - Ex-Finanzlandesrat hatte riskante Spekulationsgeschäfte in seiner Amtszeit bisher zurückgewiesen
Einstimmigkeitsprinzip soll bei Regierungsbeteiligung gelockert werden
Salzburger Landtag beschließt zum Abschluss des Finanz-U-Ausschusses Minimalkonsens
Am Nachmittag Vorgespräch mit der FPÖ - Grüne und Team Stronach folgen am Montag
Dass Almbauern Förderungen zurückzahlen, kann sich Salzburgs ÖVP-Chef Wilfried Haslauer nicht vorstellen
Team Stronach als Partner derzeit keine Option
Vier Fraktionen wollen sich auf Maßnahmenkatalog für die Zukunft einigen - Opposition fordert Wahrheitspflicht bei Anfragebeantwortungen
SPÖ will mitregieren und präferiert Kenia-Variante, ÖVP strikt dagegen
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