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London - Von "Star Trek" bis "Barbarella", von Isaac Asimov bis Dan Simmons: In der Science Fiction ist Tau Ceti einer der meistgenannten Sterne, wenn es um bewohnbare (oder sogar schon bewohnte) Planeten geht. Nur 11,9 Lichtjahre entfernt, handelt es sich um einen gelben Hauptreihenstern, der unserer Sonne ähnelt - Grund genug offenbar, ihm auch ein vergleichbares Planetensystem zuzuschreiben. Auch SETI hatte Tau Ceti schon mehrfach im Visier, um Botschaften etwaiger außerirdischer Intelligenzen zu empfangen.
Und solche Hoffnungen bleiben zumindest im Bereich des Möglichen. Astronomen legten nun nämlich eine Studie vor, derzufolge Tau Ceti von fünf Planeten umkreist wird. Und einer davon befindet sich in der habitablen Zone - also dort, wo Wasser in flüssiger Form vorkommen und damit Leben zumindest hypothetisch ermöglichen kann. Zu diesem Ergebnis kam das Forscherteam um Hugh Jones von der Universität Hertfordshire. Sie maßen schwache Verzerrungen im Spektrum des Stern, die auf die Schwerkrafteinwirkung von ihn umkreisenden Planeten zurückzuführen sind.
Um Planeten als Ursache zu identifizieren, mussten die Forscher allerdings eine Menge anderer Faktoren ausschließen, die zu Schwankungen im Strahlungsspektrum führen können - Jones spricht von "Noise Modelling". Ausgehend von Daten der Planetenjägermissionen Harps, AAPS und HiRes filterten die Astronomen aus dem "Lärm" schließlich Hinweise auf fünf Planeten heraus. Einer davon, der die Bezeichnung "HD 10700e" erhielt, umkreist Tau Ceti etwa im halben Abstand zwischen Erde und Sonne. Da Tau Ceti ein wenig kleiner und lichtschwächer ist als die Sonne, läge der Planet damit in der habitablen Zone. Es wäre der uns nächste bewohnbare Planet, den man bislang entdeckt hat. (red, derStandard.at, 19. 12. 2012)
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Warum sollten sie das? Das ist eine empirisch geschaffene Formel, also eine Formel die einzig allein aus der Beobachtung entstand und nicht aus einer Theorie, die die Natur beschreiben will. Eine solche Formel kann ich mit jedem Planetensystem erstellen. Das ist eine nummerische Spielerei.
Nochdazu haben Titus & Bode Ceres als Planeten angesehen und damit gerechnet und Neptun kannte er nicht. Bei Fortsezung der Reihe kommen wir zu Neptun, der vollkommen aus der Reihe fällt. Pluto würde wieder passen. Eris fällt wieder vollkommen raus.
Was auch kein Wunder ist, die Formel ist eben eine an empirischen Ergebnissen angepasste und sagt in Wirklichkeit nichts aus.
... dass es keinen gibt nur weil man ihn (noch) nicht nachweisen kann, denke ich.
ausserdem kommt mir einiges an argumentation hier ein bisserl anthropozentrisch vor... es gibt moeglicherweise viele "guenstige" entwicklungsgeschichten von sternsystemen die man heute nicht kennt.
man denke an die "heisen jupiter" exoplaneten, vor 20 jahren haette jeder gesagt dass es sowas nicht geben kann
Hot jupiter entstehen dann,m wenn sich ihre Bahn nicht durch einen zweiten Gasriesen stabilisiert, in dem sich eine Bahnresonanz einstellt. Gibt es keinen 2. Gasriesen, erfolgt keine Bahnkoppelung, wandert der eine Gasriese in Sternnähe und räumt da mit dem inneren Planetensystem auf.
Und die Sichtweise heute ist eher: Leben gibt es wahrscheinlich sehr zahlreich im Universum, bakterien-ähnliches, aber mit jedem Planetensystem das wir entdecken, finden wir neue Ausschlüße, warum komplexeres Leben im Universum selten sein dürfte.
Das mag anthropozentrisch wirken, aber irgend eine Basis müssen wir anwenden, um Aussagen zu treffen. Mag sein, dass sie in 20 Jahren als Unsinn gelten, aber das ist nun mal Wissenschaft.
Ein Gasriese alleine genügt nicht. Es braucht einen Mechanismus der das System überhaupt vom Staub entfernt und das ist ein komplexes Wechselspiel von mehreren Gasriesen, die teils eine Bahnresonanz eingehn, deren Bahn teils chaotisch werden uns so für ein "Zerstreuen" des Staubs sorgen. Für unser Sonnensystem gibt es Modellrechnungen: http://www.youtube.com/watch?v=6LzQfR-T5_A Neptung lag weiter innerhalb als Uranus, Jupiter und Saturns Bahnen gingen einen Resonanz ein, das destabiliserte Neptung, der übersprang Uranus und dabei kam es zum Late Heavy Bombardment.
Die höchste Übereinstimmung wird aber erreicht, wenn wir einen zusätzlichen Gasplaneten mit der halben Uranusmasse annehmen, der in dieser Phase verloren ging.
Das ist ja egal. Die Asteroiden die auf die Erde niedergehen, kommen ja auch vermutlich aus der Oortschen Wolle bzw. kupier belt. Und werden durch Bahnstörungen (ob nun Nemesis, anderes großes Objekt oder gegenseitige Bahnstörungen ist mal schnuppe) abgelenkt.
Tau Ceti hat 10mal soviel Staub, was 10mal soviele Asteroiden bedeutet. Das bedeutet jede Million Jahre ein 1km-Asteroid, alle 10 Millionen Jahre (Erde: 100 Millionen Jahre) ein 10 km Asteroid und ca. alle 1 Milliarde Jahre (Erde: 10 Milliarden Jahre) ein 150 km Asteroid, der jegliches Leben vernichtet und die gesamte Kruste aufbricht.
der Objekte im Kuiperbelt bzw. der (innersten) Oortschen Wolke abschätzen?
Denn wenn man da die Größenordnung kennt ist es glaub ich ein leichtes ein Streustatisik für mehr oder minder Zufällig verteilte Objekte anzugeben. -und ich vermute die wird so niedrig sein, dass man "Gegenseitige Bahnstörung" ausschließen kann. Ob es dann ein wirklich massives Objekt wie Tyche ist oder ein anderer Effekt den wir noch nicht identifiziert haben ist dann nochmal eine andere Frage.
Sie meinen hochauflösende Fotos? Die gibts in schon in ein paar Jahren, nur wird man darauf noch keine Oberflächendetails erkennen, sondern die dienen der Atmosphärenanalyse. Für Oberflächendetails, schätze ich, müssen sie sich noch 30-40 Jahre gedulden.
Exo Earth Imager ist ein Konzept eines zusammengeschaltenes Weltraumteleskop, bestehend aus 150 Teleskopen die über einer Fläche von 8000 m^2 verteilt sind. Zusammen ergeben sie einen Spiegeldurchmesser von 100 km.
Damit ist es möglich Details auf Planeten zu erkennen, die noch 30 Lichtjahre entfernt sind. Kontinente wären erkennbar, Polkappen und das Blau der Ozeane (wenn diese aus Wasser bestehen).
Tau Ceti ist 11 Lichtjahre entfernt, da könnten wir sogar das Licht der Städte erkennen (wenn es sie gibt).
Etwas kleinere Ausfürhungen sind der Terrestrial Planet Finder (TPF) der NASA und Darwin der ESA.
Einziges Projekt das noch im Rennen ist, ist TPF und das ist auf unbestimmte Zeit verschoben.
Wir könnten - wenn wir wollten.
... nicht die ganze zeit absolut unfassbaren bloedsinn machen wuerden und zuschauen wuerden, wie sich gfraster ohne leistung bereichern und seltsame vendettas auf den ruecken unschuldiger austragen, haetten wir heute keinen hunger auf der welt, ein gerechtes wirtschaftssystem ohne raubbau an menschen und umwelt, und genau dieses verdammte weltraumteleskopsystem, das keine technik benoetigt die nicht schon erfunden waere. wir waeren gescheiter, weiser, sogar die musik waere besser das glaube ich fest.
sorry fuer das ranting aber das musste raus
... ein ungerechtes wirtschaftssystem, in dem umwelt und menschen ausgebeutet werden und sogar hungern, fuer irgendwie notwendig, normal, unabdingbar? dass wir dauernd wegen selbstgemachter krisen feststecken anstatt uns ernsthaft weiterzuentwickeln, das muss so sein?
sie unterschaetzen die menschen, glaube ich. nach den naturgesetzlichen rahmenbedingungen fuer menschliches leben auf der erde ist das auf jedenfall alles vermeidbar (was die UDSSR wollte ist mir ca so wichtig wie einem chinesen nahegeht, dass der sido dem heinzl eine aufgelegt hat)
Damit meinte er und ich auch nicht, indem ich Popper zitiere, dass Gewalt, Hunger, leid unvermeidbar sind. Sondern, dass eine Gesellschaft so aufgebaut sein sollte, dass deren Entscheidungsträger leicht abwählbar sind und das schlimmes leicht zu vermeiden ist.
Wer Ideologien schafft, die versprechen gut, richtig, wahrhaftig zu sein und die versprechen, dass es den Menschen dann gut geht, stellt die Ideologie automatisch über die Menschen. Denn wer dagegen wäre, wäre gegen das Gute, gegen das wahrhaftige, dagegen, dass es allen Menschen gut geht.
Deswegen: "Lasst Theorien sterben, nicht Menschen" - Karl Popper
ich glaub bei so hochtrabenden projekten unterschätzt man ein bissal die mühen der ebene.
was nicht schon alles die russen vor hatten.
mit atombomben verstärkten tiefbau betreiben. keine ahnung was da alles an hirngespinnsten herumschwirrte.aber ich glaub die wollten zB. die großen sibirischen ströme umlenken sodass in den steppen kasachstans das paradies "ausbricht".
oder ein deutscher wollte den atlantik vom mittelmeer abkoppeln (staudamm, landgewinnung)
oder was hälst denn von dieser privaten marsfluginitiative (stand auch im standard) 500000$ für ein flugticket !! das ist doch bitte jenseits von gut und böse.
Aber so ein Teleskop schadcen wohl niemanden, ausgenommen vielleicht Religionen, wenn entdeckt wird, dass wir nicht die einzige Schöpfung dieses angeblichen Gottes sind... ;-)
Aber das Hungerproblem wäre leicht zu lösen, da gehts ja nicht um vollständige Nahrungsversorgung. Sondern zusätzliche Hilfe durch nährhafte Pasten, das ist ja der Weg. Dann reicht auch die normale Essensversorgung durch die betroffenen Menschen selbst. Das ist ein niedriger dreistelliger Millionenbetrag. Aber es will halt niemand das umsetzen.
Noch besser wäre es, wenn die durchaus sehr ergiebigen landwirtschaftlichen Flächen Afrikas, nicht für Nicht-Grundnahrungsmitteln für den westlichen Markt missbraucht werden. Dann gäbs die Probleme auch nciht mehr.
also dem marsprojekt würd i tatsächlich chancen geben, immerhin haben sich für einen 5minütigen weltraumaufenthalt um 200.000 $ schon 80.000 menschen weltweit angemeldet.
außerdem denke ich werden die 500.000 $ eine zielmarke sein und die ersten müssen/und werden vlt. auch das 10 bis 30-fache zahlen
alles womit sich geld verdienen lässt, wird gemacht! ;)
die ersten privaten weltraumflüge kosteten 20 mio $
für einen richtigen weltraumflug inkl. kurzaufenthalt in der iss, gehts aber immer noch nicht viel billiger.
für die erste bemannte marsmission für vielleicht 5 personen wird alles in allem mindestens 500 mrd $ angesetzt.
also zwischen 100 mrd$ und ein paar mio ist noch ein breiter weg
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