Grazer eingewiesen: Hatte sich "für Krieg eingedeckt"

32 Langwaffen, Schwerter, Messer und 15.000 Schuss Munition wurden bei dem 29-Jährigen gefunden

Graz - Ein 29-jähriger Grazer, der sich eigenen Angaben zufolge "für den nächsten Krieg eingedeckt" hatte, ist am Dienstag von der Polizei ausgeforscht und in die Landesnervenklinik Siegmund Freud eingeliefert worden. In seiner Unterkunft wurden Dutzende zum Teil meldepflichtige Schuss- und Stichwaffen, Armbrüste und 15.000 Schuss Munition gefunden, teilte die Landespolizeidirektion Steiermark am Mittwoch mit.

Der Mann flog mit seinem Waffenarsenal auf, weil er seinen Eltern drohte, sie umzubringen. Als die Polizei bei ihm auftauchte, fanden sie 32 Lang- und Schusswaffen, zwei Totschläger, mehrere Schwerter, Kampfmesser und Armbrüste sowie das umfangreiche Munitions-Sortiment. Gegen den Verdächtigen wurde ein Betretungs- und vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen. Sein Arsenal wurde ihm abgenommen, während er in die Nervenklinik gebracht wurde. In wie fern er zum Besitz der Waffen berechtigt war, müsse laut Polizei noch geklärt werden. (APA, 19.12.2012)

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