Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Die deutsche Regierung hat ein neues Zuschussprogramm zur Förderung der energetischen Sanierung von Wohngebäuden auf den Weg gebracht. Zwischen 2013 und 2020 sind dafür jährlich 300 Millionen Euro und damit insgesamt 2,4 Milliarden Euro vorgesehen. Die Bundesregierung reagiert damit auf das Scheitern der geplanten steuerlichen Förderung solcher Umbauten am Widerstand der Länder.
Das Programm soll nach Möglichkeit noch im Jänner starten. Bauminister Peter Ramsauer kündigte an, die Förderung solle unkompliziert und unbürokratisch fließen. Die Gebäudesanierung erhalte so einen weiteren Schub.
Parallel dazu läuft das Kreditprogramm bei der staatlichen Förderbank KfW für die energetische Sanierung weiter, bei dem der Bund die Zinsen für Eigentümer verbilligt und dafür auch im kommenden Jahr 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung stellt.
Konkret soll aus dem neuen Programm für einzelne Sanierungsmaßnahmen ein Zuschuss von zehn Prozent gewährt werden. Maximal sollen es 5.000 Euro sein, bisher liegt die Obergrenze bei 3.750 Euro. Für die Sanierung auf ein sogenanntes "Effizienzhaus" kann man bis zu 25 Prozent Förderung erhalten, wobei die Obergrenze bei 18.750 Euro liegt. (APA, 19.12.2012)
Zwei Studien über Bundesförderaktion veröffentlicht - Fensterhersteller: "Sanierungscheck erfüllt Funktion als Motivator nicht"
Sprecher Wahlmüller: "Arbeitsgruppe für leistbares Wohnen muss auch bei thermischer Sanierung Akzente setzen"
Fast 30 Prozent des Budgets bereits ausgeschöpft - Muchitsch: "Frühförderbonus greift" - "Senioren-Scheck" in Vorbereitung
Die Regierung nimmt die 2012 übrig gebliebenen 23 Millionen Euro ins neue Jahr mit und erhöht damit die Förderung - Anträge ab sofort
Renovierung des Gebäudekomplexes am New Yorker East River kommt voran
Strategiepapier "Wohnen 2020" wird Thema der Klausur am 9. November, der "Sanierungsscheck" könnte aufgestockt werden
Förderung für private Häuser und Wohnungen
Bau-Gewerkschafter Josef Muchitsch über "Hitzefrei ab 35 Grad", den Sanierungsscheck und den geförderten Wohnbau
Neuer Service auf der Website des Wirtschaftsministeriums
Falls bis Jahresende nicht alles ausbezahlt wird, könnte das restliche Geld ins Förder-Jahr 2013 "mitgenommen" werden
20 Wochen nach Start der heurigen Aktion erst knapp 40 Prozent der Gesamtsumme abgeholt
Die Technische Universität Wien erarbeitet derzeit Richtlinien für umweltfreundlichere Gebäude. Experte: "Halbherzige Sanierungen bringen wenig"
Anlaufstelle sind die vier heimischen Bausparkassen
Experten halten die finanziellen Anreize für zu gering - Der "Sanierungsscheck" des Bundes ist auch heuer kein Renner, er muss neu überdacht werden
Die "Umweltförderung für Betriebe" wird gekürzt, dafür fließt Geld in die thermische Sanierung von kommunalen Einrichtungen - Für Kritiker ist das verfassungsrechtlich bedenklich
In den ersten sieben Wochen wurden knapp 9,4 Millionen Euro an Förderungen zugesagt, 60,6 Millionen sind noch im Topf
14,9 Millionen sind noch für Private im Fördertopf - Insgesamt könnte eine Milliarde investiert werden
WKÖ-Präsident Leitl "erwartet" Wiedereinführung der Zweckbindung bei der Wohnbauförderung
Maximal 6.500 Euro Bundesförderung sind zu lukrieren
Erleichterungen für Teilsanierungen - Global 2000 fordert mehr Geld und stärkere Anreize für umfassende Sanierungen - Antragstellung ab 20. Februar
Warnungen vor Wohnungsknappheit und Forderungen nach Wiedereinführung der Zweckwidmung der Wohnbauförderung beherrschten die Enquete zum Thema "Umwelt, Bauen und Wohnen"
Bau-Innung und Gewerkschaft wünschen sich Zweckbindung der Wohnbauförderung und für Emissionshandels-Erlöse
Vassilakou: "Wir wollen die Solarpotentiale in Wien nutzen"
Derzeit etwas mehr als 81 Prozent ausgeschöpft - Richtlinien werden im August neu verhandelt
Sanierungsprogramm ist für die Bauwirtschaft ausgelegt. Die Kosten die man für die thermische Sanierung aufkommt ist weit höher als was man durch niedrige Energiekosten wieder reinbekommt. Denn die Ersparnis dadurch entsteht entspricht ca. 50kw/m2/J. Bei Durchschnittsgaspreis von 4 Cents/Kw wird man dadurch ca. 2€/m2/Jahr reinbekommen. Was man bezahlen muss ist weit höher. Jenach Zustand zwischen mindesten 100€/m2 bis 400€/m2. Die thermische Fassade hält ca. 25 Jahre. Selbst bei 100€/m2 bekommt man nur die Hälfte zurück was man aufbringt, wenn man noch 20% Zuschuss mitberechnet, ist definitiv ein Verlustgeschäft für Eigentürmer. Die Energiekosten muss doppelt so hoch betragen, damit die Sanierung rentiert.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.