Schuldenabbau: Italien verpachtet Schlösser

Auch Kasernen und ehemalige Gefängnisse können vermutlich schon ab Jänner für die Dauer von 50 Jahren gepachtet werden

Italien muss seine Schulden reduzieren. Deshalb setzt Österreichs südlicher Nachbar nun auf die Verpachtung von Schlössern, Kasernen und sogar  (alten) Gefängnissen.

Die Regierung erstellte nach Behördenangaben vom Mittwoch eine Liste mit hunderten von Immobilien, die langfristig verpachtet werden sollen. Dazu gehören beispielsweise das mittelalterliche Schloss von Soriano nel Cimino bei Rom, ein altes Gefängnis aus dem 18. Jahrhundert auf der Insel Procida und drei alte Kasernen am Ufer des Gardasees.

Ab Jänner im Angebot

"Eine tolle Idee! Ein Hotel hier in der Gegend, das wäre super!", schwärmte der Bürgermeister von Soriano nel Cimino. Derzeit ist das von Türmchen gekrönte mittelalterliche Schloss für 36.000 Euro Jahresmiete an den Stadtrat vermietet.

Das Amt zur Verwaltung von Staatsimmobilien hat nach eigenen Angaben bisher eine Liste mit 350 Objekten erstellt, die für eine Dauer von 50 Jahren verpachtet werden sollen. Weitere rund 4.000 Immobilien sollen folgen. Sie sollen ab Jänner auf dem Markt zur Vermietung oder Verpachtung angeboten werden. (APA, 19.12.2012)

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