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Darf in Deutschland leben: Der rehabilitierte Uhu aus dem Sauerland.
München - Akte geschlossen: Im Kampf gegen Faunenverfälschung durch Bio-Invasoren ist in Deutschland ein Uhu in "Sicherheitsverwahrung" genommen worden. Der Grund: Das Tier zeigte eine für heimische Uhus untypische Gefiederfarbe. Möglich war daher, dass es sich um ein Exemplar einer asiatischen Schwesterart des in Mitteleuropa heimischen Uhus (Bubo bubo) handelte - und das dürfte hierzulande nicht freigelassen werden. Inzwischen wurde der verdächtige Vogel aber rehabilitiert, wie die Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns berichten.
Vor etwa einem Jahr landete das Tier in einer Auffangstation, weil es im Stadtgebiet von Duisburg und Mülheim/Ruhr offenbar die Nähe zum Menschen suchte und sehr zutraulich wirkte. Wahrscheinlich wurde das Tier von Menschen aufgezogen. Seither lebt der Uhu in einer Greifvogelauffang- und Wiederauswilderungsstation im Sauerland. Da Naturschützer die Auswilderung forderten, wurde die Zoologische Staatssammlung in München beauftragt, die Herkunft des Tiers festzustellen.
Der Genforscher Jerome Moriniere verwendete winzige Gewebeproben aus den Federkielen des Vogels und griff zum Vergleich auch auf gespeicherte Proben in der weltweiten Gen-Datenbank des "Barcoding"-Projektes zurück. Bei diesem Projekt untersuchen Wissenschafter einen bestimmten Genabschnitt, das so genannte COI-Gen, möglichst aller Tierarten und speichern diesen in einer Online-Datenbank. Dieser Genabschnitt besitzt für eine Art dann eine ähnliche Bedeutung wie ein Strichcode auf Waren im Supermarkt.
Moriniere konnte zeigen, dass es sich bei dem fraglichen Uhu einwandfrei um einen europäischen Uhu und nicht um einen importierten Bengalenuhu (Bubo bengalensis) handelt. Das Amt für Umwelt und Grün der Stadt Duisburg prüft nun die Chancen, den Uhu auf ein Leben in Freiheit vorzubereiten, oder - falls das nicht gelingt - für ein Zuchtprogramm im Zoo Duisburg einzusetzen. (red, derStandard.at, 22. 12. 2012)
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barcoding von tierarten?
naja, erstens dürfte der uhu über die "vorteile" des barcodings wohl gegenteiliger ansicht sein, und zweitens steht zu befürchten, daß wir als nächstes gebarcoded werden, nachdem wir lange genug medial geblitzdingst wurden....
wohl eher so: http://dasdemot.de/73
:)
wenn's nur EIN Uhu ist, passiert net viel. Denn meist sind die Arten untereinander nicht kreuzungsfähig.
Blöd wäre natürlich, wenn mehrere, verschiedengeschlechtliche Tiere eingeschleppt wären. Haben wir gesehen bei den asiatischen Marienkäfern. Die haben sich explosionsartig vermehrt.
Madgaskar:
"Infolge der langen Isolation der Insel gibt es viele endemische (nur dort lebende) Arten, deshalb sind Flora und Fauna so einmalig"
Ausfuhrbestimmungen:
"Die Ausfuhr von Fossilien, seltenen Tieren und Pflanzen und diversen Kulturgütern (alte Holzstatuen) ist strengstens untersagt. Für Obst, Gemüse und Pflanzen ist eine Bestätigung der Phytosanitären Behörden vorzuzeigen, die beim Abflug in Antananarivo erhältlich ist."
http://www.madagaskar-travel.de/madagaska... ionen.html
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