AK warnt vor Handy-Telefonieren und -Surfen im Weihnachtsurlaub

SMS am günstigsten - Kostenfalle Mobilbox

Kurz vor Weihnachten warnt die Arbeiterkammer (AK) Konsumenten vor Kostenfallen beim Telefonieren und Surfen im Skiurlaub oder im Urlaub unter Palmen. Während Urlauber innerhalb der EU seit Juli günstiger telefonieren, da Preisgrenzen verordnet wurden, kann das Plaudern aus einem Nicht-EU-Land teuer kommen. Teils seien die Roamingpreise für Wertkarten wesentlich günstiger als jene für Vertragstarife. Am günstigsten kommt man mit SMS weg, die Mobilbox schaltet man im Urlaub am besten ganz ab, rät die AK.

"Geschmalzene Preise"

Trotz Preisdeckels von 60 Euro sei auch beim Surfen oder E-Mail-Versenden im Ausland Vorsicht geboten, so die Arbeiterkammer. Angesichts der "geschmalzenen Preise" seien die 60 Euro insbesondere in Nicht-EU-Ländern schnell erreicht.

20,80 Euro Megabyte

In den untersuchten Nicht-EU-Staaten Ägypten und Thailand könne das Megabyte im Extremfall bis zu 20,80 Euro kosten. "Kunden müssen auch in Drittländern per SMS Preisinfos und bei Erreichen von 80 Prozent des Limits Warninfos über den bisherigen Verbrauch erhalten. Werden rund 60 Euro erreicht, muss der Anbieter den Dienst sperren und informieren, wie der Kunde den Roamingdienst bei Bedarf weiternutzen kann", erläutert AK-Konsumentenschützerin Daniela Zimmer. 60 Euro würden im ungünstigsten Fall gerade einmal für den Verbrauch von drei Megabyte reichen.(APA, 19.12. 2012)

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