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Berlin - Der Euro-Rettungsschirm EFSF will sich im kommenden Jahr zwischen 55 und 60 Milliarden Euro von Investoren leihen. Das Geld solle über Anleihen mit langer Laufzeit hereingeholt werden, teilte der in Luxemburg ansässige Rettungsfonds am Mittwoch mit. Der EFSF will das Geld an Irland, Portugal und Griechenland weiterleiten. Diese Krisenländer sind bisher weitgehend vom Kapitalmarkt abgeschnitten.
Der dauerhafte Rettungsschirm ESM will sich 2013 knapp neun Milliarden Euro leihen. Er war vor wenigen Tagen erstmals aktiviert worden, als Spanien 39,5 Milliarden Euro für die Rekapitalisierung der Banken zur Verfügung gestellt wurden. Die gesamte Summe könnte sich aber wegen weiterer, künftiger Hilfsprogramme erhöhen.
Der EFSF kann insgesamt 440 Milliarden Euro austeilen, der ESM hat eine Kapazität von 500 Mrd. Euro. (APA, 19.12.2012)
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Die Spekulanten fahren Milliardengewinne ein und die Steuerzahler dürfen jetzt einmal garantieren und später blechen bzw. wir z. B. über die Kommunalkredit allein heuer über 1 Mrd. bezahlt.
Was wurde uns von unserer Regierung versichert: "Jene die die Krise verursacht haben, sollen diese bezahlen". Wo bleibt der Betrag der Verursacher oder wird wieder einmal der Steuerzahler für dumm verkauft?
Das Volk hat ein Recht und die Politik die Pflicht zur Information. Es wird schön langsam Zeit, dass die Bürger erfahren, wer die konkreten Nutznießer der Rettungsaktionen waren.
http://www.wienerzeitung.at/meinungen... litik.html
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