US-Schulmassaker: Waffenlobby wettert gegen "Killerspiele"

Zsolt Wilhelm
19. Dezember 2012, 11:53
  • Eine junge Besucherin der 141. Versammlung der National Rifle Association (NRA) im April 2012 in St. Louis.
    foto: reuters

    Eine junge Besucherin der 141. Versammlung der National Rifle Association (NRA) im April 2012 in St. Louis.

Industriekreise stellen Medienfreiheit in Frage - NRA hält sich weiter bedeckt

Nicht nur britische Boulevardzeitungen greifen nach dem Massaker an einer US-Volksschule in Newton die "Killerspiel"-Debatte wieder auf, auch die US-Waffenlobbyisten rund um die National Rifle Association (NRA) wollen die Aufmerksamkeit nun auf das Thema lenken. Justament nachdem Präsident Barack Obama am Montag schärfere Waffengesetze angekündigt hatte.

Das Recht auf Waffen

"Wenn wir eine Debatte starten, dann lassen Sie uns eine umfassende Debatte haben", sagt eine nicht namentlich genannte Quelle aus Industriekreisen gegenüber Fox News. "Wenn wir über den zweiten Verfassungszusatz reden, lassen Sie uns ach über den ersten Verfassungszusatz sprechen und Hollywood und die Videospiele, die jungen Kindern beibringen, wie man auf Köpfe schießt."

Angeheizte Stimmung

Von offizieller Seite der NRA gab es außer Beileidsbekundungen bislang keine öffentliche Stellungnahme zu den Themen. Im Zuge dessen Amoklaufs des 20-jährigen Adam Lanza kamen 20 Kinder, sechs Erwachsene, seine Mutter und schließlich er selbst ums Leben. (zw, derStandard.at, 19.12.2012)

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The National Rifle Association’s Exec. VP Wayne LaPierre blamed the school shootings in NewTown, Connecticut on a number of things, including “blood-soaked” films, entertainment culture and violent video games.

Der Standard verkürzts noch weiter damits besser ins Konzept passt. Nicht gelesen, nicht verstanden, oder einfach zu lang für eine Überschrift?

Warum bin ich noch kein Manager?

Ich habe meine halbe Kindheit mit Theme Hospital und Theme Park verbracht. Außerdem habe ich in SimCity die komplette Karte zugebaut und unmengen Geld. Hallo? Stadt ohne Bürgermeister? Freizeitpark oder Spital ohne Leiter? Hier wäre ich. Ausgebildet und motiviert....
PS: Notfalls kann ich auch eine BFG9000 bedienen, eine F16 Falcon fliegen, Prinzessinen retten und ... und ...

Vielleicht müssen Killerspielespieler über die Überschrift lachen, für einen normalen Menschen drängt sich die Einsicht auf, daß nicht die Waffe sondern der Schütze schießt!

Nur warum tut er das?

Welche abseitigen Gedanken haben zwischen seinen (männlich) Ohren Raum gegriffen?

Ich will es nicht gerade schmeichelhaft formulieren: "Ich scheiß auf die Beschwichtigungen irgendwelcher selbstberufener Experten, die immer sagen, die Killerspiele seien es nicht."

Schaut Euch diesen Mist doch mal genau an!

Wer ist denn so blöd zu glauben, lila Blut würde weniger Abstumpfung hervorrufen?

Dieses Zeug muß weg!

Das würde zwar das Ende von XBox&Co besiegeln, aber das ist in jedem Fall besser als noch ein Massaker und noch eines mit wieder dutzenden toter Kinder.

Ursache, Wirkung, bitte nochmal überdenken.

In Europa werden genausoviele Killerspiele gespielt wie in den USA. Was sagt uns das jetzt?

schon mal darüber nachgedacht dass vielleicht andere einflüsse daran schuld sein könnten?

Ich schau mir diesen "Mist" seit über 20 Jahren ganz genau an. Ich spiele einfach gerne (auch eher heftigere) Sachen. Und Aggressionen kriege ich eigentlich nur bei lila oder grünem Blut, wenn ich mal eine zensierte Version erwische. Ist echt traurig, dass dadurch immer noch manche Spiele verschandelt werden (zumindest für jene, die nicht zur OV greifen).

Leider haben einige Menschen wie Sie immer noch nicht verstanden, wie viel Spaß, solche Spiele eigentlich machen können. Aber selbst wenn Ihnen das für ewig verborgen bleiben sollte, legen Sie dann doch zumindest genug Toleranz an den Tag und gönnen Sie den Leuten ihren Spaß.

Jeder Musikantenstadel erzeugt mehr innerliche Aggressivität als ein Call of Duty.

auf der ganzen welt werden killerspiele gespielt...

in den usa werden aber mit abstand die meisten menschen durch schusswaffen ermordet..

es hat also andere gründe als killerspiele.

es liegt an den medien, der angst und hassschürer.

musstet ihr auch lachen bei der überschrift...?

lol

waffenlobby gegen killerspiele...?
das ist doch als...
.. wenn hitler seine mutter für seine gräueltaten beschuldigen würde
... ob brejvik seinem psychologen beschuldigen würde
... würde die eu die schuld an der krise den banken geben
usw...

die amis sind selber das problem ihrer selbst

"Nicht töten spielen, sondern töten",

scheint das Motto dieser Leute zu sein.

auch die Rolle der Medien

müßte hinterfragt werden: durch deren sensationsgierige Berichterstattung werden immer Nachahmungstäter rekrutiert werden. Aber die wollen genausowenig wie die Waffenindustrie auf ihren Profit verzichten, auf Kosten von Menschenleben. Wobei - und das ist besonders perfide - sie sich auch noch als moralisch verurteilende Instanzen der Anderen natürlich aufspielen. Der Verzicht soolche Ereignisse minutiös zu berichten hätte nichts mit Beschneidung der Medienfreiheit zu tun!

Das Recht auf Waffen...

...ist das Recht auf Tötung, zumindest in meinen Augen.

ich verstehe die leute, die irgendwo in der einöde wohnen, sich gegen bären, pumas und ähnliches getier schützen müssen

… das ist teil des amerikanischen traums. ins schulen rumballern nicht und trotzdem wird sich die amerikanische gesellschaft nicht ändern.

entweder man packt das wirklich hart an, oder sie werden immer wieder mit amokläufen leben müssen. ein kleiner teil der gesellschaft ist immer anfällig für so etwas. dann darf aber auch niemand über die wirklich entsetzlichen taten verwundert sein.

mit amokläufen muss jeder rechnen

allerdings muss ich den potentiellen amokläufern nciht unbedingt zugang zu sturmgewehren und andere automatischen waffen so leicht wie möglich machen...

sie können amokläufe nicht verhindern, aber es wäre doch schon ein erfolg wenn die statt mit einer Ak-47 "nur" mit einem messer bewaffnet wären...

Ursache sind nicht die Killerspiele. Auch wenn sie natürlich Aggressionen mitaufbauen können. Auch der leichte Waffenzugang ist keine Ursache, auch wenn dieser Tragödien dieses Ausmaßes erst möglich macht und absolut nicht zu verantworten ist.

computerspiele und gewalt

althaus und ski challenge:

http://normalzustandrot.blogsport.de/2009/03/

(thema: deutscher politiker fährt skifahrerin zu tode)

Da beißt sich mal wieder der Schwanz in den Hund.

Ach, der übliche Beissreflex. Wird nix nutzen.

das automatikgewehr hat auf jeden fall nichts mit der ganzen sache zu tun!!

guns don't kill people. people with guns kill people. oder so

das stellt sich die frage?
wurden schon mehr Menschen durch von Killerspielen beeinflußte, amoklaufende Psychos getötet oder durch ein zu lockeres Waffengesetz verursachte Unfälle bei welchem jeder Waffen kaufen kann als wären es 10 Semmeln beim Bäcker?

Ich glaube das Verhältnis sieht hier ganz klar aus und dennoch versucht die Lobby mit diesem Tropfen auf den heißen Stein(Killerspiele sind die wahre Ursache) abzulenken um ja nicht in Gefahr zu kommen auch nur 1 Waffe weniger / Jahr zu verkaufen!

Eine Statistik, welche zeigt wie viele Tote es pro Jahr durch ungewollte Unfälle gibt würde das schnell relativieren. Aber liebe Medien, bitte haltet diese nun schön zurück!

dazu: http://www.n-tv.de/politik/D... y-article9

nichtmal die frage stellt sich

bisher gibt es nicht den geringsten beweis, dass sich "killerspiele" in dieser art und weise auswirken...

und es ist ja nicht so als würde es nicht massig studien dazu geben...

tatsache bleibt, dass jemand der fußball spielt höchstwahrscheinlich mehr gewalt ausübt (im eifer des "gefechts") als es jeder Killergame zocker tut...

und wenn ich mir so die diversen unterligen ansehe...na aber hallo...da gehts aber tausend mal schlimmer ab als auf jeder LAN...

Halbautomatik!

weiter

people who want to kill people but not able to get one kill less people.

pr und lobbyismus, ein Kunst für sich

sieht man das Ganze realistisch, könnte man sagen, dass der Woffenlobby und allen die ihre Hand nach dem Geld strecken, jeder Tote egal ist.

sofort die Aufmerksamkeit auf das ausgelutschte "Killerspiel-Thema" lenken, damit die Waffenfreunde von sich ablenken können und die Rechtfertigung für ihre bescheuerte und überflüssige Schusswaffe nicht aufgeben müssen.

Was sich die NRA alles einfallen lässt...

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