Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Zwei weitere Wiener Bezirke außerhalb des Gürtels könnten bald ein Parkpickerl bekommen: Hietzing (13. Bezirk) und Währing (18. Bezirk) lassen nämlich ihre Anrainer demnächst über die Einführung der Parkraumbewirtschaftung abstimmen. Das teilten die beiden ÖVP-Bezirksvorsteher Heinz Gerstbach (Hietzing) und Karl Homole (Währing) am Mittwoch mit.
Die Anrainer dürfen demnach entscheiden, ob das Pickerl in ihrem jeweiligen Bezirk flächendeckend eingeführt werden soll. Eine nur teilweise Bewirtschaftung wäre wenig sinnvoll, so die Begründung. Beide ÖVP-Bezirkschefs versprachen, sich jedenfalls an die Resultate zu halten.
Die Unterlagen inklusive Stimmzettel werden noch im Jänner verschickt. Nach jetzigem Plan sollen in Währing die Stimmkarten bis 22. Februar ausgezählt sein, kündigte Homole an. Teilnahmeberechtigt sind rund 37.000 Bezirksbewohner.
Für Hietzing, wo zirka 41.000 Personen mitentscheiden dürfen, gibt es noch kein genaues Datum. Das Resultat soll aber ebenfalls im Februar vorliegen - mitunter auch am selben Tag, so Gerstbach.
Anders als in Hietzing ist es für die Währinger bereits die zweite Befragung. Die Bewohner des 18. Bezirks waren zum ersten Mal im heurigen März um ihre Meinung gebeten worden. Damals hatten sich rund zwei Drittel der Teilnehmer gegen die Parkraumbewirtschaftung ausgesprochen. Seit der Einführung der flächendeckenden Kurzparkzone in benachbarten Bezirken mit Anfang Oktober hat sich das Parkplatzproblem allerdings massiv verschärft.
Auch Homole betonte in seiner Begründung für die neuerliche Abstimmung, dass sich die Rahmenbedingungen seit der Einführung der Bewirtschaftung in fünf Bezirken außerhalb des Gürtels aufgrund des Verdrängungseffekts verändert hätten. Gerstbach argumentierte ähnlich: "Mit der Ausweitung des Pickerls haben wir erstmals Probleme bekommen, beispielsweise bei der Westeinfahrt oder auf der Hietzinger Hauptstraße."
Beide Bezirkschefs versprachen, die Frage neutral zu formulieren. Angedacht ist der Wortlaut: "Sind Sie der Meinung, dass in Währing (bzw. Hietzing, Anm.) flächendeckend die Parkraumbewirtschaftung eingeführt werden soll?" Homole sagte, er werde bezüglich der Abstimmung keine Empfehlung für Ja oder Nein abgeben.
Das ebenfalls von der ÖVP geführte Döbling (19. Bezirk) sieht hingegen derzeit noch keinen Handlungsbedarf in der aktuellen Parksituation. "Wir haben im Moment außer bei den U-Bahnstationen keine Parkplatzprobleme", versicherte Bezirksvorsteher Adolf Tiller. Deshalb brauche man keine Bürgerbefragung.
Sollte sich allerdings der benachbarte 18. Bezirk für die Einführung des Parkpickerls entscheiden und dadurch Döbling unter Zugzwang bringen, werde er "selbstverständlich" auch in seinem Bezirk ein Anrainervotum durchführen, kündigte Tiller an. Er schätze allerdings, dass aktuell rund 80 Prozent der Döblinger gegen ein Pickerl seien.
Landesparteichef Manfred Juraczka zeigte sich überzeugt, dass die Rathaus-Schwarzen die Bürgerbeteiligung ernst nähmen - im Gegensatz zur rot-grünen Stadtregierung. Er kritisierte in diesem Zusammenhang die Pickerlfrage bei der anstehenden Wiener Volksbefragung: "Wir haben auf eine ernst zu nehmende Fragestellung gehofft, aber sie ist nun nur administrativer Natur."
Bei der Frage können die Bundeshauptstädter entscheiden, ob künftig das Rathaus - und nicht mehr die Bezirke - das letzte Wort über die Einführung von Parkraumbewirtschaftung haben soll. Ein konkretes Tarifmodell oder über Ausweitungspläne per se wird nicht abgestimmt.
Erst am Dienstag hatte es ein Treffen des ÖVP-Bezirksvorstehertrios mit Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou gegeben. Dort sei allerdings "nichts Essenzielles" herausgekommen, berichtete Karl Homole. Das - teils auch von SPÖ-Seite - angestrebte gemeinsame Pickerl für alle West-Gürtelbezirke (Meidling bis Döbling, Anm.) habe die Ressortchefin aus rechtlichen und formalen Gründen ausgeschlossen, wurde bedauert. (APA, 19.12.2012)
Änderung soll im September in Kraft treten, ARBÖ und ÖVP begrüßen Entscheidung
Wegen Zonen-Ausweitung fließen heuer 138 Millionen Euro in die Kassen der Stadt
Der ehemalige Planungsdirektor Arnold Klotz hat in den 90er-Jahren das Wiener Parkpickerl "erfunden"
Klare Mehrheit von 78,5 Prozent dagegen - Beteiligung von rund 59 Prozent
Sollte die Entscheidungsgewalt über das Wiener Parkpickerl nach der Volksbefragung ins Rathaus wandern, hätten Bezirkschefs dennoch das letzte Wort. Stadträtin Vassilakou hofft auf deren Einsichtigkeit
Rote Bezirkschefs empfehlen, bei Volksbefragung gegen Zentralisierung der Parkraumbewirtschaftung zu stimmen
56,05 Prozent stimmten dagegen - Homole: "Schallende Ohrfeige" für Rot-Grün - Vassilakou führt Ablehnung auf VP-Desinformation zurück
Das Befragungsergebnis wird heute verkündet - 37.000 Stimmberechtigte
Autofahrer sollen besonders bei Schnee achten, ob sie Öffis Weg versperren
Dienst-Pkws brauchen Parkpickerl, Privatnutzung muss versteuert werden
Laut der Stadt handelt es sich um kein Privileg, sondern um eine "übliche Regelung"
Bezirksvorsitzender Homole gab mittels Notkompetenz Geld frei, wurde nachträglich im Ausschuss nicht genehmigt
Die Formel "Parkpickerlausweitung bringt Parkplätze plus wütende Anrainer in den Gratiszonen" wiederholt sich auch bei der Ausweitung der Ausweitung. Doch für Pickerlflüchtlinge und Pendler wird es eng in Wien - manche fühlen sich von der Stadt erpresst
Städtischer Parkpickerlkoordinator: Prozedere würde vier bis sechs Monate dauern
Warum Wien für Parkplätze im Umland zahlt und ein Verkehrsplaner das nicht Zusammenarbeit nennt
An Wochenenden und Feiertagen kann man weiterhin gebührenfrei parken
Bezirksvorsteher Homole lehnt Beschlussantrag mit Verweis auf Stadtverfassung ab
Expertenrunde hat Vorschläge vorgelegt: Größere Parkzonen und Preisstaffelung möglich
Rot-grüne Mehrheit will ÖVP-Bezirksvorsteher Homole überstimmen
Die Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik sieht in der Ausweitung einen Impuls in Richtung nachhaltige Mobilität und Klimaschutz im urbanen Raum
Club sieht sich in Forderung nach Zonen bestärkt - SPÖ will gemeinsame Zone für 18. und 19. Bezirk
Umfrage: Sechs von zehn Autofahrern sehen Verbesserung seit Einführung
Anrainer können ab sofort ein Parkpickerl für erweiterte Kurzparkzonen in Penzing, Ottakring und Hernals beantragen
Ich wohne im 19 bez. Am Beginn der Billrothstraße.
Die Parksituation ist eine Katastrophe.
Wenn ich nach meiner 12h Schicht u. 2h Fahrzeit (Anr+Abreise) endlich im 19. bin kommt es nicht selten vor das ich bis zu 1h nach einen Parkplatz suchen muss.
Das längste war 1h12min Alles vollgeparkt bis ins Villenviertel vom 18-19Bezirk. Sehr viele Pendler, Dauerparker aus Deutschland u. Ungarn. so wie Fahrzeuge von Unternehmen. Angefangen von Lieferwagen bis Streudienst.
Ich hoffe das Parkpickerl erlöst uns bald. 180€ sind lächerlich im Vergleich zu den Autokosten.
PARKKARTE voll unbürokratisch einfach erklärt!!!!
http://www.wien.gv.at/amtshelfe... karte.html
passt schon
das ergebnis ist mir jetzt schon gewiss: NEIN
elendes politikerpack
fragt lieber grätzelweise
dann brauchen die am schafberg kein parkpickerl und jene die unter der momentanen situation leiden müssen bekommen endlich das parkpickerl
gerade fuer die villenbezirke sind die 150eur ein laecherlicher preis. was sollen die leute sagen, die 800eur netto verdienen, die zahlen genauso viel.
eigentlich waere es gerechter, wenn man einen gewissen prozentsatz vom gehalt zahlen wuerde....denn jetzt zahlen die armen in vergleich zu den gutsituirten einen mehrfachen prozentsatz vom gehalt fuer die gleiche leistung
geh ich weder zu Fuß, noch bin Fahrradkurier, noch fahre ich mit der Straßenbahn. Alleine die Strafen in Wien als liefernder Subunternehmer betrugen in der schönen Vorweihnachtszeit für mich 350,-€.
Diesen Preis muss ich jetzt durch Preiserhöhungen an meine Kunden weitergeben, ebenso wie die ganzen Parkscheine. Dann wundern sich noch alle, wieso alles teurer wird und die böhse Wirtschaft ist schuld.
sich einfach an die vorschriften zu halten und die parkscheine auszufuellen?
ich meine, es zwingt sie doch keiner strafen zu riskieren, jeder hat das recht sich an gesetze zu halten und den strafen zu entgehen.................?
Wo sind Sie denn gestanden? Am Gehweg? Am Zebrastreifen? In zweiter Spur auf dem Radweg? Quer über Geh-Radwege vor einer Einfahrt, dass man mit dem Kinderwagen nicht mehr vorbeikommt?
Mein Mitleid hält sich wirklich in Grenzen.
2x Strafen wegen zu schnell fahren fast zur selben Zeit auf der gleichen Strasse 98€
3x in 2. Spur stehen
5x falsch Parken, in Hietzing gibt es sogar Kurzparkzonen am Sonntag, sonst Zeit über schritten.
also schnellfahren war schon verboten bevor es die ersten parkpickerl gab....
in 2er spur stehen auch
und 5x falschparken kostet bestimmt nicht 350euro strafen, und wahrscheinlich immer noch zu billig, wenn es sich das risiko lohn falschzuparken
2x Strafen wegen schnell fahren: da gibt es so eine runde Anzeige hinter dem Lenkrad - nennt sich Tacho
3x in 2. Spur stehen? Warum machen Sie das auch? Wem haben Sie in dem Moment den Weg verstellt?
5x falsch parken: siehe oben.
Seins mir nicht bös', aber was kann ein Beamter oder eine Stadregierung egal welcher Coleur dafür, dass Sie ein Problem mit den Verkehrsregeln haben??
Wir wollen NICHT, dass jeder Beamtete oder Angestellte fährt mit SUV aus Speckgürtel zu 8-16h Arbeit, richtig?
Wir wollen NICHT, dass jeder Bronze fährt mit fette Mercedes zum Merkur einkaufen, oder das doch?
Wir wollen NICHT Handwerker oder Lieferanten, oder doch?
die mehrheit der einwohner auf der erde will NICHT das autofahrer zu schnell fahren, in fahrspuren stehen und andere menschen gefaehrden sowie parkplaetze verstellen ohne fuer diese zu zahlen, wenn eine zahlpflich besteht
ich glaube genauso kann sich ein SCHWARZfahrer (lol) nicht beschweren wenn er von schwarzkapplern erwischt wird oder jemand der die stromrechnung anzapft und dabei erwischt wird und bestrafft
also manche vaupen sind echt komische geschoepfe - keine steuern zahlen wollen, fuer inanspruchnahme von leistungen nicht zahlen wollen, gesetze straffrei uebertreten duerfen und keine strafen zahlen wollen, keine gerechte gehaelter zahlen wollen aber dafuer arme als sozialschmarotzer und proleten abstempeln
PARKKARTE voll unbürokratisch einfach erklärt!!!!
http://www.wien.gv.at/amtshelfe... karte.html
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.