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Der Pfarrer ist nicht begeistert über die in der Votivkirche niedergelassenen Asylwerber.
Der Wiener Caritasdirekttor Michael Landau und Bischofsvikar Dariusz Schutzki als Vertreter der Erzdiözese haben sich am Mittwoch in einer Pressekonferenz solidarisch mit jenen Flüchtlingen gezeigt, die die vergangene Nacht in der Votivkirche verbracht haben. Ein Polizeieinsatz zur Räumung sei kein Thema, betonte Caritas-Direktor Klaus Schwertner: "Wenn die Flüchtlinge Schutz in der Kirche brauchen, werden sie auch Schutz finden."
Zur Lösung struktureller Probleme im Asylbereich forderte Landau einen Runden Tisch mit Vertretern der Regierung, von NGOs und Vertretern der Religionsgemeinschaften. An die Flüchtlinge - einige kamen zur Pressekonferenz und setzten sich ans Podium - appellierte er, die von Bund, Stadt Wien und der Caritas gemachten Unterbringungsangebote anzunehmen.
Es handle sich um Menschen in einer für sie verzweifelten Situation, die angehört werden wollten, so Landau. "Wir nehmen die Ängste und die Sorgen ernst. Das ist auch die Bitte an die Verantwortlichen in der Regierung." Es gehe um Grund- und Menschenrechte und einen humanitären Umgang Österreichs mit Flüchtlingen, nicht um Unterstützung einzelner Gruppierungen oder Aktivisten, betonte Landau und warnte vor Instrumentalisierungsversuchen.
Caritas-Sprecher Schwertner versuchte Pfarrer Joseph Faruggia zu verteidigen, der am Dienstag via Kathpress den Abzug der Flüchtlingscamper aus der Votivkirche verlangt und von einer Involvierung der Polizei gesprochen hatte. Seine Aussagen seien "aus einer Überforderung heraus" entstanden. Seit die Caritas und die Erzdiözese sich eingeschaltet haben, sei ein Polizeieinsatz nie ein Thema gewesen, betonte Schwertner.
Das Innenministerium zeigte sich unterdessen bereit, an einem von der Caritas initiierten Dialog in der Flüchtlingsfrage mitzuwirken. Gleichzeitig lobte Ministeriumssprecher Karlheinz Grundböck die konstruktive Rolle, die von der Caritas in der aktuellen Asyl-Diskussion rund um die Besetzung der Votivkirche eingenommen werde.
FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky forderte hingegen, die Besetzung der Votivkirche "durch linke Anarchos und aufgehetzte Asylsuchende" sofort zu beenden. Wenige Tage "vor dem wichtigsten christlichen Fest" sei die Aktion eine Provokation der Sonderklasse", so Vilimsky in einer Aussendung. Asylsuchenden, die mit der Betreuung in Österreich nicht zufrieden seien, stehe es frei, das Land umgehend zu verlassen.
Der Senat der Wiener Akademie der bildenden Künste unterstützte am Freitag in einer Aussendung die Forderungen der protestierenden Flüchtlinge gegen die "eisige Ignoranz" der Regierung.
Eine Gruppe von rund 20 Asylwerbern und ihren Unterstützern hatte sich am Dienstagvormittag in der Votivkirche niedergelassen. Später war seitens der Polizei von 60 bis 70 Personen die Rede, das "Refugee Camp" sprach in einer Aussendung von 100 Menschen. Der Pfarrer der 1879 eingeweihten Kirche, Joseph Farrugia, wertete die Aktion nicht als Schutzsuche, sondern als Besetzung. Er forderte die Demonstranten auf, den Sakralbau bis spätestens Dienstag um 18.00 Uhr zu verlassen, was diese verweigerten.
In einer Ecke der Kirche bauten die Aktivisten ein Bettenlager auf und stellten Verpflegung bereit. Sämtliche Demonstranten stammen aus dem bereits vor Wochen im Votivpark eingerichteten Zeltlager. Sie fordern unter anderem eine grundlegende Änderung der Asylgesetzgebung. Aber auch über die Ziele war man untereinander am Abend noch uneins.
"Die Kirche ist ein Ort des Schutzes, ein Ort der Zuflucht", sagte Schwertner. Man habe Verständnis für die Flüchtlinge, die verzweifelt seien, so der Sprecher der Caritas. Man habe ihnen klar gemacht, dass die Kirche Seite an Seite mit ihnen stehe und sich für sie einsetze.
Verhandelt werde mit Vertretern der Asylwerber nun so lange, bis ein Durchbruch erzielt sei. Es gehe vor allem darum, Deeskalation zu betreiben. "Wir nehmen die Ängste und Sorgen wahr." (APA/red, 19.12.2012)
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noch ein paar Wochen oder Monate hinauszuschieben. Das Problem löst sich damit von selbst.
Die 4 oder 5 Asylwerber, die jetzt noch dabei sind, haben bestimmt Besseres zu tun als sich von selbstverliebten NGOs benützen zu lassen. Und die abgerissenen Typen von den NGOs werden an der Gaude auch über kurz oder lang die Lust verlieren.
Und die ganze Aktion wird unspektakulär und ohne Verlierer beendet...
Wie viele Instanzen kann ein Asylwerber in Anspruch nehmen? Und welcher Zeitraum steht ihm zur Verfügung, gegen einen abweisenden Bescheid die höhere Instanz anzurufen? Vermutlich wird die Rechtsmittelfrist ausgenutzt, um den Aufenthalt jedenfalls zu verlängern.
Die im Posting verlangte Erledigung des Antrages innerhalb von 3 Monaten wird kaum möglich sein.
Kann der angegebene Grund für ein Asylrecht überprüft werden und welche Zeit nimmt dies in Anspruch?
Hat ein Asylwerber Anspruch auf Asyl in einem von ihm gewählten Land? Es wäre vielleicht möglich von Österreich betreute Asylantenheime in einem Land mit geringerer Besiedelungsdichte zu errichten.
Haben Asylanten Anspruch auf mehr Komfort als in ihrer Heimat? Nicht nur Sicherheit?
woll ma sie leben oder woll ma sie nur predigen. Woll ma sie verwirklichen, oder auch weiterhin als eine romantische Träumerei vom Herrn Jesus abtun??
Jeder, der von sich behauptet ein Christen zu sein, sollte nur das Beste für alle schutzbedürftigen Menschen wollen und sie dabei auch unterstützen und Nächstenliebe zu leben probieren.
Wer von sich allerdings behauptet katholisch zu sein, der darf weiterhin, wie der Papst und viele andere alte Männer weltweit auch, nur davon reden und sie von anderen einfordern, aber selber ja nicht damit beginnen.
Danke fürs lesen und nachdenken hoffentlich
ist das Vorspielen von Bedürftigkeit, das sich selbst in eine Notlage bringen, obwohl es eine Möglichkeit gäbe, an einem anderen Ort eben nicht bedürftig zu sein.
Und da gibts auch die Verpflichtung, mit seinen Pfunden zu wuchern, eben möglichst wenig auf Nächstenliebe angewiesen zu sein.
Und auch zwischen Mildtätigkeit und Blödheit gibts einen Unterschied.
An wen appelieren Sie hier denn?
An Christen? In Wien ist nicht mal mehr jeder Zweite Christ. So um die 48% müssen es noch sein.
Somit geht es 52% der Menschen nichts an, was sie hier quaseln.
Inklusive meiner Person -> ohne Bekenntnis und für ein hartes Durchgreifen in dieser Chuzpe.
die armen sitzen aber in einer kirche - nicht in einer parteizentrale von spövgrünpartei. helfen tut die kirche, tun die kirchen und weniger die gemeinschaft der atheisten - oder haben die angeboten die leute von der votivkirche aufzunehmen und ihnen quartier zu geben?
detto war es als wir menschen aus vietnam, polen, ungern, bosnien usw. einquartierten. in dem fall bin ich besonders stolz ein christ zu sein!
"Mir geht es wie dem Jesus,
mir tut das Kreuz so weh.
Doch ihm tat es schon mit 30,
mir tut es heut erst weh.
Mir geht es wie dem Jesus,
doch hab ich nicht die Klasse,
denn ich verwandle nur den Wein,
in Wasser, das ich lasse.
und wie der jesus sage ich
heiteren gesichts
das leben ist ein heidenspaß
für christen ist es nichts"
Copyright: Gössweiner, Ambros
Abraham Lincoln sagte einmal:man kann eine Zeit alle Welt zum Narren halten, aber nicht alle Welt für alle Zeit.
Daß hier so heftig gegen diese Aktion gepostet wird,
ist dem kläglichen Standing der UnterstützerInnen zu
zuschreiben.Fragen Sie sich lieber, wie Sie selbst Ihre Unterstützung professioneller machen hätten können. Sie bezeichnen Beiträge von Standardforisten ,die diese Aktion nicht gutheißen,als faschistischen Müll und drohen indirekt mit Anzeigen.
Sie ermutigen Frau Brickner, weiterzumachen .
Ich sehe nur,daß viele Ihrer Unterstützungsaktionen für die Unterstützten schlecht ausgehen,weil es nicht gelingt, Sympathie und Empathie zu einzulegen.
Genauso,wie bei Ihnen jetzt- Lob und Tadel ver
teilt.
Wem ist da geholfen ?
Flüchtlings-, Integrations- & MigrantInnenarbeit
-> 50,872,000
davon
Heime, Startwohnungen, mobile Notquartiere
21,449,000
Beratung, Regionalbetreuung Grundversorgung
23,592,000
Projekte (Rückkehrhilfe u. a.)
5,831,000
"Der Senat der Wiener Akademie der bildenden Künste unterstützte am Freitag in einer Aussendung die Forderungen der protestierenden Flüchtlinge gegen die "eisige Ignoranz" der Regierung."
Das finde ich löblich und ausserordentlich nobel!
In der Akademie ist es auch sehr viel wärmer als in der Votivkirche.
Primär weil bald das Uni-Institut wo einige nächtigen / sich generell aufhalten wegen der Ferien wegfällt.
Und sparts euch die Islam/Moschee Geschichten, die Asylanten können am wenigstens dafür, denen wurde halt Hoffnung gemacht und der sind sie gefolgt.
Die von den NGO´s getragene Instrumentalisierung & Inszinierung der Geschehnisse hingegen ist mehr als fragwürdig.
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