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Wien/Washington - Der Ölpreis hat am frühen Donnerstagnachmittag etwas höher gegenüber dem Vortag tendiert. Gegen 14 Uhr kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) 89,92 Dollar und damit 0,46 Prozent mehr als zur Wochenmitte. Der Future auf ein Barrel der Nordseesorte Brent wurde mit 110,19 Dollar gehandelt.
Bereits am Mittwoch konnten die Ölpreise ihre Erholung fortsetzen. Laut Einschätzung der Commerzbank gaben einerseits die positiven Konjunktursignale aus Europa Aufwind, andererseits unterstützten die jüngsten US-Öllagerdaten.
Die Internationale Energieagentur rechnet für das nächste Jahr mit einer weiterhin kräftigen Zunahme der Ölnachfrage aus dem sechstgrößten Verbrauchsland Saudi-Arabien. Der steigenden "Öldurst" im Nahen Osten sei ein nicht zu vernachlässigender Wachstumsträger der weltweiten Ölnachfrage.
Das Gold-Vormittagsfixing in London lag bei 1.667,00 Dollar und damit gut behauptet zum Mittwochnachmittags-Fixing von 1.665,00 Dollar. An den vergangenen Tagen gab der Goldpreis kontinuierlich nach. Die Analysten von der Commerzbank schreiben in ihrer Tagesinfo Rohstoffe, dass der Goldpreis aus charttechnischer Sicht weiter angeschlagen sei. So rücke die 200-Tage-Line näher und ein Unterschreiten dieser dürfte zu Anschlussverkäufen führen. Zudem machen der steigende Wirtschaftsoptimismus und der zunehmende Risikoappetit Gold unattraktiv, hieß es weiter von den Experten. (APA, 20.12.2012)
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