Benghazi-Bericht wirft US-Außenministerium schwere Fehler vor

19. Dezember 2012, 11:22
  • Das US-Konsulat in Benghazi am Tag nach dem Angriff
    foto: mohammad hannon/ap/dapd)

    Das US-Konsulat in Benghazi am Tag nach dem Angriff

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    Der Bericht der Untersuchungskommission

Bei dem Angriff auf das Konsulat starben Botschafter Chris Stevens und drei weitere US-Bürger

Drei Monate nach dem tödlichen Angriff auf den US-Botschafter in Libyen erheben Regierungsexperten schwere Vorwürfe gegen das US-Außenministerium. In einem am Dienstag vorgelegten Untersuchungsbericht kommen sie zu dem Ergebnis, dass grobe Sicherheitsmängel das Attentat begünstigt haben.

Die vom Außenamt eingesetzte fünfköpfige Kommission spricht von Führungsdefiziten in zwei Abteilungen des Ministeriums. Eine schlechte Koordination und undurchsichtige Verantwortlichkeiten hätten dazu geführt, dass die Sicherheitsvorkehrungen im US-Konsulat in der libyschen Stadt Benghazi "unzureichend" gewesen seien.

Botschafter getötet

Am Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 waren bei einem Angriff auf das Konsulat in Benghazi der US-Botschafter Christopher Stevens und drei weitere US-Bürger getötet worden.

Nach Protesten gegen einen Anti-Mohammed-Film war die Regierung in Washington zunächst davon ausgegangen, dass ein wütender Mob das Gebäude gestürmt habe. Später wurde eine terroristische Gruppe dafür verantwortlich gemacht.

Tür offengelassen?

Der Untersuchung zufolge gab es von den US-Geheimdiensten keine besondere Warnung vor einem derartigen Angriff. Bemängelt wird zudem, dass die USA sich zu sehr auf bewaffnete, "jedoch schlecht ausgebildete" libysche Milizen und private Sicherheitskräfte verlassen hätten.

Der Bericht hält fest, dass die vom Sicherheitsdienstleister "Blue Mountain Libya" angeworbenen Kämpfer der "17.Februar-Märtyrerbrigade" hätten in mehreren Fällen die Eingangstür des US-Konsulats unversperrt zurückgelassen hätten. Es sei durchaus möglich, dass sie auch am 11. September einfach die Flucht ergriffen hätten, ohne den Eingang zu verriegeln.

Forderungen, das Botschaftspersonal in Benghazi und in der libyschen Hauptstadt Tripolis zu verstärken, seien "ignoriert" worden. Der Bericht wirft einen Schatten auf die Amtszeit Außenministerin Hillary Clintons, die ihren Posten nach vier Jahren aufgibt.

Marines sollen Botschaften bewachen

Die Kommission sprach in dem Bericht laut Clinton 29 Empfehlungen zur Verbesserung der Lage aus. Sie habe jede einzelne akzeptiert, erklärte sie. So gebe es etwa bereits Pläne, hunderte zusätzliche Marineinfanteristen zur Unterstützung des Personals an sämtlichen US-Botschaften zu entsenden. Dazu gehört auch der Vorschlag, die neue Position eines Sicherheitsverantwortlichen für besonders gefährdete US-Diplomaten zu schaffen.

Für Clintons Verbesserungsvorschläge sollen 1,3 Milliarden Dollar ausgegeben werden, die eigentlich für den Irak-Einsatz vorgesehen waren. Ein als geheim eingestufter Teil des Berichts wurde am Dienstag an die beiden Kammern des US-Kongresses weitergeleitet. Am Mittwoch sollten Gespräche der Kommissionsmitglieder mit Abgeordneten hinter verschlossenen Türen stattfinden.

Terrorangriff

Die Regierung von US-Präsident Barack Obama war nach dem Vorfall in Benghazi im eigenen Land scharf kritisiert worden, weil sie den Angriff erst nach mehreren Tagen als Terrorakt eingestuft hatte. Vor allem Obamas UNO-Botschafterin Susan Rice stand im Mittelpunkt der Kritik, weil sie die Attacke zunächst als Protest gegen ein islamfeindliches Video und nicht als Terrorangriff darstellte.

Rice galt lange als mögliche Nachfolgerin für Clinton, die ihr Amt mit dem Beginn der neuen Amtszeit von US-Präsident Obama Mitte Jänner abgeben will. Im Zuge der Affäre um den Anschlag von Benghazi schied Rice jedoch aus dem Rennen aus. Anwärter auf das Amt des US-Außenministers ist nun der demokratische Senator und ehemalige Präsidentschaftskandidat John Kerry.

Verdächtiger festgenommen

Vor wenigen Tagen berichtete die US-Tageszeitung "Wall Street Journal" unter Berufung auf US-Regierungsvertreter, die ägyptischen Behörden hätten einen mutmaßlichen Extremistenführer festgenommen, der hinter dem Anschlag von Benghazi stecken solle. Demnach handelte es sich um einen etwa 45-Jährigen, der im vergangenen Jahr in Ägypten aus dem Gefängnis entlassen worden sei. (APA/Reuters, 19.12.2012)

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Die Fehler die man nicht zugeben darf

Ich freue mich schon auf die US-Untersuchung die zeigen wird, dass die Unterstuetzung fuer die Rebellen ein grosser Fehler war.

Der Sueden Libyens ist so kaputt, dass die externen Grenzen geschlossen werden mussten um das Chaos abzuwenden. Tripolis hat schon oefter bewaffnete Milizen und "blutruenstige Schlaegertruppen" geschickt und bekommen den Sueden nicht in den Griff.

Das ganze Land ist im Chaos versunken. Die Macht war unter Gaddafi bei den Staemmen (das stand in der libyschen Verfassung - dem gruenen Buch) und nun wollen die Usurpatoren in Tripolis die Macht an sich reissen.

Warum das wohl nicht funktioniert? Weil die Rebellion von aussen gesteuert und bombardiert wurde. Die Mehrheit Lybier wollten sie nicht.

Realität 27. Dezember 2012

Das Außenministerium zu Reisen nach Libyen:

Es kommt in allen Landesteilen, auch im ruhigeren Großraum Tripolis, häufig zu bewaffneten Auseinandersetzungen, Schusswechseln und auch Explosionen von Granaten. Die staatlichen Sicherheitsorgane können aktuell keinen ausreichenden, zuverlässigen Schutz bieten; bewaffnete Milizen und Kriminelle sind für Auswärtige oftmals nicht unterscheidbar. Es ist ein Ansteigen der Kriminalität festzustellen. Nachts sollte das Verlassen der Wohnung bzw. des Hotels vermieden werden.

http://www.bmeia.gv.at/aussenmin... en-de.html

Wer zieht eigentlich unsere Politiker zur Verantwordung, sogar unser Bundespräsident hat der Uno Resolution 1971 applaudiert.

US-Aussenministerium Fehler

Unterandern,laut MSNBC,Rachel Maddow,war die CIA schon vor den Unruhen(Rebelen)im Land.Was machten sie da?Den Koran Lernen?

Maddow U.A.behaupten,die stifteten die Reblen erst an.
Kein US Fehler?

1,3 mrd

hunderte...sagen wir 500 infanteristen plus einen bürohengst.
sind 2.6mio pro mann und nase. bewaffnung, diverse transporte, sold... ein wenig ausbildung, verpflegung.
ist das auf 30 jahre ausgerechnet oder wie?

Kein Terroranschlag

Der Angriff gegen den Botschafter erfolgte im Zusammenhang, als hunderttausende aufgebrachte Moslems weltweit vor US-Einrichtungen gegen das Mohammed-Schmähvideo protestierten.

Eine Terrororganisation hätte den lebend gefassten Botschafter entführt bzw. im Rahmen einer Videobotschaft enthauptet. Statt dessen haben wir zittrige Handyaufnahmen und eine Vergewaltigung des Botschafters, das deutet alles auf einen wütenden Mob hin.

Es wäre natürlich eine Blamage für die US-Administration wenn sich zeigen würde, dass man selbst in Libyen den Islamismus an die Macht gebombt hat, also wird nun ein angeblicher Terroranschlag aus dem Angriff konstruiert. Dahinter soll ein Ägypter stecken, der nach einer "Spezialbefragung" sicher alles zugeben wird.

'zittrige Handyaufnahmen und eine Vergewaltigung des Botschafters, das deutet alles auf einen wütenden Mob hin.'

Stimmt, der Zusammenhang von Vergewaltigung und Demos zeigt sich ja auch gerade in Spanien oder Griechenland! Ganz zu schweigen von der globalen Occupy-Bewegung.....

Aber sagen sie, gehts noch?

sorry!

Aber dein Kommentar ist kompletter Schwachsinn.

wahrnehmung

war gerade auf der orf seite und konnte meine maus nicht nach rechts bewegen wegen der werbung. ich moechte hier ein virtuelles lock in terrorerlebnis zu protokoll geben bzw anzeigen.

Und die Hillary Clinton konnte diese Woche "leider" nicht

vorm Untersuchungsausschuss aussagen weil sie eine "Gehirnerschuetterung" erlitten hatte. Schwer kann diese nicht gewesen sein, das sie anscheinend nicht einmal in ein Krankenhaus zur Evaluierung ging.

Und wenn man sich an die Aussagen Obamas, Clintons und Rices zum Anschlag erinnert, in denen sie jemanden der ein Youtube Video das islamkritisch war ins Net gestellt hatte die Schuld in die Schuhe schieben wollten (und der dann auch noch im Knast landete bis die Wahlen vorrueber waren), dann beginnt man, so glaube ich zu erkennen, was fuer ein Gesindel im Obama Regime sich so herumtummelt!

"zu dem Ergebnis, dass grobe Sicherheitsmängel das Attentat begünstigt haben."

Na dann - noch einen Patriot Act!

Da möchte jemand Hillarys Kandidatur verhindern...

Fuer was will sie denn kandidieren?

Potus

In Länder einzufallen...die dortige Zivilgesellschaft zu opfern um einen Krieg gegen den Terror vom Zaun zu brechen bei dem es ausschließlich um Rohstoffe geht ist ein Verbrechen gegen jedes Grundgesetz

9/11, Afghanistan, Irak und Libyen und Iran....wie lange wollen wir noch zusehen???

primitiv, lächerlich.

also welche Ansage hier primitiv ist brauchen wir glaube ich nicht zu diskutieren

Sie systemhöriger Zombie..
nicht persönlich nehmen oder doch?? ;)

primitive, lächerliche eigenschaften hast du schon mit deinem vorposting bestätigt, es wäre nicht nötig gewesen dies nochmals zu tun. :)

Ihre, gar keine frage. Und vermutlich sind Sie das sogar selbst.

Wieso gehen Sie auf dann meinen Kommentar nicht ein wenn Sie diksutieren wollen ?

Oder können Sie nicht micht Argumenten diskutieren?
nicht persönlich nehmen oder doch?? ;)

meinn Posting war an den Herrn Mitch K gewandt

Das is ungefähr gleich viel Wert als hätte er Nichts von seinen geistigen Ergüssen preisgegeben ;)

Natürlich sind die Rohstoffe auch ein Grund. Aber glauben Sie echt der Staat hat dadurch Gewinn gemacht. Im Gegenteil, ausgaben für Militär und Hilfsgütern kostet Milliarden.

Die einzigen die Gewinne machen ist die Rüstungsindustrie, welche Kriegsgeräte an denn Staat USA und an IRAK usw verkaufen kann. Und natürlich gewinnen auch noch die Lobbyisten, welche sich bestechen lassen.

Der einzige Gewinn besteht darin die Region zu stabilisieren und so das Öll zu normalen Umständen kaufen zu können, aber dass funktioniert nicht solange es noch genug religöse, ungebildete Spinner gibt

Ich bin mir gar nicht so sicher, wie man sich das denken muß.
Habe kürzlich über Bangladesh gelesen, daß ein nicht
geringer Teil der Staatseinnahmen die Reparationszahlungen
aus ExYugoslawien sind, da Bangladesh Beobachtertruppen
ebendahin entsendet hatte. Leider habe ich nichts
gefunden, wie das jetzt im modernen Krieg so gehandhabt
wird. Wer bezahlt dafür, daß wir euch helfen?
Nicht einmal `normale` Entwicklungshilfe ist für
diese Länder wirklich gratis.

zu ihrem letzten Absatz was der Gewinn wäre....

.....sie meinen also der Gewinn besteht darin das man die Regionen stabilisiert in denen Öl vorkommt um die Preise stabil zu halten?
Nun ja ich weiß Einsicht ist hart und tut weh aber leider Irren sie sich denn,
.....stabil ist zB Irak nur gewesen, solange der Staat akzeptiert hat dass sie vom Öl-gewinn, der insgesamt anfällt, 10 % bekommt...Wenn aber der Irak sich die Frage stellt und denkt "hey eigentlich sind es unsere Rohstoffe, warum bekommen wir nicht mehr oder stoppen die Lieferung und Gründen unsere eigene Tankstelle?" ja dann wird ein Land instabil, deshalb werden gezielte Diktatoren in diese Länder platziert die eben diese altbewährte Verhältnis sicherstellen...

Wieso soll Einsicht hart sein und weh tun ?

Ich freue mich immer wenn ich etwas besserem belehrt werde.

Wenn Sie genau lesen rede ich von Gewinn aus Sicht des Saates. Das Konzern mit Krieg keinen Gewinn machen habe ich nie behauptet, im Gegenteil.

Aber dank für Ihren Beitrag, dass mit Hilter wusste ich nicht.

Das Problem beim Irak könnte ja auch sein dass diese gerüchtweise das Öl nicht mehr in Dollar handeln wollten, aber das ist reine Spekulation..

Aber eigendlich wollte ich nur sagen, dass Krieg ein Werk von Lobbyismus mit Bestechung ist und nicht weil ein Staat Gewinn machen möchten

wenn es sie wirklich interessiert hab ich ein video für sie, wo es über ig farben und danach geht....schauen sie es sich an und bilden sie ihre eigene unabhängige meinung...

http://www.youtube.com/watch?v=XwkTZKuAxt8

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