Venezuela: Bangen um Hugo Chavez

19. Dezember 2012, 06:24

Präsident leidet zusätzlich an Atemwegsinfektion - Regierungsmitglied: "Progonose sieht nicht gut aus"

Caracas - Um die Gesundheit des venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez ist es offenbar schlechter bestellt als angenommen. Informationsminister Ernesto Villegas bezeichnet am Dienstag den Zustand von Chavez nach dessen Krebsoperation in Kuba zwar als stabil. Allerdings sei der Präsident zusätzlich an einer Infektion der Atemwege erkrankt.

Ein Regierungsmitglied eines anderen südamerikanischen Landes, das über den Gesundheitszustand von Chavez gut informiert ist, sagte zu Reuters: "Die Prognose sieht nicht gut aus." Es sei eher unwahrscheinlich, dass Chavez am 10. Jänner den Eid für seine nächste Amtszeit ablegen werde. Die Vorbereitungen für einen Rückzug von Chavez seien bereits im vollen Gange.

Ein Vertrauter des ehemaligen brasilianischen Präsidenten Luiz Inacio Lula da Silva erklärte, die Situation sei äußerst ernst. "Lula macht sich große Sorgen über die Gesundheit von Chavez", sagte der Vertraute. Lula wolle möglichst rasch nach Havanna reisen, um Chavez persönlich zu sehen.

Wunsch-Nachfolger benannt

Chavez hatte sich in der vergangenen Woche auf Kuba erneut wegen seiner Krebserkrankung operieren lassen. Vor seiner Abreise nach Havanna hatte Chavez mit Vizepräsident Nicolas Maduro erstmals einen Wunsch-Nachfolger benannt und damit Spekulationen über einen Rückzug aus der Politik angeheizt. Über die genaue Art des Krebsleidens gibt es kaum offizielle Informationen. So hatte das Präsidialamt in Caracas nach der ersten Erkrankung im vergangenen Jahr erklärt, dass der Beckenbereich betroffen sei.

Chavez war nach einem leidenschaftlich geführten Wahlkampf im Oktober erneut im Amt bestätigt worden, womit er seinen Status als einer der weltweit bekanntesten Linkspolitiker und zugleich schärfsten Kritiker der USA festigen konnte. Sollte Chavez das Amt wegen seiner Krebserkrankung niederlegen oder sogar sterben, müssten innerhalb von 30 Tagen Neuwahlen stattfinden. (APA, 19.12.2012)

 

 

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Als Mensch, gute Besserung, als Politiker kann nichst besseres passieren als dass er weg vom Fenster ist.

es wird

ein riesen spekrtakel werden.
grosse exzellenzen werden anreisen- ahminejad,assad (vielleicht bleibt er gleich),fidel castro ( der auch mit einem fuss dort steht), und noch paar andere kriminelle.
das einfache volk wird weinen und trinken, und dann die opposition niederknüpeln.
wahlen wird es sicher nicht geben.

Thomas Mohr mit 4 Promille?

man kann über chavez denken was man will

aber alleine dass die kapitalistenmafia ihn als gottseibeiuns feiert zeigt :

die übliche umverteilung an die üblichen ist durchbrochen worden

... frage mich nur ab und zu wo der profit für diese falange-poster da ist ...

erklär mir nur

warum venezuela die höchste mord rate in der welt hat.
ist das die neue umverteilungspolitik?

Ach so ? Dann schau dir einmal die Einkommensentwicklung der Bolibourgeousie an, angefangen beim Chavezclan. Was glaubst Du warum der in Barinas "La Familia Real" heisst ?

Ich ...

wuensche Hr. Chavez nur Alles erdenklich Gute damit er seine Krankheit besiegt und seine Arbeit fuer die Interessen des venezulanischen Volkes fortsetzen kann!

Ich schließe mich den Genesungswünsche an

und wünsche ihm obendrein einen gleich danach beginnenden, langjährigen Urlaub.

Das bleibt in der Tat zu hoffen, denn bislang hat er ja kaum was weitergebracht.....

Abgesehen davon, dass
* sich das BIP seit seinem Amtsantritt verdoppelt hat
* sich die Inflationsrate halbiert bzw. gedrittelt hat ggü. seinen Vorgänger (Inflationsraten über 100% waren damals normal)
* sich die Armutsrate mehr als halbiert hat
usw. usf.
* die VenezolanerInnen einen kostenlose Basisgesundheitsversorgung bekommen haben

hat er ja wirklich nix erreicht im eigenem Land, meinen die reichen Venezolaner (mit Sitz in Miami) und ihre Zuhälter.

Da ist schon was Wahres d´ran ...

Ad BIP, im gleichen Zeitraum hat das Chile auch zusammengebracht, Brasilien hatte eine Vervierfachung. Unter Berücksichtigung der KKP ist das BIP pro Kopf um ca. 10% gestiegen. Zum Vergleich Chile: 36%

Ad Inflationsrate: Die inflation war in den 90ern in Lateinamerika generell exorbitant jetzt ist sie das nur mehr in Venezuela, und die nächste Abwertung muß Anfang 2013 kommen.

Re Medizibische Versorgung, Barrio Adentro wurde nie evaluiert und die öffentlichen Krankenhäuser sind eine Katastrophe.

Korrektur:
Das BIP hat sich seit seiner Amtseinführung mehr als verdreifacht.

nAK, was zählt ist das kaufkraftbereinigte BIP pro Kopf.

Wenn Dir die Angaben in US$ ja nun nicht mal mehr gut genug sind.

Übrigens interessant: Als ich auf den Beitrag von "Diamant" antwortete bekam ich die Antwort von "Thomas Mohr" innerhalb von Minuten...

nAK ich *meine* das kaufkraftbereinigte BIP pro Kopf in USD. Das ist der einzige Wert der wirklich zählt. Da schauts bei Chavez net lustig aus. 10% Steigerung trotz Ölboom. Chile ohne Öl und Chavez war da weit besser.

irony off!

tja

leider ist seine Arbeit nicht im Interesse des Volkes, denn dieses verarmt zunehmend. Es wird endlich Zeit für einen politischen Wandel in Venezuela !

Werden Sie für Ihre Propagandaarbeit vom CIA bezahlt oder glauben Sie an diesen oberflächlichen Unsinn am Ende selbst ?

Die Senkung der Armutsquote zu Chávez' Amtszeit ist einzig und allein dem rasant gestiegenen Ölpreis "geschuldet" und 2012 ist sie nach UN-Angaben gegen den Trend in Lateinamerika wieder leicht gestiegen.

...aber die miese Politik aller

dieser Verbrecher auf dem Subkontinent, die gentechnisch immer wieder von der CIA an die Macht gebracht wurden, handeln und handelten für das Volk.

Nur zwei stellvertretend:

Pinochet
Somoza

Vielleicht beshäftigen Sie sich mal mit Oscar Romero und seinen Mitstreitern, die für die Armen gekämpft haben und noch heute kämpfen

EMPÖRT EUCH - Stéphane Hessel

Leute wie Sie gehen mir jetzt wirlich ganz gehörig auf den SENKEL

Tomas, überprüfe einmal kritisch Fidel und Che. Es gibt die sogenannte Demozidforschng, i.e. die Erforschung der Morde durch Regierungen. Betreffend Opferzahlen spielen da Castro und Pinochet in einer Liga. Bei Castro sind es 15000, abgesoffene Flüchtlinge nicht einberechnet, dann wären es seit 1960 ca. 90.000. So jemand gibt keine Würde. So jemand tötet.

Ich will Dir ein Beispiel für jemanden geben der für das Volk handelt. George Washington. Obwohl Washington mit Leichtigkeit für eine weitere Präsidentschaft gewählt worden wäre hat er das abgelehnt - mit dem Argument dass eine solche Machtkontinuität schädlich für die Demokratie wäre. Was für ein krasser Gegensatz zu Chavez der *alles* tut um an der Macht zu bleiben. Das ist der Unterschied zwischen Demokratie und Quasidiktatur.

Und da begann schon der grosse Unterschied zwischen 'Norden' und 'Sueden',

hier hat es Washington geschafft sich selber zurueck zunehmen, dort hat der Freiheitsheld und Chavez-Vorbild Bolivar die Gunst der Stunde genutzt um sich selber zum Autokraten aufzuschwingen!

Den Rest der Geschichte Amerikas kennen wir.....

...diese Geschichte beschreibt

Eduard Galeano

"Las Venas abiertas de America Latina"

.....und der Holocaust an den nordamerikanischen Indigenen!

Die Behandlung der Minderheiten, Ku Klux Clan und ein Rechtssystem, das aus der Steinzeit kommt!

DAS IST DIE REALITÄT IN AMERKA!

Eduardo Galeano ist vor allem kein Historiker!

Seine 'Geschichte' gibt keine Fakten wieder sondern seine nach meiner Meinung ideoligisch und nationalistisch eingefaerbte MEINUNG!
Er macht es sich zu leicht weil er die Verantwortung fuer die Gewalt und die Rueckstaendigkeit Lateinamerikas alleine 'aeusseren' Kraeften und 'Maechten', seltsamerweise meist nur einer Einzigen, zuschreibt!

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