Burnout: Anschober kehrt am 24. Dezember zurück

Grüner Politiker will ab dem Heiligen Abend seine Agenden wieder übernehmen

Linz - Oberösterreichs Umweltlandesrat und Landessprecher der Grünen, Rudi Anschober, will ab dem 24. Dezember seine Agenden nach einer dreimonatigen Auszeit wegen Burnouts wieder übernehmen. Das berichten die "Oberösterreichischen Nachrichten" Dienstagabend online. "Der Landesrat wird mit Ende der Vertretungsfrist die Amtsgeschäfte wieder offiziell aufnehmen", wird eine Sprecherin zitiert.

Wie die Rückkehr des 51-Jährigen genau ablaufen wird, soll am Freitag bekannt gegeben werden. An der nächsten Regierungssitzung am 7. Jänner werde er jedenfalls teilnehmen, hieß es in dem Artikel.

Genau drei Monate

Dass Anschober just am Heiligen Abend wieder seine Arbeit aufnimmt, erklärt sich durch eine Regelung in der Landesverfassung. Sie erlaubt eine Vertretung eines Regierungsmitglieds über drei Monate. Dauert die Abwesenheit länger und ist ein Ende nicht absehbar, muss ein Ersatz-Landesrat gewählt werden. Seit Anschobers Rückzug am 24. September übernahm Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP) dessen Regierungsagenden. Vier Tage zuvor hatte Anschober mitgeteilt, dass bei ihm ein Burnout-Syndrom diagnostiziert worden sei. (APA, 19.12.2012)

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