Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Die Verhandlungen mit der Gewerkschaft über ein neues Lehrerdienstrecht sollen intensiviert werden. Darauf haben sich Unterrichtsministerin Claudia Schmied, Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (beide S) und Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) am Dienstagnachmittag bei einem Treffen verständigt. Man habe die Verhandlungsposition der Regierung "präzisiert und geschärft", hieß es aus dem Unterrichtsministerium gegenüber der APA. Inwiefern geschärft wurde, wollte man auf Nachfrage aber nicht präzisieren: Inhaltliche Dinge würden über die Medien nicht kommuniziert.
Ziel sei es, die Verhandlungen in dieser Legislaturperiode abzuschließen. Voraussichtlich noch im Jänner werde es noch eine "politische" Runde der Ministerinnen mit der Gewerkschaft geben. Bisher sind die Verhandlungen - abgesehen vom Auftakt im Frühling - nur auf Beamtenebene geführt worden.
Der bisherige Vorschlag der Regierung sah ein Einstiegs-Grundgehalt von 2.420 Euro brutto für alle Lehrer vor, unabhängig von Schultyp oder Fach. Das Einstiegsgehalt der Lehrer läge damit über, das Endgehalt unter dem derzeitigen Verdienst. Allerdings würden nach dem neuen Schema unterschiedliche Zulagen nach Fächern, Schulstufe und Zusatzaufgaben hinzukommen. Außerdem sieht der Regierungsvorschlag vor, dass Lehrer verpflichtend 24 Stunden pro Woche unterrichten müssen, wobei darunter auch Lernzeiten bei der Tagesbetreuung fallen. Derzeit liegt die Unterrichtsverpflichtung zwischen 20 und 22 Stunden. Die Gewerkschaft hat die Vorschläge bisher als "Lehrer-Sparpaket" abgelehnt und Nachbesserungen verlangt. (APA, 19.12.2012)
Beamtenministerin sieht Konflikt innerhalb der Gewerkschaft - Nächste Verhandlungsrunde am Mittwoch
Vizekanzler: Wenn nicht bald eine Einigung da ist, "dann übernehmen wir von der ÖVP die Causa"
Eine Einigung auf ein neues Lehrerdienstrecht ist immer noch in weiter Ferne
Frage des Unterstützungspersonals soll in wenigen Wochen weiter verhandelt werden
Unterrichtsministerin fordert Vizekanzler auf, bei der Frage des Lehrerdienstrechts auf Gewerkschafter einzuwirken
Die neue Ausbildung für angehende Lehrer ist zwar abgesegnet, der Streit um die Reform des Dienstrechts für Pädagogen aber prolongiert
Plakate und Begleitbrief an alle Schulstandorte verschickt, um gegen Ministeriumspläne zu demonstrieren
Bildungsministerin glaubt an Abschluss: "Keiner wird den Tisch verlassen, ich schon gar nicht"
Wegen zu großer Verhandlergruppe auf Seiten der Lehrergewerkschaft - Neuer Termin bereits fixiert
Regierung und Gewerkschaft planten Einigung um die Osterzeit
Am 3. Mai 2012 starteten die offiziellen Verhandlungen zwischen Regierung und Gewerkschaft - Fortsetzung am 8. Mai
"Reines Vertragsverhältnis" nicht genug, Schmied hofft auf Einigung bis Anfang April, Faymann will selbst mit Neugebauer verhandeln
Ein Blick in die Studie "Bildung in Zahlen" zeigt: Geplantes Gehalt für Pädagoginnen über dem Einstiegsgehalt von Hochschul-Absolventen
Reform wäre "vorerst nicht budgetbelastend", so die Finanzministerin
Am Donnerstag verhandeln Ministerinnen mit Gewerkschaft
"Nicht nur ein Nein in den Vordergrund stellen, sondern auf das schauen, was notwendig ist" - Gebäudeoffensive nach der Wahl geplant
Weitere Termine wurden sind vereinbart - Inhaltliche Punkte wurden nicht kommentiert
Für Thomas Bulant liegt das Problem des Regierungsvorschlages vor allem an der Berechnung der Arbeitszeit für künftige Lehrer
Sobald ein Verhandlungsergebnis vorliegt - BMHS-Gewerkschafter Rainer: "Da rede ich nicht dagegen"
ÖVP-Landesschulratschef ist für Versetzungsschutz
Die Lehrerdienstrechtsverhandlungen kommen nicht so recht in Gang. Die Koalition schickt drei Ministerinnen in den Ring
1. Die Arbeitsbedingungen haben sich in den letzten Jahren in der Regel deutlich verschlechtert.
2. Das Studium wird mit dem Bachelor und der PH statt der Unis viel schlechter.
3. Das neue Dienstrecht bringt voraussichtlich extreme Verschlechterungen.
Die Empfehlung kann daher nur lauten:
Unter keinen Umständen Lehramt studieren!
Schon jetzt sind mir viele Junglehrer bekannt, die eine Umstellung auf IL gefordert haben, ansonsten würden sie ohne mit der Wimper zu zucken den Beruf wechseln, gerade im MINT-Bereich. Denn die geplanten Verschlechterungen sind untragbar für ein Land, das sich mantraartig als eines der
"reichsten Länder der Welt", als
"Kultur-" und "Bildungsnation" und als
"Insel der Seligen" tituliert.
Aber das wird bald Geschichte sein.
in 40 Jahren für L1 Vertragslehrer bei 24 gehaltenen Stunden (je 1,17 Werteinheiten) = 7,8 Werteinheiten Mehrdienstleistungen!!!
Erst wenn die derzeit dubiosen (wie oft werden die ausbezahlt?, inflationsgesichert?, gibt es dafür 13./14.?, pensionswirksam?, wann wird der "Zulagendschungel" gerodet werden?) Zulagen rund 2.000 Euro pro Schulmonat betragen würden, käme die selbe Aktivverdienstsumme heraus.
Fr. Schmied lügt natürlich, wenn sie sagt, dass das Neue Dienstrecht vorteilhaft für die Lehrer wird. Die bisherigen Berechnungen haben ja Verluste zw. 200.000 und 500.000 € in der Lebensverdienstsumme ergeben. Rezept: man erhöhe am Anfang wenig, wähle die Kurve möglichst flach und gehe am Ende dann wieder runter. So einfach ist das, und genau das plant sie. Viel Spaß bei der Lehrersuche!
Am Anfang wird teilweise auch ordentlich GESENKT, derzeit würde man mit einem IIL/L1 Vertrag, mit dem man an einer AHS oder BHS beginnt, für 24 Unterichtsstunden in der Gruppe III (sind die meisten Fächer) 1539,60 pro Wochenstunde, also 3.079,20 brutto verdienen, der jetzige Vorschlag einer "Erhöhung" ist also in real eine etwa 20%ige Kürzung.
Die Schweiz ist eine Eidgenossenschaft.
Österreich ist eine Neidgenossenschaft, und zwar der übelsten Sorte.
Da neidet man angehenden Lehramtsstudenten schon die 1.300€, die sie vielleicht einmal nach sechs Jahren Studium für 50 Wochenstunden Arbeit verdienen werden, weil sie im Sommer Zeitausgleich haben (denn die Ferien sind nicht bezahlt, sondern das Gehalt wird gestreckt).
Unter den Neidern sind Leute, die jedes Stempelgeld, jede Pendlerpauschale, jede Mindestsicherung, jedes Kindergeld usw. mit Handkuss nehmen, ohne zu überlegen, dass dieses Geld unter anderem, aber auch von Steuern zahlenden Lehrern redlich verdient worden ist.
die alte Lug mit den unbezahlten Sommerferien nicht aufgeben. Die glauben diesen Unsinn offensichtlich wirklich, da sie sich das sie sich das jeden Tag gegenseitig aufs Neue erzählen.
Aber vielleicht sollte man solche jömmeranten Realitätsverweigerer nicht auf Kinder loslassen, die für das wirkliche Leben vorbereitet werden sollen.
Also kleiner Tipp: Suchens ihre Gehaltszettel zusammen und schauens ob auch welche für Juli und August dabei sind. Gell, eh alles da! Willkommen im Diesseits!
Vorschlag: Jahreseinkommen
Die Aufteilung der Bezahlung für die erbrachte Leistung auf 12 bzw. 14 Monate dient der VEREINFACHUNG der Verwaltung.
Du gehst auch nicht zu einem Schichtarbeiter, der zufällig einmal drei Tage frei hat, hin, um ihn "faule Sau" zu schimpfen. Denn die Freizeit ist ein AUSGLEICH für die erbrachte Dienstzeit.
Vielleicht geht das ja in dein Gehirn hinein.
Naja der Ausgleich für die erbrachte Dienstzeit ist ein Begriff, der eher schwammig ist. In Summe lässt sich (auch wenns gesetzlich geregelt ist) nicht genau sagen, wie viel ein Lehrer tatsächlich arbeitet, weil keiner weiß wieviel daheim gearbeitet wird. Fakt ist, dass in sehr vielen Fächern wie Geschichte oder Englisch im Laufe der Zeit eine Routine in der Vorbereitung einsetzt - sprich: man hat in seiner Lehrerkarriere schon kontinuierlich viel Material angesammelt, dass man dann nicht mehr so viel Vorbereitungszeit braucht, da man ohnehin in der Vergangenheit schon mal das alles vorbereitet hat und darauf zurückgreifen kann. Von dem her nimmt die Vorbereitungszeit im Laufe der Jahre ab und somit auch die tatsächliche Arbeitszeit.
"Aufblattlinger" weil ich euch wieder bei der alten Lüge erwischt habe.
Meinen sie tatsächlich den "Plattinger" dann bleibt es bei der alten Geschicht: Wenn die Argumente ausgehen wird halt gschimpft und beleidigt. Echte
Kindsköpf halt. Nein nicht nicht die vorm, sondern die
aufm Katheder.
Sie sind aber auch auf keine Beiträge eingegangen, die Ihnen erklären, wie es mit den bezahlten (oder auch unbezahlten Ferien) wirklich aussieht. Man kann es so oder so sehen. Faktum ist: Sie scheinen mir auch so wie ein Art Phrasendrescher, der seine Phrasen anbringen will.
Ich muss mich auch scheinbar ständig zu dieser Sache wiederholen, aber dieser Mythos der unbezahlten Ferien ist scheinbar nicht auszurotten. Das findet sich in keinem Gesetz und keiner Verordnung. Tatsächlich liegt die Jahresarbeitszeit von LehrerInnen (ohne dienstrechtliche Überstunden) mindestens im selben Bereich wie die Normalarbeitszeit (ohne Überstunden) anderer Beschäftigter, nämlich bei gut 1700 Stunden. Ein Beispiel: http://www.ktn.gv.at/230230_DE... _HS_PS_ASO
übertreibungen bzw. bewusste fehlinformation birngt nix...kein lehrer verdient 1300 netto..gehalt beginnt bei 2200 brutto..50 stunden zu beginn der karriere..aber welcher BE, GS GW BS etc. lehrer hat viel vorzubereiten oder großartige korrekturarbeiten zu leisten...
Es gibt durchaus genug Kollegen mit BE/WE; GWK/BSP; GSK/GWK; PPP/BSP; (Liste beliebig erweiterbar).
Und ich seh wirklich nicht ein, warum die gleich viel bezahlt bekommen und dafür zwei oder drei Einheiten mehr halten. Die gehen (großteils!) wirklich heim in die Freizeit, während man mit SA-Fach mit den Korrekturarbeiten nach Hause fährt...
Ich hasse solche Minderleister-Lehrkräfte, die NICHTS für ihre Unterrichtsqualität, NICHTS für die Schule (Kustodiate, Olympiaden, Öffentlichkeitsarbeit, organisatorische Dienste usw.) und NICHTS an Nachbereitung (ordentliches Korrigieren von Schülerarbeiten usw.) leisten.
dass sie offensichtlich so langsam sind. Trödelns halt weniger bei der Vor- und Nachbereitung und schon habens auch einen Halbtagsjob.
Wenns allerdings nicht wissen, was sie in der dann üppigen Freizeit machen sollen, dann döselns halt weiter, das macht ja nix. Suum cuique!
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.