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Jetzt brennt es allen Parteien unter den Nägeln. Je näher die Volksbefragung über die Zukunft des Bundesheers rückt, desto mehr hofieren sie die eigentlichen Katastro- phenhelfer in diesem Land - nein, nicht die Wehrpflichtigen, sondern die 340.000 Mitglieder bei der Feuerwehr.
Zuerst rückte die SPÖ mit einem Modell aus, das den Freiwilligen bei Großeinsätzen eine Entgeltfortzahlung in ihren Zivilberufen garantieren soll, nun will die ÖVP mit den Ländern die Angelegenheit "intensiv behandeln und zu Ende denken" - und unter heftigem Kopfnicken fordert die Opposition auch gleich bessere Pensionsanrechnungszeiten für die Feuerwehrler (FPÖ), eine Ausweitung ihrer Unfallversicherung (Grüne) sowie Gratisimpfungen (BZÖ).
Und alle, wirklich alle wollen diese Lohnfortzahlung für Katastrophenfälle doch schon seit Jahren verlangt haben.
Doch die Realität sieht anders aus. Ein Blick in die Archive zeigt, dass sich kaum ein Politiker nach Hochwasser, Muren- oder Lawinenabgängen je für die erschöpften Helfer entsprechend starkgemacht hätte. Stattdessen müssen die Ehrenamtlichen bis heute bei Verdienstentgang einzeln um Geld bei den Gemeinden oder den Ländern ansuchen. Manche haben gar einen Pakt mit ihrem Arbeitgeber, dass sie ihr Fernbleiben mit Überstunden hereinarbeiten.
Volksentscheid hin, Föderalismus her: Diese Belastungen für die Feuerwehrleute gehören abgestellt - und zwar zack, zack, wie man es von ihnen selbst ja gewohnt ist. (Nina Weißensteiner, DER STANDARD, 19.12.2012)
Schwarze Kreisverkehre, rote Öffis? Die Grünen würden schnell Veruntreuung vermuten
Schön langsam muss sich der selbsternannte Kanzlerkandidat fragen, ob er überhaupt seine eigene Partei im Griff hat
Wie gut, dass das Land von lauter friedliebenden Staaten umgeben ist
Die Realitäten schauen anders aus als die scharfe rote Rhetorik
Schon vergessen, dass Gerhard Dörfler, ein aufrechter FPKler, 2011 Straßen und Wege des Landes endlich für mehr zweisprachige Ortstafeln freigegeben hat?
Mit jeder Demo auf der Straße oder Aktion auf Facebook kann man Faymann, Spindelegger & Co mit seinem politischen Engagement eher auf die Nerven gehen
Der Zivildienst für Frauen wäre eine Sozialfalle
Innenministerin Mikl-Leitner ist auf Stimmenfang
Huldigungen wie eine Militärparade für Entacher gehören in Demokratien westlichen Zuschnitts längst abgeschafft
Inoffiziell ist damit der schwarze Law-and-Order-Wahlkampf eröffne
Dieser Riesenkomplex - die künftige Sicherheitspolitik des Staates samt Sozialwesen - eignet sich nicht, um die Instrumente der Demokratie zu erproben
Durch die Wehrpflichtdebatte ist das Thema der Freiwilligen hochgekocht und da bald Wahlen sind, springt jede Partei auf, um ihr "Image" zu verbessern und so zu tun, als hätte sie wirklich Sorge.
Es gibt ja einen Katastrophenfond, und wenn jede Gemeinde kleine Beträge einhebt für die Abgeltung an die Helfer, wäre schon etwas gewonnen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Pfli... tfeuerwehr
Dem Gesetz nach kann der Bürgermeister jeden Einwohner einer Gemeinde heranziehen, der geeignet ist, einer Pflichtfeuerwehr anzugehören. Eine Pflichtfeuerwehr gibt es aber in Österreich nur theoretisch, da die meisten Gemeinden den Brandschutz mit Freiwilligen Feuerwehren abdecken. In Niederösterreich wurde dieser Passus im Jahr 2000 gestrichen. Auch in anderen Bundesländern wird die Pflichtfeuerwehr hinfällig, wenn die Feuerwehr einer Nachbargemeinde die Aufgaben übernimmt.
...auch wenn der Passus der Pflichtfeuerwehr in manchen Bundesländern mittlerweile aus dem Feuerwehrgesetz gestrichen wurde.
Aber grundsätzlich gibt es 4 Feuerwehrarten
-Berufsfeuerwehren (6 in Österreich)
-Freiwillige Feuerwehren
-Betriebsfeuerwehren
-Pflichtfeuerwehren
Bei den Pflichtfeuerwehren kann der Bürgermeister per Bescheid Gemeindebürger zum Feuerwehrdienst verpflichten falls keine Freiwillige Feuerwehr zusammenkommt. Wurde aber meines Wissens nach in Österreich nie notwendig, aber in Deutschland gibt es einige Pflichtfeuerwehren. In der Schweiz besteht grundsätzlich die Pflicht zur Feuerwehrleistung (Milizfeuerwehren)
- Bundesheer wird zu komplex - deshalb brauchen wir noch mehr spezialisierte Berufssoldaten
- Katastrophendienst - Freiwillige werden endlich entdeckt - es wird immer mehr davon geben, wenn sie auch Beachtung finden
- Sozialdienst - wird zum Job
warum dann noch junge Menschen in die Zwangsarbeit schicken ?
Nur weils Spass macht andere zu sekkieren ?
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