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Auch republikanische Politiker sind dafür.
Washington - Begleitet von hunderten Trauernden sind die ersten beiden Opfer des Schulmassakers von Newtown beerdigt worden. Noah P. und sein gleichaltriger Schulkamerad Jack P. waren mit sechs Jahren auch die jüngsten Opfer des Amoklaufs, bei dem vergangenen Freitag 18 weitere Kinder und sechs Erwachsene erschossen worden waren. Der 20-jährige Adam L. tötete sich danach selbst. Auch seine Mutter wurde ermordet in ihrem Haus in Newtown aufgefunden. Das Motiv des Amokläufers war auch Tage nach der Tat weiter völlig unklar.
US-Medien versuchen ein Porträt des Massenmörders zu zeichnen, doch es gleicht eher einem Phantombild, lässt Fragen offen und viel Platz für Spekulationen. Scheu soll er gewesen sein, anders als viele andere in seinem Alter hatte er weder ein Profil bei sozialen Netzwerken, noch twitterte oder bloggte er im Internet. Von Menschen habe er sich überhaupt anscheinend absichtlich ferngehalten, berichtete NBC.
Der 20-Jährige, der auf den wenigen Fotos in US-Medien meist einen rot-braunen Topfschnitt trägt, lebte noch bei seiner Mutter und ging offenbar auch nicht in eine Schule und war an keiner Universität. Sein älterer Bruder Ryan war bereits ausgezogen, vom Vater hatte sich die Mutter 2009 getrennt. Sie hatte die Waffen, die ihr Sohn auch gegen sie selbst richtete, legal erworben. Was in den meisten US-Bundesstaaten so einfach ist, wie eine Pizza zu bestellen.
Wie berichtet gibt die US-Verfassung den Bürgern grundsätzlich das Recht, Waffen zu besitzen und zu tragen. Der Bestand in den USA wird auf rund 300 Millionen Waffen in privaten Händen geschätzt. Nach dem Amoklauf an der Grundschule von Newtown wird nun wieder um eine Verschärfung der Gesetze gerungen. Die demokratische Senatorin Dianne Feinstein will Verkauf, Herstellung und Import von rund einhundert Modellen von Sturmgewehren verbieten.
Auch der demokratische Senator Joe Manchin, der in der Vergangenheit in einem politischen Werbespot einmal mit einer Waffe auf eine Vorlage für ein Gesetz gegen die Erderwärmung schoss, schlug eine Erneuerung des Verbots von Sturmgewehren vor. Es müsse verhindert werden, "dass unsere Kinder abgeschlachtet werden", sagte Manchin dem Sender MSNBC.
Der bisher als Befürworter von Waffen geltende demokratische Mehrheitsführer im Senat, Harry Reid, kündigte noch für diese Woche den Beginn einer Debatte zur Änderung von "Gesetzen und Kultur" an. Knapp 158.000 US-Bürger haben bereits eine Petition für ein schärferes Waffenrecht unterschrieben.
Der republikanische Senator Marco Rubio ließ über seinen Sprecher erklären, zwar bleibe er ein Befürworter des Rechts auf das Tragen von Waffen, dennoch müssten die Gesetze "ernsthaft überprüft" werden, um "Massenschießereien" in Zukunft zu verhindern. Der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg forderte ein sofortiges Handeln, um die Zahl von geschätzten 30.000 Toten durch Schusswaffen in den USA pro Jahr zu verringern.
Dennoch: Wegen der starken US-Waffenlobby dürfte es äußerst schwierig werden, eine Gesetzesänderung durch beide Kammern des gespaltenen US-Kongresses zu bringen.
Eine unerwartete Reaktion gab es hingegen bereits am Finanzsektor: Der US-Finanzinvestor Cerberus Capital Management kündigte an, sich vom Waffenhersteller Freedom Group zu trennen. Der Finanzkonzern hatte den Waffenhersteller Bushmaster im Jahr 2006 gekauft und gemeinsam mit anderen Unternehmen in der Freedom Group aufgehen lassen. Der Attentäter von Newtown in Connecticut hat ein Sturmgewehr vom Typ Bushmaster AR 15 benutzt. Cerberus steht unter Druck des kalifornischen Lehrerpensionsfonds CalSTRS, der mit Stand Ende März mehr als 750 Millionen Dollar (578,53 Millionen Euro) bei dem Finanzinvestor angelegt hatte. In Österreich ist Cerberus Mehrheitseigentümer der Bawag. (AFP, Reuters, red/DER STANDARD, 19.12.2012)
Jahrestagung der US-Waffenlobby in Houston - 70.000 "Freiheitskämpfer" bei dreitägigem Treffen
Obwohl auch vier Republikaner für mehr Kontrollen von Waffenkäufern stimmten, kam die Novelle nicht auf die notwendigen 60 Stimmen. Auch ein von Obama gefordertes Verbot von Sturmgewehren und übergroßen Magazinen blieb weit unter dieser Mehrheit
Präsident Obama zeigt sich enttäuscht und spricht von einem "beschämenden Tag"
Der Amoklauf in der Volksschule in Newtown dürfte eine Wende herbeigeführt haben: Der US-Senat wird demnächst über ein schärferes Waffengesetz abstimmen. Unterdessen wurden 3300 weitere Menschen getötet
Der US-Senat hat am Donnerstag einen Kompromissvorschlag angenommen, der die Debatte zumindest am Leben erhält
Der US-Kongress stellt sich derzeit massiv gegen die Pläne des Präsidenten
Seit US-Präsident Obama verstärkt für strengere Waffengesetze eintritt, bläst der mächtige Schusswaffenverband NRA massiv zur Gegenoffensive. An der Spitze steht der schrille Wayne La Pierre.
Reaktion auf Amoklauf an Volksschule in Newtown
"Tränen sind nicht genug"
Geschlossene Phalanx der Republikaner erfolgreich: Verbot von Sturmgewehren höchst unwahrscheinlich
Sieg der US-Waffenlobby im Bundesstaat South Dakota
Ein Sturmgewehr ist laut Obamas Stellvertreter aber nicht nötig
Millionen Dollar für Kampagnen, die unter 18-Jährigen den Schießsport schmackhaft machen sollen
Bildungsminister Arne Duncan: Nach Amoklauf von Newtown Zeit zu handeln
Senatorin Feinstein präsentiert Gesetzesentwurf: "Wir haben es satt" - Schwieriger Kampf im Kongress steht bevor
Waffenlobby kritisiert Sätze in Vereidigungsrede des US-Präsidenten
Sind Barack Obamas Pläne, Sturmgewehre und große Magazine zu verbieten, sinnvoll? Empirisch ist das schwer überprüfbar - andere Regeln könnten die USA aber laut Experten deutlich sicherer machen.
Barack Obama plant eine Verschärfung der Waffengesetze mittels Executive Order
US-Präsident Obama schränkt den privaten Waffenbesitz stark ein - Ein umstrittenes NRA-Video stellt seine Töchter ins Zentrum
Verbot von Sturmgewehren und strengere Kontrollen bei Waffenkäufen erwartet
NRA: Waffengesetze hätten keinen Einfluss auf Sicherheit und Kriminalität
Überprüfung der Käufer und Reduzierung der zulässigen Zahl von Patronen pro Magazin festgeschrieben
Frauen, Senioren, Farbige und Anhänger der Demokraten wünschen sich schärfere Gesetze
Viele Amerikaner befürchten strengere Waffengesetze und decken sich noch rasch mit Pistolen ein
Die Schützen von Columbine zB... hätten die ihre Ziele weniger gehasst wenn sie keinen Zugriff auf SCHUSS-Waffen gehabt hätten? Oder hätten sie einfach auf andere Methoden zurückgegriffen?
Hätten sie vielleicht weniger Schaden angerichtet ohne Feuerwaffen? Ich glaube ehrlich gesagt nicht mal das!
Ein Molotow-Cocktail zum Beispiel ist so einfach herzustellen dass jeder 10 jährige das schafft. Rezepte dafür findet jeder Depp im Internet und viel falsch kann man auch nicht machen. Und an die Zutaten kommt nun wirklich jeder ran... das kann man nicht verbieten.
Ich behaupte sogar dass Amokläufe bei denen die Täter mit 10 Flaschen Molotow bewaffnet kommen mehr Schaden anrichten würden als jene mit Feuerwaffen.
Wir sind von Waffen umgeben!
Kommen sie morgen um 09:30 da hin:
http://www.shootingpark.at
damit wir uns duellieren können.
Sie dürfen mit ihren "10 Flaschen Molotow bewaffnet kommen", ich dagegen werde einen uralten Trommelrevolver benutzen und diesen mit nur 2 Schuss (den zweiten für den coup de grace, falls nötig) laden.
Schaun wir mal wer an wem mehr Schaden anrichten kann.
Nur ist es halt so, dass Columbine , Erfurt, Emsdetten, Winnenden, Newtown etc alle mit legal erworbenen Schusswaffen von Waffennarren/Sportschützen oder Verwandet von Waffennarren/Sportschützen durchgeführt wurden.
Das sind die Fakten, alles was sie verbreiten sind Spekulationen.
Breivik war auch im Schützenverein.
"Hätte, wäre und könnte" dürfen sie sich sparen.
Stimmt so nicht. Beispiel Australien.
Nach einem Massenmord 1996 wurden sehr strenge Regularien eingeführt und seither ist keiner mehr passiert. In den Jahren vorher gab es 15 Massenmorde mit Schusswaffen.
die künftige US-Volksschullehrerin im Robocop-Kostüm und Stahlhelm mit der geladenen M-16, die Hand ständig am Trigger. Und da -es rumpelt was im Gang -sie rennt raus und schießt mal los - oh jeh, es war nur der Schulwart, der Mistkübel entleeren wollte.
Na ja Berufsrisiko.
...ich behaupte genau das Gegenteil! Jede Maßnahme kann umgangen werden!
Wenn ein Amoklauf erstmal geplant ist und der Täter auch wirklich bereit dazu ist das durchzuziehen kann man nur noch reagieren wenn er schon losgelegt hat... und dann sind die ersten tot!
Ansetzten müsste man wenn überhaupt bevor ein Täter seinen Entschluss fasst! Durch präventive Überwachung an den Schulen, Psychiologen oder Mediatoren an den Schulen, bessere Lehrer-Kind Verhältnisse oÄ.
möglicherweise sind die schrumpfenden Freiräume mit ein Grund für die zunehmenden Ausraster. Je mehr wir versuchen die Kinder zu normgerechten Personen zurechtzustutzen umso stärker werden die Reaktionen ausfallen.
Wie wärs mit mehr Freiräumen, positiven Umgang und weniger Druck, bei unseren Kindern und Jugendlichen?
Warum sollte das in den USA anders sein?
Es geht ja nicht darum, keine besitzen zu dürfen, nur der ERwerb MUSS erschwert werden, sonst wird´s Psychpathenm einfach zu leicht gemacht, sich Waffen zu besorgen.
sind Erwerb und Besitz von voll-und halbautomatischen Waffen und viele andere Waffentypen grundsätzlich verboten-
"gun crime" ist jedoch in den Großstädten ein ganz massives Problem. Warum, wenn es eh keine Waffen gibt? Mit was erschießen sich die Straßengangs gegenseitig?
http://en.wikipedia.org/wiki/List... icide_rate
demnach ist Ö mal wirklich eine fast Insel der Seligen mit einem Index von 0.6
GB hat 1,2 und die USA 4,2
Ein bisschen wird die Staistik verfälscht, da auch Selbstmorde durch Waffen hinzugerechnet werden und die ist in den USA naturalement sehr viel höher.
Ach kommen Sie... Unüberprüft die Dauerargumente der Waffenlobby zu übernehmen, zeugt nicht gerade von eigenständigem Denken. Werfen Sie doch einmal einen Blick auf aktuelle Statistiken. Allein das konstant niedrige Niveau von gun-related homicides (und die insgesamt niedrigere Mordrate) sprechen für sich.
Die "eigene Welt, mit eigenen Statistiken und Wahrheiten" würde ich tendenziell eher der ZIB Redaktion zuschreiben... ;-)
Google ist dein Freund - Statistiken und Leute die sich die Mühe gemacht haben diese zu analysieren, auszuwerten und zu vergleichen gibt's genügend. Das "gun control" nichts gebracht hat, geben inzwischen sogar die Engländer selbst zu - deren Kriminalitätsproblem wird immer schlimmer. Genau wie in den US Städten mit besonders strengen Waffengesetzen (NY, Chicago, Washington D.C. und ganz Kalifornien), während die Kriminalität in Regionen mit liberalen Gesetzen (trotz der ohnehin bereits niedrigen Werten) stetig rückgängig ist.
...also wie soll der Erwerb so erschwert werden dass potentielle Amokläufer nicht mehr an Waffen rankommen?
Breivik war ein ganz normaler Bürger... wäre jederzeit an eine Waffe gekommen zum Beispiel.
Und was Waffenregistrierung betrifft kann man nur darauf hinweisen dass die meisten Täter bei Amokläufen eher selten darauf hoffen noch wegzukommen. Denen ist das also wohl ziemlich egal ob die Waffe zu ihnen zurückverfolgt werden kann oder nicht!
sondern vielleicht:
.) psychische Erkrankungen/Depressionen/soziale Störungen die im USA System nicht richtig angegangen werden
.) mangels eines guten Gesundheits/Sozial-systems
.) die Tatsache, dass dort vielleicht ein Geist herrscht, der dem einzelnen sehr viele Freiräume gewährt. Im Fall wo sozialer Zusammenhalt und "sich um den anderen kümmern" gefragt ist, zeigen sich die negativen Folgen dieses Geistes
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