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Wien - Österreich gehört mit seiner Finanzpolitik zu den Risikogruppen in der EU. Die Europäische Kommission kommt in einer Untersuchung über die Nachhaltigkeit der Finanzen in den Mitgliedsländern zu dem Schluss, dass Österreich zu jener Staatengruppe zählt, die mit den höchsten alterungsbedingten Kostensteigerungen konfrontiert ist.
Um bis 2030 auf ein Schuldenniveau von 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu kommen, müsste Österreich eine "permanente Verbesserung" des Primärhaushaltes (ohne Zinsen) von 4,1 Prozent erreichen, heißt es in dem Bericht. Das sind zwölf Milliarden Euro. Konkrete Empfehlungen gibt es vor allem im Pensionsbereich: Das gesetzliche Pensionsantrittsalter soll an die steigenden Lebenserwartung gekoppelt werden; die sehr langfristig geplante Harmonisierung des Pensionsalters von Männern und Frauen soll vorgezogen werden; das effektive Pensionsalter soll steigen.
Im Vergleich zur letzten Untersuchung aus dem Jahr 2009 hat sich Österreich betreffend Nachhaltigkeit der Staatsfinanzen leicht verbessert. Die Verringerung des Defizits überwog dabei die zusätzliche Kostendynamik infolge der Alterung der Gesellschaft. Dabei liegen sowohl die Pensionen mit einer Steigerung der Ausgaben um zwei Prozent des BIPs bis 2060 (EU: 1,4 Prozent) als auch die Gesundheitsausgaben mit einem Zuwachs von 2,8 Prozent (EU: zwei Prozent) über dem Durchschnitt in der Union.
Trotz der vergleichsweise starken Dynamik bei den Kosten für Ältere zählt die EU Österreich nicht zu den Hochrisikogruppen. Das liegt vor allem an dem bereits im Jahr 2011 erzielten Primärüberschuss und der mittleren Verschuldung des Landes. Noch größere Probleme mit künftigen Lasten werden Zypern, Belgien, Luxemburg, Slowakei und Slowenien haben, meint die Kommission. Österreich befindet sich in der mittleren Risikogruppe, in die u. a. auch Spanien, Großbritannien, Finnland und die Niederlande eingereiht werden.
Deutschland und Schweden zählen zum Spitzenfeld, das aber - etwas überraschend - von Italien angeführt wird. Rom punktet mit seiner (geplanten) massiven Steigerung des Primärüberschusses von 1,2 Prozent im Vorjahr auf fünf Prozent 2014. (as, DER STANDARD, 19.12.2012)
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www.wirtschaftundgesellschaft.de/wp-conten... tzrate.jpg
Wieviel Prozent seines Einkommens man in Euopa als Pensionist bekommt:
http://reports2.equitystory.com/mlp/annua... /image.gif
Wobei in Griechenland nur der letzte Lohn berechnet wird und nicht die Durchschnitt.
"Bitte meinen letzten Lohn verdreifachen. Ich bezahle ihn gern selbst" :-)
Im Vergleich mit Deutschland ist die Pension hier mehr als doppelt so hoch bei gleichem Verdienst.
Österreich 80,1 Prozent des Einkommens
Deutschland 39,9 Prozent des Einkommens
Nur in Griechenland bekommt man noch mehr.
Auch wenn in Griechenland das Niveau oft niedriger liegt. 95 Prozent vom letzten Gehalt ist doch ein paradiesisch.
Ein Leben lang gearbeitet, kaum Pension im ASVG Sklavensystem.
Aber in Salzburg finden Sie die Millionen nicht mehr, ein Skandal nach dem anderen, Milliarden in sinnlosen Projekten versenkt und die oberen 5% der Leistungsträger werden immer reicher.
Da ist man doch stolz Österreicher zu sein :-)
Führt die Anhebung des Pensionsantrittsalter nicht automatisch zu einer höheren Jugendarbeitslosigkeit?
Woher kommen plötzlich die Arbeitsplätze?
Und welcher Arbeitgeber will einen teuren 60-iährigen beschäftigen, wenn er einen vitalen und günstigeren 20-jährigen bekommen kann?
.. oder kennens Deutschland nicht?
Es wird nicht nur das Rentenalter angehoben, sondern die Rentenzahlung gesenkt. Weil natürlich niemand länger arbeitet sondern ganz einfach eine geringere Rente in Kauf nimmt.
So machens das in .de.
Angeblich steigt nicht nur die Lebenserwartung, sondern auch der Gesundheitszustand der darunter liegenden Jahrgänge:
Hab mal gelesen dass vor 50 Jahren ein durchschnittlicher 40-Jähriger etwa gesundheitlich so fit gewesen wäre wie heute ein 60-Jähriger.
In diesem Sinne wäre logisch, statt die Beträge laufend zu erhöhen (oder die Pensionen zu kürzen), das Antrittsalter anzuheben.
Aber:
1. Es sollte ein versicherungsmathematisch gerechtes System geschaffen werden, sodass für die öffentliche Hand kostenneutral würde, wenn jemand früher in Pension geht!!
2. Es sollte die Möglichkeit geschaffen werden FREIWILLIG mehr einzuzahlen und in Folge kostenneutral mehr Pension zu bekommen (quasi Wahlfreiheit zwischen ASVG- und Beamtenpension).
Derzeitige Situation ist noch viel schlimmer:
Alte, die nicht mehr so ganz fit sind mental (einfach etwas langsamer und halt keine medizinischen Experten) kriegen eine Behandlung, die sie entweder nicht brauchen oder eine, die sie noch kränker macht und ihre Lebensqualität deutlich verschlechtert. Da sie nicht sofort umfallen, ist die Beweisführung MAXIMAL mit befreundetem Arzt möglich (de facto).
Damit dient unterm Strich ihre weitere Existenz der Sicherung des Einkommens von Ärzten und Pharmaindustrie. Finanziert wird das alles "vom Steuerzahler".
Nicht erfunden, sondern leider im Bekanntenkreis beobachtet. Keiner von uns weiß, wie da noch zu helfen ist - irreversibler Schaden verursacht, keiner war's. Miese Behandlung, etc.
besonders der spiegel bemüht sich.
die lobbyisten der konzerne sorgen mit manchen methoden dafür, dass die nachfrage nicht optimal gestillt werden kann und die preise weiter steigen.
es gibt niemanden der die pharmaindustrie unter kontrolle bringt.
detto die zigarettenkonzerne, die haben überall ihre leute in brüssel.
Stimmt, die Zigaretten habe ich glatt vergessen (und das mir!!!)
Ärztekammer auch - verbieten erfolgreich jede Konkurrenz, egal wie gut ausgebildet (Heilpraktiker, TCM, Homöopath, etc - nur, wenn Dr med davor steht, darf der/die legal ...) Von denen kann man was über Lobbying lernen!
Und wir lassen uns das alles gefallen und die meisten finden, daß wir ein "gutes Gesundheitssystem" haben. Den nächsten, der das behauptet muß ich jetzt wirklich nach seiner Definition für "gut" und "Gesundheit" fragen.
Eigentlich haben wir ein Krankensystem, und das wird immer effizienter.
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