EU warnt vor hohen Kosten der Alterung

18. Dezember 2012, 18:28
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    foto: apa/barbara gindl

Vier Prozent Konsolidierung wegen Alterung erforderlich

Wien - Österreich gehört mit seiner Finanzpolitik zu den Risikogruppen in der EU. Die Europäische Kommission kommt in einer Untersuchung über die Nachhaltigkeit der Finanzen in den Mitgliedsländern zu dem Schluss, dass Österreich zu jener Staatengruppe zählt, die mit den höchsten alterungsbedingten Kostensteigerungen konfrontiert ist.

Um bis 2030 auf ein Schuldenniveau von 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu kommen, müsste Österreich eine "permanente Verbesserung" des Primärhaushaltes (ohne Zinsen) von 4,1 Prozent erreichen, heißt es in dem Bericht. Das sind zwölf Milliarden Euro. Konkrete Empfehlungen gibt es vor allem im Pensionsbereich: Das gesetzliche Pensionsantrittsalter soll an die steigenden Lebenserwartung gekoppelt werden; die sehr langfristig geplante Harmonisierung des Pensionsalters von Männern und Frauen soll vorgezogen werden; das effektive Pensionsalter soll steigen.

Leichte Verbesserung

Im Vergleich zur letzten Untersuchung aus dem Jahr 2009 hat sich Österreich betreffend Nachhaltigkeit der Staatsfinanzen leicht verbessert. Die Verringerung des Defizits überwog dabei die zusätzliche Kostendynamik infolge der Alterung der Gesellschaft. Dabei liegen sowohl die Pensionen mit einer Steigerung der Ausgaben um zwei Prozent des BIPs bis 2060 (EU: 1,4 Prozent) als auch die Gesundheitsausgaben mit einem Zuwachs von 2,8 Prozent (EU: zwei Prozent) über dem Durchschnitt in der Union.

Trotz der vergleichsweise starken Dynamik bei den Kosten für Ältere zählt die EU Österreich nicht zu den Hochrisikogruppen. Das liegt vor allem an dem bereits im Jahr 2011 erzielten Primärüberschuss und der mittleren Verschuldung des Landes. Noch größere Probleme mit künftigen Lasten werden Zypern, Belgien, Luxemburg, Slowakei und Slowenien haben, meint die Kommission. Österreich befindet sich in der mittleren Risikogruppe, in die u. a. auch Spanien, Großbritannien, Finnland und die Niederlande eingereiht werden.

Deutschland und Schweden zählen zum Spitzenfeld, das aber - etwas überraschend - von Italien angeführt wird. Rom punktet mit seiner (geplanten) massiven Steigerung des Primärüberschusses von 1,2 Prozent im Vorjahr auf fünf Prozent 2014. (as, DER STANDARD, 19.12.2012)

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Wieviel kosten uns

solche intelligente Aussagen der EU?

328 Jahre Durchschnittspension

Wer hat der hat

www.wirtschaftundgesellschaft.de/wp-conten... tzrate.jpg

Wieviel Prozent seines Einkommens man in Euopa als Pensionist bekommt:
http://reports2.equitystory.com/mlp/annua... /image.gif

Wobei in Griechenland nur der letzte Lohn berechnet wird und nicht die Durchschnitt.

"Bitte meinen letzten Lohn verdreifachen. Ich bezahle ihn gern selbst" :-)

Also, wie sich die 80,1% errechnen würde ich wirklich gerne wissen.

Im Vergleich mit Deutschland ist die Pension hier mehr als doppelt so hoch bei gleichem Verdienst.

Österreich 80,1 Prozent des Einkommens
Deutschland 39,9 Prozent des Einkommens

Nur in Griechenland bekommt man noch mehr.
Auch wenn in Griechenland das Niveau oft niedriger liegt. 95 Prozent vom letzten Gehalt ist doch ein paradiesisch.

Ein Leben lang gearbeitet, kaum Pension im ASVG Sklavensystem.
Aber in Salzburg finden Sie die Millionen nicht mehr, ein Skandal nach dem anderen, Milliarden in sinnlosen Projekten versenkt und die oberen 5% der Leistungsträger werden immer reicher.
Da ist man doch stolz Österreicher zu sein :-)

....um uns alte sehr gut und sehr lange zu versorgen , haben wir euch ja die mikroprozessorgesteuerte turboeffizienz hinterlassen...!!!...na dann....

http://www.youtube.com/watch?v=XM9TCb2id40

BITTE hören sie sich an, was der politische kabarettist VOLKER PISPERS über die URSACHE DER SCHULDENKRISE zu sagen hat.... .........und
es wird ihnen auf humorvolle weise
"ein licht aufgehen" !

Genial: Es gibt nur ein einziges Problem,...

sie kriegen in einer Demokratie keine Mehrheit für eine Politik, von der 90% der Bevölkerung profitieren würde.

Das kommt ja auch recht überraschend. Unsere Vertreter können leider genetisch bedingt nur max. 4 Jahre in die Zukunft schauen.

Völlig abstrus.

Klappt das wirklich?

Führt die Anhebung des Pensionsantrittsalter nicht automatisch zu einer höheren Jugendarbeitslosigkeit?
Woher kommen plötzlich die Arbeitsplätze?
Und welcher Arbeitgeber will einen teuren 60-iährigen beschäftigen, wenn er einen vitalen und günstigeren 20-jährigen bekommen kann?

ahnungslos ..

.. oder kennens Deutschland nicht?

Es wird nicht nur das Rentenalter angehoben, sondern die Rentenzahlung gesenkt. Weil natürlich niemand länger arbeitet sondern ganz einfach eine geringere Rente in Kauf nimmt.

So machens das in .de.

hat das - für Sie - jetzt "geklappt" oder nicht?

für mich ist das keine akzeptable Lösung.

"Pensionsantrittsalter soll an die steigenden Lebenserwartung koppeln"

Angeblich steigt nicht nur die Lebenserwartung, sondern auch der Gesundheitszustand der darunter liegenden Jahrgänge:
Hab mal gelesen dass vor 50 Jahren ein durchschnittlicher 40-Jähriger etwa gesundheitlich so fit gewesen wäre wie heute ein 60-Jähriger.

In diesem Sinne wäre logisch, statt die Beträge laufend zu erhöhen (oder die Pensionen zu kürzen), das Antrittsalter anzuheben.

Aber:
1. Es sollte ein versicherungsmathematisch gerechtes System geschaffen werden, sodass für die öffentliche Hand kostenneutral würde, wenn jemand früher in Pension geht!!
2. Es sollte die Möglichkeit geschaffen werden FREIWILLIG mehr einzuzahlen und in Folge kostenneutral mehr Pension zu bekommen (quasi Wahlfreiheit zwischen ASVG- und Beamtenpension).

generation die vor 50 jahren 40 war

hat voll die kriegs- und danach folgenden mangeljahre mitbekommen vielleicht liegen daran die möglicherweise damit verbundenen gesundheitlichen folgen und geringere "fitness" ?

Karussell

Wie hiess noch mal der Film, wo man mit 30 ins Karussell geschickt wurde und Futter daraus machte ? Problem gelöst oder ?

Logans Run oder

schwachsinniger Deutscher Titel war "Flucht ins 23. Jahrhundert". Der Film mit dem Futter war allerdings Soilent Green! :)

Es entsteht ein neuer Arbeitsmarkt.

Junge 65 jährige werden zu Altenpflegern umgeschult und gehen nach der zweiten Karriere 85 in Pension.

wollens die alten ersch.iessen und nur die blechas und khols dürfen alt werden?

ich würde keinen erschießen...

...aber ganz sicher Blecha und Khol abschießen wollen.

Eine alte weisheit :

Die sozialen probleme der gesellschaft werden auf kosten jener gelöst, die diese probleme haben.

Derzeitige Situation ist noch viel schlimmer:

Alte, die nicht mehr so ganz fit sind mental (einfach etwas langsamer und halt keine medizinischen Experten) kriegen eine Behandlung, die sie entweder nicht brauchen oder eine, die sie noch kränker macht und ihre Lebensqualität deutlich verschlechtert. Da sie nicht sofort umfallen, ist die Beweisführung MAXIMAL mit befreundetem Arzt möglich (de facto).

Damit dient unterm Strich ihre weitere Existenz der Sicherung des Einkommens von Ärzten und Pharmaindustrie. Finanziert wird das alles "vom Steuerzahler".

Nicht erfunden, sondern leider im Bekanntenkreis beobachtet. Keiner von uns weiß, wie da noch zu helfen ist - irreversibler Schaden verursacht, keiner war's. Miese Behandlung, etc.

sie müssen nur über die pharmaindustrie bestimmte artikel lesen.

besonders der spiegel bemüht sich.
die lobbyisten der konzerne sorgen mit manchen methoden dafür, dass die nachfrage nicht optimal gestillt werden kann und die preise weiter steigen.
es gibt niemanden der die pharmaindustrie unter kontrolle bringt.

detto die zigarettenkonzerne, die haben überall ihre leute in brüssel.

Stimmt, die Zigaretten habe ich glatt vergessen (und das mir!!!)

Ärztekammer auch - verbieten erfolgreich jede Konkurrenz, egal wie gut ausgebildet (Heilpraktiker, TCM, Homöopath, etc - nur, wenn Dr med davor steht, darf der/die legal ...) Von denen kann man was über Lobbying lernen!

Und wir lassen uns das alles gefallen und die meisten finden, daß wir ein "gutes Gesundheitssystem" haben. Den nächsten, der das behauptet muß ich jetzt wirklich nach seiner Definition für "gut" und "Gesundheit" fragen.

Eigentlich haben wir ein Krankensystem, und das wird immer effizienter.

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