conwert spitzt offenbar auf BayernLB-Wohnungen

Wien - Der österreichische Wohnungsdeveloper conwert soll sich dafür interessieren, zusammen mit Partnern die Wohnungsgesellschaft GBW, eine Tochter der BayernLB, zu kaufen und hat vor dem Auslaufen einer Deadline am Montag ihr Interesse bekundet. Ein Sprecher des Unternehmens wollte am Dienstag gegenüber der APA keinen Kommentar dazu abgeben.

Die GBW ist mit 32.000 Wohnungen eines der letzten großen Wohnungsportfolios in Deutschland. Sie kann - hofft der Verkäufer - bis zu 2,5 Mrd. Euro bringen. Die Bank muss die Wohnungsgesellschaft auf Geheiß der EU verkaufen, um mit einem Teil des Erlöses Hilfsgelder an den Freistaat Bayern zurückzuzahlen.

Laut Reuters bastelt conwert an einem Versicherer-Konsortium mit 15 bis 20 finanzkräftigen Partnern, die jeweils bis zu 150 Millionen Euro beisteuern sollen. Die Wiener sollen bereit sein, rund 80 Millionen Euro Eigenkapital für die Übernahme aufzubringen.

Weiter im Rennen ist Insidern zufolge auch die Deutsche Wohnen. Auch die Immofinanz könnte nach wie vor interessiert sein. Bis Montag haben laut Agenturbericht drei Bieter indikative Angebote abgegeben. (APA, 18.12.2012)

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