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Wichtig ist den Koautoren Jean Vanier und Laurent Cherisey, dass das Bewusstsein und Verständnis für Menschen mit Behinderungen weiter andauert.
Wer hätte gedacht, dass ein Film über einen querschnittgelähmten Mann und seinen halbkriminellen marokkanischen Pfleger Millionen von Menschen ins Kino locken und vor allem das Publikum dort bei einem so tragischen Thema schallend zum Lachen bringen könnte? Überrascht hat das nicht zuletzt auch Philippe Pozzo di Borgo, den Autor, der ja seine eigene Geschichte erzählt.
"Jetzt bekomme ich Abertausende von Mails, verbringe täglich fünf bis sieben Stunden, sie zu beantworten, mein Leben ist wirklich nicht bequemer geworden", erzählt er Elisabeth von Thadden, Journalistin bei der deutschen Wochenzeitung "Die Zeit".
Dieses Gespräch ist ein Kapitel jenes schmalen Bändchens, das eine Art Nachschau zum Film ist. Wichtig ist den Koautoren Jean Vanier und Laurent Cherisey, dass das Bewusstsein und Verständnis für Menschen mit Behinderungen weiter andauert.
Sie sehen Buch und Film als Chance und nutzen die Chance, einen Appell für soziales Engagement in die Welt zu schicken. Nur ein Kinobesuch soll nicht alles gewesen sein, wünschen sie sich. (pok, DER STANDARD, 17.12.2012)
Pozzo di Borgo / Vanier / De Cherisey
Ziemlich verletzlich, ziemlich stark
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