Städtetourismus boomt in Österreich

  • Alle österreichischen Landeshauptstädte können sich über ein Nächtigungsplus freuen.
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    foto: hans punz/dapd

    Alle österreichischen Landeshauptstädte können sich über ein Nächtigungsplus freuen.

Vor allem Anstieg der Übernachtungen in Landeshauptstädten und Wien sorgte in den vergangen Jahren für positive Nächtigungsbilanz in Österreich

In den vergangenen zwei Jahren sorgte der Städtetourimus für eine positive Bilanz bei den heimischen Nächtigungszahlen. Dafür sei in den Jahren 2010 und 2011, laut einer Aussendung der Statistik Austria, vor allem der Anstieg der Übernachtungen in den Landeshauptstädten und Wien verantwortlich. Im Jahr 2010 stiegen die gesamtösterreichischen Nächtigungen um 0,5 Prozent, allein in Wien gab es 2010 ein Wachstum von 8,7 Prozent.

Im vergangenen Jahr gab es österreichweit einen Zuwachs von 0,9 Prozent auf 126 Millionen Übernachtungen, gegenüber einem Plus von 4,9 Prozent auf 17,61 Millionen in den Landeshauptstädten und Wien.

In Wien lag der Anteil der ausländischen Gäste 2011 bei 81,6 Prozent, gefolgt von Innsbruck mit 73,8 Prozent. Den größten Anteil an inländischen Gästen konnte St. Pölten mit 65,6 Prozent verbuchen. 2010 lag der Angteil ausländischer Gäste in allen Landeshauptsädten inklusive Wien bei 75,5 Prozent. (red, APA, 18.12.2012)

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3 Postings
St. Pölten?

Wegen dem Frequency? Oder warum fährt man sonst dorthin? :-)

Ihre scherzhafte Frage zeigt ein prinzipielles Dilemma solcher Meldungen auf:

Die 65,6 Prozent inländischer Gäste für St. Pölten sagen in Wirklichkeit gar nichts aus, denn:
1. wie groß ist der Gästekuchen in St.Pölten insgesamt, was bedeutet das in absoluten Zahlen?
2. Hier geht es nur um Landeshauptstädte. Was in Ostösterreich weniger bewusst ist, ist, dass kleine aber hochkarätige Tourismus-Orte wie Saalbach, Kitzbühel usw. St. Pölten auch bei den einheimischen Gästen weit hinter sich lassen dürften.
Die APA-Redakteure waren zu faul, die Meldung ordentlichu aufzubereiten und der STANDARD hat sie (vermutlich, ich kenne die Original-APA-Meldung nicht) 1:1 übernommen. Ein Zahlenfriedhof ohne wirklichen Informationswert.

Ihre scherzhafte Frage zeigt ein prinzipielles Dilemma solcher Meldungen auf:

Die 65,6 Prozent inländischer Gäste für St. Pölten sagen in Wirklichkeit gar nichts aus, denn:
1. wie groß ist der Gästekuchen in St.Pölten insgesamt, was bedeutet das in absoluten Zahlen?
2. Hier geht es nur um Landeshauptstädte. Was in Ostösterreich weniger bewusst ist, ist, dass kleine aber hochkarätige Tourismus-Orte wie Saalbach, Kitzbühel usw. St. Pölten auch bei den einheimischen Gästen weit hinter sich lassen dürften.
Die APA-Redakteure waren zu faul, die Meldung ordentlichu aufzubereiten und der STANDARD hat sie (vermutlich, ich kenne die Original-APA-Meldung nicht) 1:1 übernommen. Ein Zahlenfriedhof ohne wirklichen Informationswert.

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