Nach US-Amoklauf: Premiere für Tarantinos "Django Unchained" abgesagt

18. Dezember 2012, 14:17
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Revolverfilm über die Rache eines Ex-Sklaven wird stattdessen in Erstaufführung im kleinen Kreis gezeigt

New York - Nach dem Schulmassaker in Newtown ist die Premiere von Quentin Tarantinos Revolverfilm "Django Unchained" abgesagt worden. Das Studio wolle stattdessen nur eine Erstvorführung im kleinen Kreis feiern, meldete die "Los Angeles Times" am Dienstag. Eigentlich hatte die Premiere des Films, in dem neben Jamie Foxx und Leonardo DiCaprio auch der Österreicher Christoph Waltz eine Hauptrolle spielt, am Abend in Los Angeles stattfinden sollen.

In Newtown nördlich von New York hatte ein 20-Jähriger am Freitag zuerst seine Mutter und dann in einer Schule sechs Erwachsene und 20 kleine Kinder getötet, bevor er sich selbst erschoss. "Unsere Gedanken und unsere Gebete sind bei den Familien der Opfer und in dieser Zeit der nationalen Trauer haben wir entschieden, auf die geplante Veranstaltung zu verzichten", erklärte ein Sprecher der Produktionsgesellschaft.

In dem Western geht es um einen Ex-Sklaven, der sich gemeinsam mit einem Deutschen an Sklavenhaltern rächt. Wie in Tarantinos Filmen üblich, werden die Konflikte nicht durch Worte gelöst. Für Jänner ist eine Premierenfeier von "Django Unchained" in Deutschland geplant. (APA, 18.12.2012)

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