Europas Baubranche erholt sich schleppend

18. Dezember 2012, 13:55

Wien - Die Baubranche befindet sich europaweit im Abschwung - eine Erholung zeichnet sich nur schleppend ab, sind sich die Bau- und Konjunkturforschungsinstitute aus 19 europäischen Ländern (Euroconstruct) einig. Davon sind alle Bausparten betroffen. Heuer brach das Bauvolumen gegenüber dem Vorjahr um 4,7 Prozent ein - im Juni hatten die Experten noch mit einem Minus von nur 2 Prozent gerechnet, teilte das heimische Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) heute, Dienstag, in einer Aussendung mit. 2013 soll sich das Bauvolumen dann etwas weniger deutlich - um 1,6 Prozent - verringern.

Auf der Branche lasten die weiterhin hohe Arbeitslosigkeit, die gedämpften gesamtwirtschaftlichen Aussichten und der Sparprogramme der öffentlichen Haushalte. Die Nachfrage nach Bauleistungen ist entsprechend schlecht. In Nord- und Mitteleuropa ist die Lage der Bauwirtschaft tendenziell besser als in Südeuropa.

Wachstumstendenzen von zunächst nur 1,0 Prozent prognostizieren die Konjunkturforscher für 2014 - vor allem dank des Wohnbaus, der dann - von einem sehr niedrigen Niveau aus - um 2,3 Prozent zulegen dürfte. 2015 soll das Bauvolumen in Europa dann um 1,9 Prozent wachsen - für den Wohnbau wird ein Plus von 2,8 Prozent erwartet.

Die Prognosen betreffen die 15 westeuropäische Länder Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden, Schweiz und Spanien sowie die vier ostmitteleuropäische Länder Polen, Slowakei, Tschechien, Ungarn. (APA, 18.12.2012)

Keine Erholung, nur noch Abwirtschaften!

Die Daten zum Baugewerbe im Euroraum, reale Bauleistungen.
2001: 95,7%
2002: 96,4%
2003: 97,4%
2004: 97,6%
2005: 100%
2006: 103,4%
2007: 105,1%
2008: 99,7%
2009: 91,9%
2010: 84,5%
2011: 86,5%
2012: 82,7%
Die reale Bauleistung pro Einwohner ist um mehr als 20% gesunken, weil es ja auch ein Bevölkerungswachstum gab.

http://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/fileadmin... t/ki05.xls

Diese EU, Planwirtschafter in Brüssel und den lokalen Regierungen in allen Farben, demonstriert eine bekannte Formel in Perfektion.

"Planwirtschaften entwickeln sich immer zu Mangelwirtschaften"

Es bleibt nur die Frage was mit den etwa 5.000.000 Mio. Euro an jährlichen Staatsausgaben wirklich passiert.

Wir brauchen nichts bauen, das beste Geschäft habe ich heute endeckt: per Edikte zwangsversteigerte Immobilien

Details siehe: http://derstandard.at/plink/135... id29453282

Geh zur Gerichtlichen Zwangsversteigerung von Eigentumswohnungen in Wien:
http://www.edikte.justiz.gv.at/edikte/ex... 20[BL]%3D0
http://www.edikte.justiz.gv.at/edikte/ex... enDocument
http://www.edikte.justiz.gv.at/edikte/ex... enDocument

und vergleiche die Schätzwerte und Gebote mit den Preisen des freien Marktes:
http://www.freeimmo.at/kaufen-68... -1030-wien
http://www.freeimmo.at/kaufen-35... -1030-wien
http://www.freeimmo.at/kaufen-23... -1030-wien

Justiz agiert aber auch teilweise da eigenartig

Erteilung des Zuschlags mit Überbot

Wenn das Meistbot nicht ¾ des Schätzwerts erreicht, ist ein Überbot innerhalb von 14 Tagen nach öffentlicher Bekanntmachung des Zuschlags möglich. Hierauf ist in der Ediktsdatei hinzuweisen.
Das Überbot muss das Meistbot um mindestens ¼ übersteigen.
Zugleich mit dem Antrag ist dem Gericht anzubieten, ein Viertel des angebotenen Betrags als Sicherheitsleistung zu erlegen.
Die Sicherstellung ist binnen 7 Tagen nach gerichtlicher Aufforderung durch gerichtlichen oder notariellen Erlag von Bargeld oder Sparurkunden zu leisten (§ 196 Abs 1 EO).
Der Ersteher kann das Überbot entkräften, indem er binnen 3 Tagen sein Meistbot auf den Überbotsbetrag erhöht.

Quelle: http://goo.gl/YDqsj

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