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Bloggerin Charlie Jane Anders eröffnet ihren jüngsten Eintrag auf io9.com mit einer These, die auf den ersten Blick gewagt klingt (und zumindest in den Ohren von Tierschützern wie Himmelsmusik): Massentierhaltung wird es nicht mehr so lange geben, wie sie bisher existiert hat.
Und es müssen gar nicht ethische Erwägungen sein, die das industrielle Tierzuchtsystem zu Fall bringen. Unter Verweis auf verschiedene Studien listet Anders all die Ressourcen auf, die für die Massentierhaltung notwendig sind und die in absehbarer Zeit nicht mehr in entsprechendem Ausmaß vorhanden sein könnten: Wasser, Energie aus fossilen Brennstoffen, billiger Mais als Futtermittel - und nicht zuletzt Antibiotika. Die zunehmende Resistenz von Erregern, die auch Menschen gefährlich werden können, könnte nämlich dazu führen, dass das massenweise Verfüttern von Antiobiotika-Beigaben eingestellt werden muss.
Was aber kommt danach? Immerhin muss immer noch eine enorm große Bevölkerung mit Lebensmitteln versorgt werden. Anders listet verschiedene denkbare Szenarien auf: Von kleinerdimensionierter Landwirtschaft im "Hippie-Stil" bis zur Erschließung neuer Proteinquellen. Entweder füttern wir unsere Nutztiere künftig mit Algen ... oder wir essen die Algen gleich selbst. Mehr dazu finden Sie hier:
--> io9.com: "What comes after the end of factory farming?"
(red, derStandard.at, 23. 12. 2012)
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Das unterstütze ich auch, diese Ansicht und es freut mich zu lesen! Auch Werner Lampert ist dieser Meinung!
http://blog.wernerlampert.com/2012/12/d... sse-crash/
http://blog.wernerlampert.com/2012/12/habitat/
Ich glaube es kommmen mehrere Dinge auf uns zu:
- Revival der Subsistenzwirtschaft auch für weite Teile der "westlichen" Stadtgesellschaften. (Mietergärten, Community Gardening, etc.)
- Künstliches Retortenfleisch (bzw. "Fisch") ohne Tierhaltung als Massenprodukt.
- echtes Fleisch und Fisch nur noch als absolutes Luxusprodukt.
Tja, wenn mache Menschen hierzulande (85%+ der Bevölkerung) 2-3 Mal die Woche fleisch essen würden, anstatt 7 Mal die Woche, zu 2 Mahlzeiten, wäre nur die Massentierhaltung in dieser unmoralischen Art & Weise nicht vorhanden.
Aha. Und die Antwort darauf sind Kleinstfarmen im Hippi-Style. Na gut, dann sehen wir mal nach.
Diese Kleinfarmen benötigen Boden. VIEL Boden. Und dieser muss noch dazu fruchtbar sein. Mais ist auch böse böse. Okay. Womit gedenkt die liebe Bloggerin die Hühner sonst zu füttern? Mit Luft und viel Liebe?
Diese Kleinstfarmen benötigen Personal. Die Gesellschaft müsste sich in die Richtung einer Agrargesellschaft entwickeln. Wollen wir das? Klar, Rückentwicklung hat in der Evolution immer so super funktioniert. Achso, jeder soll sich seine eigenen Hphner halten. Klar, dazu hat erstens jeder den Raum, gerade in der Stadt, und natürlich auch die Zeit.
Fantastereien. Massentierhaltung in dieser Form? Nein. Aber in anderer Form wird sie bleiben.
"Hippie-Farmen" ist natürlich ein sehr ungünstiger Begriff, weil das impliziert, dass da Amateure Landbau betreiben - und die brauchen wirklich sehr viel Fläche für sehr wenig Ertrag.
Fachkundige Bio-Bauern erzielen weit höhere Erträge als 'Hippies' und, wenn man den realen Aufwand, der hinter zugekauften Futtermitteln steht, einberechnet (also die Hektar in Übersee), auch weit mehr als die 'konventionellen' Kollegen. Dass das vom einheimischen Bauern selbst produzierte Viehfutter teurer ist als das importierte, hat andere Gründe.
Rechnet man realen Aufwand und reale Kosten, dann sieht die Bilanz für die industrielle Landwirtschaft ziemlich schlecht aus.
Ich bin auf einem Bauernhof (keine Tierfabrik) aufgewachsen und lebe jetzt auch wieder auf dem Land, habe 10 Hühner und die machen so richtig Arbeit (1 mal alle 2 Monate Stallausmisten = 20 min).
Habe eine automatische Hühnerstalltür (http://www.eigenartech.eu/source/pr... kte2.html)
Fressen tun sie die Küchenabfälle oder suchen sich selber was.
Bei den Eierern versorge ich 2 Freunde aus der Stadt mit.
Sind das nicht Ihre Fantastereien?
So, dann rechnen wir mal.
Sagen wir du hättest vor, deinen Hennen nicht nur die Eier abzunehmen und ergänzend deiner Nahrung zuzuführen, sondern dich von ihnen (und natürlich den Eiern) wirklich zu ERNÄHREN, sprich deinen Kalorienbedarf, und den einer Familie völlig aus dieser Quelle zu decken. So wie es oben beschrieben ist.
Wieviele Hühner würdest du dann brauchen? Richtig...ein paar mehr. Genauer: VIEL mehr. Zusätzlich einen Hahn, immerhin brauchst du Nachwuchs. Du musst die Küken aufwachsen lassen, der Stall wird entsprechend grösser werden. Mit den Küchenabfällen wirds nicht mehr getan sein als einzige Futterquelle.
Immer noch so einfach?
Ich hab keine Ahnung von Tierhaltung? Ich würd sagen, du hast keine Ahnung von Proportionen.
Zuerst mal für ein "Du" von mir sind Sie mir einfach zu negativ.
Ich habe nur ein Beispiel angeführt mit dem man bei breiter Anwendung (Alle die einen Garten haben) den größten Teil der Bevölkerung mit "gesunden" Eiern versorgen kann. Ohne wirklichen Aufwand zu haben.
Hui ich brauche Hahn un Kücken, die machen genau ein Problem: Sie sind schön zum ansehen.
Sie haben Fragen und Probleme aufgeworfen, ich habe ihnen Antworten gegeben, die Sie nicht wollen.
Auch wenn es nicht überall so einfach geht wie bei den Hühner ist es doch ein guter Anfang warum machen Sie das schlecht?
Aber Sie können ja weiterhin mit genuss hormonverseuchtes gestresstes Fleisch aus Tierfabriken essen. Die Folgen sieht man schon in Ihren Postings.
Du hast eben gar keine Antwort gegeben mein Kleiner. Das Thema ist, dass die Massentierhaltung angezweifelt wird. Diese verwenden wir um den Massenhaften Nahrungsbedarf zu decken.
Was du vorgeschlagen hast, war ein kleiner privater Hühnerhof, der dich nicht dauerhaft ernähren kann, ergo ein ungenügender Vergleich.
Du hast keine Antwort gegeben die keiner wollte, du hast eine falsche Antwort gegeben, denn ein wirkliches Argument hast du nicht...nur Ideologische Vorurteile, die aus irgendeinem Grund bei dir den Beissreflex "Massenierhaltung = PÖSE" triggern.
sind Menschen wie Sie, die keine Ahnung haben unter welchen Umständen die Tiere in den Fabriken gehalten und getötet werden. Ich esse selber auch Fleisch aber würde wetten das ein großer Teil der Österreicher kein Fleisch mehr essen würden, wenn sie sehen würden wie das "Fleisch" vorher gelebt hat.
Ich weiss auf einen Schlag wird sich nichts ändern aber irgendwo fangen Menschen an und es werden mehr und mehr die bewusst leben und essen. Sie können diese Veränderung schlecht reden aber nicht aufhalten.
Danke für die Mitarbeit....
Klar.
Ich soll meine gesamte Ernährung umstellen, weil du dir das so einbildest.
Hey, ich hab auch einen Vorschlag für dich: Verbrauch keinen elektrischen Strom mehr. Damit hilfst du der Umwelt.
Und musst du unbedingt fliessend Wasser haben? Siedel doch in der Nähe eines Flusses!
Oder Beton und Steine, braucht kein Mensch. Become a Caveman!
Menschen sind Allesfresser. Jeder ders nicht glaubt möge sich unser Gebiss ansehen oder mir kurz seinen Arm hinhalten, danach wird er die Abdrücke schon sehen. Ich esse gerne Fleisch, Punkt. Und daran werde ich auch nichts ändern.
Die einzige realistische Alternative um die wachsende Nachfrage nach tierischem Fleisch (Asien) und der dadurch notwendigen Massentierhaltung könnte synthetisches Fleisch sein. Das wird aber noch einige Jahrzehnte dauern bis das in den benötigten großen Mengen hergestellt werden kann.
Algen stehen jetzt schon in gewissen Teilen der Welt auf dem Speiseplan, z.B. in Japan.
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