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Der Presserat hat ein Verfahren gegen "Heute" eingeleitet, Anlass war der Artikel vom 7. Dezember über einen Mordfall in Klagenfurt. Darin wurde der mutmaßliche Täter jener Sorte Mann zugerechnet, "die zum Glück eher hinterm Halbmond lebt. In Ländern, wo das Gesäß beim Beten höher ist als der Kopf. Partnerinnen betrachten sie als Besitz. Macht sich der selbständig, sind sie im Stolz verletzt und drehen durch." Der Senat soll in seiner Sitzung am 15. Jänner 2013 unter anderem überprüfen, ob diese Passage Muslime verunglimpft und diskriminierend ist.
In dem Verfahren wird auch die Entschuldigung des Chefredakteurs von "Heute" bewertet. 66 Leserinnen und Leser haben sich wegen dem "Heute"-Artikel an den Presserat. Das sei die bisher größte Anzahl von Mitteilungen zu einem Medienbericht. Seit seiner Wiedergründung vor zwei Jahren hat der Presserat insgesamt 222 Fälle behandelt. (red, derStandard.at, 18.12.2012)
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Presserat
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Verfahren wurde nach Lesermitteilung aufgenommen
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"Es geht nicht darum, das Thema totzuschweigen", erklärt Alexander Warzilek, Geschäftsführer des österreichischen Presserats. Dessen Trägerverein hat gerade neue Regeln für Berichte über Suizide in den Ehrenkodex aufgenommen.
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