CCA-Venus: Gold bleibt bis zur Verleihung geheim

Der Wettkampf um die CCA-Venus soll spannender werden - Neuerungen: Strengerer Jurymodus, geheime Abstimmung, Rookies zahlen keine Einreichgebühr, EPUs werden gefördert

Wer Gold gewonnen hat, bleibt bis zur Verleihung geheim. Das ist eine der Neuerungen des CCA-Wettbewerbs. "Nur ein strenger, fairer Wettbewerb fördert die Qualität - der CCA startet mit einigen Neuerungen, die das Ergebnis verbessern und eine Venus noch wertvoller machen", heißt es. So wurden die Kategorien geschärft, um Mehrfach-Auszeichnungen ein- und derselben Arbeit einzuschränken. Die Craft-Kategorien wurden um Art Direction ergänzt.

Außerdem soll der Jury-Modus strenger und das Niveau in der ersten Runde angehoben werden. Wessen Arbeit gerade diskutiert wird, muss den Raum verlassen. Auch die Abstimmungen um Medaillen werden geheim durchgeführt. Welche Arbeit Gold gewonnen hat, soll dann tatsächlich erst am 1. März im Wiener Konzerthaus rauskommen.

Für Rookies übernimmt der Club die Einreichgebühr, damit will der CCA den Nachwuchs aus allen Ausbildungsstätten des Landes unterstützen. Auch EPUs werden gefördert - in allen Kategorien, in denen vor allem EPUs arbeiten, wurden die Einreichgebühren vergünstigt. Eingereicht werden kann ab sofort. (red, derStandard.at, 18.12.2012)

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