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Akku-Apps wie Battery Doctor bieten mehr Informationen zum Akkuverbrauch.
Die Akku-Laufzeit ist wohl eines der größten Ärgernisse eines Smartphone-Heavy-Users. Halten Android-Modell, iPhone und Co einen vollen Tag durch, ist das schon ein Glücksfall. Vor allem große Displays aber auch permanentes Abrufen von Informationen im Hintergrund lassen den Ladebalken schnell schrumpfen. In den App Stores werden diverse Tools zur Verbesserung der Akkuleistung angeboten. Aber helfen diese Apps wirklich?
Vorweg sei gleich gesagt: Apps können die Akkulaufzeit des iPhones nicht durch technische Kniffe verbessern. Apples Richtlinien für iOS verbieten es, dass Apps in die Kernfunktionen eingreifen. Tatsächlich kann man mit einigen Apps aber doch etwas bewirken: der Nutzer lernt das Verhalten seines Smartphones besser kennen und weiß, welche Prozessor mehr Strom benötigen.
Im App Store werden einige kostenpflichtige Tools angeboten, die eine Leistungssteigerung versprechen. Battery Doctor Pro etwa kostet 0,89 Euro und bietet Informationen zum Akkuverbrauch, etwa wie lange welche Funktionen genutzt wurden. Zudem erhält man Tipps, welche Funktionen man für längere Laufzeiten deaktivieren sollte. Die gleichen Infos gibt es aber auch kostenlos- etwa mit Battery Doctor Free oder Battery Boost Magic.
Android-Nutzer benötigen grundsätzlich keine Drittanbieter-Apps, um genauere Informationen über den Akku-Verbrauch zu erhalten. Seit Android-Version 2.3 Gingerbread wird in den Einstellungen genau aufgelistet, welche Funktionen, Prozesse und Apps bei der aktuellen Nutzung am meisten Energie benötigen. Zusätzliche Hilfe kann man sich dennoch holen.
2X Battery - Battery Saver etwa bietet unter anderem eine Schätzung, wie viel Akkulaufzeit noch übrig ist. Die App informiert Nutzer, wenn Ressourcen-zehrende Funktionen wie GPS aktiviert sind. Die App ist kostenlos, ebenso wie Easy Battery Saver und Battery Watchdog. In den Apps können User zudem verschiedene Profile nutzen, wo je nach benötigter Laufzeit diverse Funktionen aktiviert bzw. deaktiviert werden. Damit kann durchaus Strom gespart werden. Einige Hersteller von Android-Smartphones haben eigene Stromspar-Funktionen in das System integriert.
Eine nützliche Anwendung, um zu testen, wie lange der Akku eines Android-Smartphones prinzipiell durchhält ist Battery Benchmark. Die App simuliert die durchschnittliche Nutzung des Geräts durch automatisches Ein- und Ausschalten von Monitor, Netzwerk usw. in festgesetzten Intervallen, solange bis der Akku vollkommen leer ist. Danach können Nutzer die Werte in der App abrufen. Die App empfiehlt sich etwa, wenn man Akku-Probleme vermutet.
Wer Probleme mit der Akku-Laufzeit hat, kann sich mit diesen Apps, die eine detaillierte Auflistung des Energieverbrauchs erstellen, Tipps holen wo die Ressourcen-Fresser sitzen. Unter iOS sind es beispielsweise oftmals Apps, die permanent auf die Standortdaten zugreifen, ohne dadurch einen wirklichen Zusatznutzen zu bieten. In den Einstellungen lässt sich festlegen, welche Anwendungen darauf zugreifen dürfen.
Alle Smartphones bieten zudem heute schon die Möglichkeit, die Display-Helligkeit automatisch zu regulieren. Im Winter sollte man darauf achten, dass die Geräte nicht zu großer Kälte ausgesetzt sind. (br, derStandard.at, 26.12.2012)
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Wobei eines halt schon auch klar ist... an sich hat man ein Smartphone ja eben deswegen, um auch die Funktionen, die es einen bietet, zu nutzen.
Wenn ich diese Funktionen aber mittels Juicedefender usw. abschalte und nur dann deaktiviere, wenn ich sie brauche, kann man die Notwendigkeit eines Smartphones schon hinterfragen.
Aber das muss eh jeder selber entscheiden.
Ich ärger mich zwar schon hi und da über die geringe Akkulaufzeit, hab aber umgekehrt wiederum alles aktiviert, sodaß das nicht weiter verwunderlich ist.
Wenn man das Internet einfach ausschaltet und nur dann aktiviert, wenn man es braucht erhöht sich die Akku Laufzeit bei meinem S2 von 1 auf 3 Tage. Und entgehen tut mir dabei nix, außer vielleicht mal eine WhatsApp Nachricht. So What
Ich nutze es so wie ich will. Ich achte nicht weiter auf den Akku.
Aber ich achte darauf ein Gerät zu kaufen wo man den Akku einfach wechseln kann.
Der Zweitakku wird in der Station aufgeladen und unterwegs in die Brieftasche oder so gesteckt.
Is der Akku leer, is eine Minute später ein voller drin und weiter gehts ...
Ich verwende Good night, Android
Damit kann das Handy in einen Schlafmodus geschickt werden, den man selbst festlegen kann, wie z.B. Ausschalten von WLAN, Bluetooth und Co.
Auf Wunsch fällt es auch zu einer bestimmten Uhrzeit in den "Deep Sleep" und wacht auch automatisch wieder auf.
Habe nur gute Erfahrungen damit gemacht.
https://play.google.com/store/app... QuZnJlZSJd
Mein Favorit und langjähriger Begleiter unter Android ist "Juice Defender". Man kann Profile erstellen, welche Schnittstellen aktiv sein sollen, wenn ein bestimmtes App lauft, Synchronisierungsintervalle bestimmen, Nachtmodus (=Flugzeugmodus) einstellen, in den Pro Versionen auch die Bildschirmhelligkeit weit unter die Systemvorgaben reduzieren uvm.
Wirklich empfehlenswert, hab meinen Akkuverbrauch teilweise halbiert!
Und bevor blöde Kommentare kommen: nein, ich werde nicht bezahlt. Bin nur begeistert von einem guten App.
Nicht nur. Auch wenn es ins Wasser fällt, sollte man den Akku so schnell wie möglich entfernen, und nicht erst wenn man im Reinraum-Labor ist., es sei denn man kann sich ohnehin sofort wieder ein iPhone kaufen (Nur dass dann die Kontakte weg sind nachdem iTunes keine Kontakte mehr sichern kann).
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit der Green Power App gemacht. (Nur Android) Es lässt sich z.b. festlegen wann W-LAN eingeschaltet wird. Z.b. dann wenn man den Bildschirm entsperrt. Sobald man telefoniert oder den Bildschirm wieder sperrt schaltet sich W-LAN automatisch wieder aus. Der Akkuzustand wird in % angezeigt und die App gibt kostenlos oder bezahlbar mit zusätzlicher Nachtfunktion. Btw. Den Flugmodus vor dem schlafen gehen aktivieren spart auch eine Menge Akku.
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