Backhausen hat wieder einen Retter

18. Dezember 2012, 10:56
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Nach der nicht geglückten Beziehung mit Al Jaber soll eine österreichisch-indische Investorengruppe einsteigen

Wien - Die Zitterpartie um die Zukunft der Traditions-Textilfirma Backhausen ist vorbei: Am Mittwoch stimmen die Gläubiger über den Sanierungsplan ab. Geboten wird eine Quote von 20 Prozent. Laut Medienberichten übernehmen der indische Seidenfabrikant Chamundi Silks und die österreichische Sanierungsgesellschaft Value Management Services (VMS) die Mehrheit an Backhausen. Die Produktion in Hoheneich im Waldviertel mit rund 80 Beschäftigten soll bestehen bleiben.

Backhausen musste im Oktober das Insolvenzverfahren eröffnen, weil der austro-saudische Scheich Mohamed Bin Issa Al Jaber die letzte Frist zur Begleichung von 2,85 Mio. Euro verstreichen ließ. Kurz zuvor kündigte Al Jaber noch auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit den Backhausen-Brüdern den Einstieg bei dem Textilbetrieb an und betonte, dass ihm die Rettung des Unternehmens ein persönliches Anliegen sei. (APA, 18.12.2012)

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    Scheich Mohamed Al Jaber (l.) und Reinhard Backhausen: Diese Beziehung hat nicht geklappt. Jetzt soll es aber aufwärts gehen.

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