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Scheich Mohamed Al Jaber (l.) und Reinhard Backhausen: Diese Beziehung hat nicht geklappt. Jetzt soll es aber aufwärts gehen.
Wien - Die Zitterpartie um die Zukunft der Traditions-Textilfirma Backhausen ist vorbei: Am Mittwoch stimmen die Gläubiger über den Sanierungsplan ab. Geboten wird eine Quote von 20 Prozent. Laut Medienberichten übernehmen der indische Seidenfabrikant Chamundi Silks und die österreichische Sanierungsgesellschaft Value Management Services (VMS) die Mehrheit an Backhausen. Die Produktion in Hoheneich im Waldviertel mit rund 80 Beschäftigten soll bestehen bleiben.
Backhausen musste im Oktober das Insolvenzverfahren eröffnen, weil der austro-saudische Scheich Mohamed Bin Issa Al Jaber die letzte Frist zur Begleichung von 2,85 Mio. Euro verstreichen ließ. Kurz zuvor kündigte Al Jaber noch auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit den Backhausen-Brüdern den Einstieg bei dem Textilbetrieb an und betonte, dass ihm die Rettung des Unternehmens ein persönliches Anliegen sei. (APA, 18.12.2012)
Die Investorengruppe rund um Ex-Kanzler Gusenbauer und Hypo NÖ will mehrere Millionen in die Hand nehmen
Eine von dem Ex-Kanzler und der Bank gebildete Auffanggesellschaft hat den Zuschlag für das traditionsreiche Textilunternehmen bekommen
Die Saudis bringen sogar das Kunststück zusammen, dass der österr. Steuerzahler für die Ausbreitung ihrer Metaphysik bezahlen darf. So wie bei diesem "Unternehmer" verhielt es sich auch da. Die Saudis riefen, die Presselakaien & Politmarionetten kamen angetanzt und stellten auf Kosten der Steuerzahler Personal (unsere Landpomeranze brauchte einen Job) & Infrastruktur zur Verfügung. Die absolute Chuzpe ist, derart wird noch frech als „Völkerverständigung“ verkauft. Willkommen in der Steinzeit.
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