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Damaskus/New York - Die UNO verstärkt die Kontakte zur syrischen Opposition. Die Nothilfekoordinatorin der Vereinten Nationen, Valerie Amos, sagte am Montag (Ortszeit) vor dem Sicherheitsrat in New York, sie habe die syrische Regierung bei ihrem Besuch in Damaskus entsprechend informiert. Amos hatte am Montag Syriens Außenminister Walid Muallem getroffen. Es gehe vor allem darum, ungehindert auch Frontlinien queren zu können
Sie habe auch versichert, dass die UNO ihre Arbeit für alle hilfsbedürftigen Menschen in Syrien fortsetzen werde. Weiter habe sie die Regierung in Damaskus gebeten, der UNO den Import von Treibstoff zu erlauben, so Amos vor Journalisten. Außerdem sollten zehn weitere Hilfsorganisationen zugelassen werden. Die Regierung habe eine Antwort bis Dienstag zugesagt.
Seit dem Beginn der Proteste gegen den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad im März 2011 wurden laut Einschätzung von Aktivisten mehr als 40.000 Menschen getötet. Mehr als drei Millionen wurden demzufolge aus ihren Häusern vertrieben. (APA, red, 18.12.2012)
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Dieselöl ist in Syrien eine lebenswichtige Energiesorte: Minibusse, Lastwagen, Bäckereien, und nicht zuletzt Kampfpanzer arbeiten mit diesem Treibstoff. Doch gerade diesbezüglich trat in letzter Zeit ein grawierender Mangel auf. Das führte dazu, dass viele Bäckereien und Minibusse ihre Tätigkeit einstellten. In Damaskus stehen endlose Schlangen vor den Bäckereien während andere auf die Busse warten. Auch das Küchengas wurde zur Mangelware. Die Folge ist ein Schwarzmarkt für beide Waren. Ein Liter Dieselöl kostet statt 30 SP 80 bis 100 SP, und eine Flasche Gas kostet statt 400 SP 1300 bis zu 2000 SP. Wer kontrolliert den Schwarzmarkt und sahnt ab: Händler und Schergen des Assad-Regimes, das das syrische Volk massakriert und ausbeutet.
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