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Wien/London/Budapest - Die frühere Meinl-Firma Power International (PI), deren Liquidation Anfang Juli beschlossen wurde, hat einen wichtigen Etappensieg im Rechtsstreit um den Verkauf eines 24-Prozent-Anteils an der ungarischen Projektgesellschaft Karpat Energo über eine 2011 gezogene Put Option errungen. Der ICC International Court of Arbitration hat der PI-Tochter Stratius Investment Ltd. 13,2 Mio. Euro zugesprochen - die Entscheidung des Schiedsgerichts könne jedoch von den ungarischen Gerichten angefochten werden, teilte das PI-Management am Dienstag mit.
Das Schiedsgericht habe den Vertragspartner von Stratius darüber hinaus zum Ersatz der Verfahrenskosten in Höhe von rund 400.000 Euro und Zinsen in der Höhe von 5 Prozent p.a. vom 28.2. 2011 bis zur Zahlung an Stratius verurteilt. Die Projektgesellschaft ist allerdings insolvent. (APA, 18.12.2012)
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