Familie tot in Haus in Südfrankreich entdeckt

18. Dezember 2012, 07:38

Vater hinterließ Brief

Die zwei kleinen Töchter erhängt, die Ehefrau erstochen: Ein 35 Jahre alter Mann hat in Südfrankreich seine Familie getötet. Der ebenfalls erhängt aufgefundene Täter hinterließ einen Brief mit Hinweisen auf sein Motiv, wie die Ermittler am Dienstag mitteilten. Demnach wollte sich die Frau von dem gebürtigen Brasilianer gegen dessen Willen trennen.

Die getöteten zwei Mädchen im Alter von drei und sechs Jahren sowie ihre Eltern waren am späten Montag im Haus der Familie in Salon-de-Provence entdeckt worden. Ein Lehrer hatte zuvor auf das Fehlen des älteren Kindes aufmerksam gemacht. Die Leichen der Töchter und ihres Vaters fand die Polizei in der Garage, die der erstochenen Mutter im Kinderzimmer. Eine gerichtsmedizinische Untersuchung soll nun weitere Erkenntnisse über den Tathergang liefern.

Der Bürgermeister der nahe der Mittelmeermetropole Marseille gelegenen Stadt sprach in einem Radiointerview von einem Schock für die ganze Gemeinde. Dieses Ereignis sei außergewöhnlich grausam, sagte Michel Tonon. (APA/red, 18.12.2012)

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21 Postings
Kinder erhängt?!?

Wie um alles in der Welt bringt man so etwas zustande?

jedesmal

immer die männer von frauen, die sich trennen wollen. kommt wie das amen im gebet.

Da war doch dieses komische Gefühl, daß ich was vergessen hab, nach der Scheidung!
Muß schauen ob ich die noch irgendwo finde! Darf doch Rosa Grün nicht enttäuschen!

Ja eh. Ich mein es werden täglich tausende und abertausende Männer verlassen UND IMMER ALLE Männer die alles umbringen. Pfft zurück ins Genderkörbchen.

Demnach tötete der Mann zunächst Frau und Kinder und dann sich selbst.

APA at it's best.

Warum machen sowas immer die Väter?

Ich kann mich nicht erinnern, in dieser Häufigkeit von Müttern zu lesen, die ihre Partner, Kinder und sich selbst töten, weil eine Trennung bevorsteht. Was lässt die Männer so sehr verzweifeln, dass sie sich ein getrenntes Leben nicht vorstellen können, zumal Scheidungen & Trennungen in Frankreich vermutlich ähnlich oft vorkommen wie in Österreich oder anderen europäischen Ländern. Liegt es daran, dass sie wissen, dass sie als Väter meistens den Kürzeren ziehen? Trotzdem kann ich mir nicht erklären, warum sie lieber ihre gesamte Familie und sich selbst tot sehen, als eine Veränderung im Leben durchzumachen. Jede Veränderung beinhaltet ja auch immer Chancen, Neubeginn, Entwicklung. Gibt es Studien, die sich damit befassen?

Also ich höre mehr von durchgeknallten Mütter als Väter:

Erst vor kurzem hier in UK:
1. http://www.bbc.co.uk/news/uk-s... e-12663965

Aus den USA:
http://www.inquisitr.com/266074/co... ds-father/

http://www.huffingtonpost.com/2012/08/2... 21054.html

Und ein Fall aus Russland:
http://www.independent.co.uk/news/worl... 88373.html

Aber ja, es sind immer die bösen Männer die Ihre Kinder und Frauen misshandeln.

Derzeit läuft hier eine Kampagne gegen Vergewaltigung wo Männer betroffen sind. Ja, die können auch vergewaltigt werden.

Es ist Besitzdenken, gepaart mit einem unreifen Charakter, der eine Trennung als derartige Kränkung ansieht, dass er alle anderen und sich wegräumen "muss"

.. darum ermorden Frauen auch öfter ihre Neugeborenen?

.. was erwarten Sie sich?

Ein Verbot gegen irrationales Handeln?
Mann muss nur verzweifelt genug sein..

nein, diese beiden Reaktionen sollte man aber nicht vergleichen!

Im Falle der Kindstötung nach der Entbindung handelt es sich fast immer um eine Affekthandlung aus der außergewöhnlichen Gemütsverfassung heraus, in der sich Frauen nach der Geburt befinden können. Bei den Männern, die bei drohender Trennung durchdrehen, muss man schon das patriarchalische System verstehen, in dem so etwas nicht akzeptiert werden kann, nach dem Motto: wenn nicht mit mir und zu meinen Bedingungen, dann gar nicht.

2522
18.12.2012, 09:23

Weil im Zeitalter der Gleichberechtigung noch immer die Frau im Regelfall alles erhält und der Vater mit 2 Kindern auf ein Existenzminimumm geschröpft wird.
Da ist für die Frau in 90 % der Fällen ein Neuanfang einfach leichter.
Vielleicht sollten wir da mal beginnen das auch im Fall der Scheidung beide Geschlechter gleich gut aussteigen. Soll die Frau halt arbeiten gehn.

Leider ist das so; einer der Gründe warum ich niemals heiraten werde. Bei einer Scheidung ist der Mann immer der böse auch wenn der Scheidungsgrund die Untreue der Frau ist.

Mir kommen jetzt aber gleich die Tränen. Erst die Frau zu Hause haben wollen und dann wundern, wenn das was kostet. Sorry, aber daran ist man wirklich selbst schuld in der heutigen Zeit.

"Erst die Frau zu Hause haben wollen und dann wundern, wenn das was kostet."

Für Sie sind wohl Frauen sowas wie Haustiere. Das schließe ich aus dem zitierten Satz.

"Die Frau im Hause erspart der Axt den Zimmermann"

Ja, im Scheidungsfall wird der Mann eher benachteiligt. Da dieser Nachteil in keinem Verhältnis zu einem Mord steht, bin ich aber bei den Vorpostern, daß die Ursache in Besitzdenken, Unreife und der Unfähigkeit mit Krisen umzugehen liegt

Wenn der Mann auch zu guten Zeiten zu ihr gesagt hat "Schatzerl, wir können es uns ja leisten, brauchst nicht arbeiten gehen".

Die Männer, die ausgesackelt werden, haben sich ihre Misere zu 99% slbst eingebrockt, weil sie es von vornherein nicht mit ihrem Ego vereinbaren konnten, dass das brave Weibi mehr arbeitet als in geringfügigem Maß dazuzuverdienen. Zu kapieren, dass ihnen das im Fall einer Scheidung voll auf den Kopf fällt, reicht es auch nicht, daher SSKM.

Behandelt eure Frauen gleichberechtigt, schaut, dass sie mehr als ein Zuverdienst zum Familieneinkommen beitragen und das Thema "Aussackeln nach der Scheidung" stellt sich gar nicht!

Es gibt viele Frauen die aber nicht hackln wollen.
Die wird schwanger und sitzt daheim und er soll arbeiten und Geld heimbringen.

Kenne genug solche.

Täter-Opfer-Verdrehung?

Gewalt an Frauen und Kindern läuft immer noch unter "Familiendrama". Vlt sollte man beginnen das nicht zu bagatellisieren und ganz viel Mitleid mit den Tätern zu haben, sondern endlich sinnvolle Maßnahmen gegen Gewalt an Frauen und Kindern setzen. Leider herrscht noch immer die Meinung vor, dass diese quasi Besitz von Männern sind.

In welchem Land machen sie das posting? Uganda?

Ach geh. Darum geht es bei diesen Fällen doch nie.

Sowas passiert auch oft, wenn keine Kinder vorhanden sind, wenn keine Ehe besteht.
Und fragen Sie mal, warum es früher Frauen so unmöglich gemacht wurde, sich von ihren Männern zu trennen (egal was die taten), wo sie nichts bekommen hätten?
Vielleicht wäre es an der Zeit, mal all die positiv überbewerteten Konstrukte von der idealen Familie, von der Ehe und zwischenmenschlichen Beziehungen zu hinterfragen. Oder damit, dass Männer bei Problemen so selten Hilfe suchen.
Wer wegen Geld in der Lage ist seine Familie zu töten, der sollte besser keine Familie haben.

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