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Die zwei kleinen Töchter erhängt, die Ehefrau erstochen: Ein 35 Jahre alter Mann hat in Südfrankreich seine Familie getötet. Der ebenfalls erhängt aufgefundene Täter hinterließ einen Brief mit Hinweisen auf sein Motiv, wie die Ermittler am Dienstag mitteilten. Demnach wollte sich die Frau von dem gebürtigen Brasilianer gegen dessen Willen trennen.
Die getöteten zwei Mädchen im Alter von drei und sechs Jahren sowie ihre Eltern waren am späten Montag im Haus der Familie in Salon-de-Provence entdeckt worden. Ein Lehrer hatte zuvor auf das Fehlen des älteren Kindes aufmerksam gemacht. Die Leichen der Töchter und ihres Vaters fand die Polizei in der Garage, die der erstochenen Mutter im Kinderzimmer. Eine gerichtsmedizinische Untersuchung soll nun weitere Erkenntnisse über den Tathergang liefern.
Der Bürgermeister der nahe der Mittelmeermetropole Marseille gelegenen Stadt sprach in einem Radiointerview von einem Schock für die ganze Gemeinde. Dieses Ereignis sei außergewöhnlich grausam, sagte Michel Tonon. (APA/red, 18.12.2012)
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Ich kann mich nicht erinnern, in dieser Häufigkeit von Müttern zu lesen, die ihre Partner, Kinder und sich selbst töten, weil eine Trennung bevorsteht. Was lässt die Männer so sehr verzweifeln, dass sie sich ein getrenntes Leben nicht vorstellen können, zumal Scheidungen & Trennungen in Frankreich vermutlich ähnlich oft vorkommen wie in Österreich oder anderen europäischen Ländern. Liegt es daran, dass sie wissen, dass sie als Väter meistens den Kürzeren ziehen? Trotzdem kann ich mir nicht erklären, warum sie lieber ihre gesamte Familie und sich selbst tot sehen, als eine Veränderung im Leben durchzumachen. Jede Veränderung beinhaltet ja auch immer Chancen, Neubeginn, Entwicklung. Gibt es Studien, die sich damit befassen?
Erst vor kurzem hier in UK:
1. http://www.bbc.co.uk/news/uk-s... e-12663965
Aus den USA:
http://www.inquisitr.com/266074/co... ds-father/
http://www.huffingtonpost.com/2012/08/2... 21054.html
Und ein Fall aus Russland:
http://www.independent.co.uk/news/worl... 88373.html
Aber ja, es sind immer die bösen Männer die Ihre Kinder und Frauen misshandeln.
Derzeit läuft hier eine Kampagne gegen Vergewaltigung wo Männer betroffen sind. Ja, die können auch vergewaltigt werden.
Im Falle der Kindstötung nach der Entbindung handelt es sich fast immer um eine Affekthandlung aus der außergewöhnlichen Gemütsverfassung heraus, in der sich Frauen nach der Geburt befinden können. Bei den Männern, die bei drohender Trennung durchdrehen, muss man schon das patriarchalische System verstehen, in dem so etwas nicht akzeptiert werden kann, nach dem Motto: wenn nicht mit mir und zu meinen Bedingungen, dann gar nicht.
Weil im Zeitalter der Gleichberechtigung noch immer die Frau im Regelfall alles erhält und der Vater mit 2 Kindern auf ein Existenzminimumm geschröpft wird.
Da ist für die Frau in 90 % der Fällen ein Neuanfang einfach leichter.
Vielleicht sollten wir da mal beginnen das auch im Fall der Scheidung beide Geschlechter gleich gut aussteigen. Soll die Frau halt arbeiten gehn.
Wenn der Mann auch zu guten Zeiten zu ihr gesagt hat "Schatzerl, wir können es uns ja leisten, brauchst nicht arbeiten gehen".
Die Männer, die ausgesackelt werden, haben sich ihre Misere zu 99% slbst eingebrockt, weil sie es von vornherein nicht mit ihrem Ego vereinbaren konnten, dass das brave Weibi mehr arbeitet als in geringfügigem Maß dazuzuverdienen. Zu kapieren, dass ihnen das im Fall einer Scheidung voll auf den Kopf fällt, reicht es auch nicht, daher SSKM.
Behandelt eure Frauen gleichberechtigt, schaut, dass sie mehr als ein Zuverdienst zum Familieneinkommen beitragen und das Thema "Aussackeln nach der Scheidung" stellt sich gar nicht!
Täter-Opfer-Verdrehung?
Gewalt an Frauen und Kindern läuft immer noch unter "Familiendrama". Vlt sollte man beginnen das nicht zu bagatellisieren und ganz viel Mitleid mit den Tätern zu haben, sondern endlich sinnvolle Maßnahmen gegen Gewalt an Frauen und Kindern setzen. Leider herrscht noch immer die Meinung vor, dass diese quasi Besitz von Männern sind.
Sowas passiert auch oft, wenn keine Kinder vorhanden sind, wenn keine Ehe besteht.
Und fragen Sie mal, warum es früher Frauen so unmöglich gemacht wurde, sich von ihren Männern zu trennen (egal was die taten), wo sie nichts bekommen hätten?
Vielleicht wäre es an der Zeit, mal all die positiv überbewerteten Konstrukte von der idealen Familie, von der Ehe und zwischenmenschlichen Beziehungen zu hinterfragen. Oder damit, dass Männer bei Problemen so selten Hilfe suchen.
Wer wegen Geld in der Lage ist seine Familie zu töten, der sollte besser keine Familie haben.
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