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Die Röhrennasen-Teufels-Fledermaus (Murina beelzebub) lebt in Vietnam.
vergrößern 800x543Die Rubinäugige Bambusotter (Trimeresurus rubeus) zählt zu den 21 neu entdeckten Reptilienarten.
vergrößern 800x536Den "Yin und Yang-Frosch" erkennt man an den schwarzen-weißen Augen.

Der neue WWF-Report "Extra Terrestrial"
Die Mekong-Region in Südostasien bleibt ein Hot-Spot für die Entdeckung bislang unbekannter Pflanzen- und Tierarten. 126 neue Arten sind allein im Jahr 2011 in der Region gefunden worden. Zehn dieser Arten - neun Tier- und eine Orchideenart - stellt der neue WWF-Report "Extra Terrestrial" vor, der am Dienstag in Hanoi (Vietnam) präsentiert wurde. Darunter befinden sich zum Beispiel eine Fledermaus "mit dämonischem Aussehen", ein blinder Grottenfisch, eine rubinäugige Grubenotter und ein Laubfrosch, der wie ein Vogel singt.
Insgesamt wurden 2011 in der Region 82 Pflanzenarten, 13 Fischarten, 21 Reptilien-, fünf Amphibien- und fünf Säugetierarten entdeckt. Gleichzeitig warnt die Umweltschutzorganisation davor, dass das Artenparadies gefährdet ist: Alarmierende 30 Prozent der Wälder seien in den vergangenen vier Jahrzehnten aus der Region verschwunden. Zudem zähle der illegale Wildtierhandel zu den größten Bedrohungen für das Überleben der Arten in Südostasien. Deshalb sei die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen wichtiger denn je. "Der WWF Österreich hat in Laos eine FSC-zertifizierte Rattanproduktion aufgebaut, die lokalen Dorfgemeinschaften ihr Einkommen sichern und zugleich die artenreichen Wälder schützen soll", erklärte Georg Scattolin, WWF-Artenschutzexperte.
Laut der Umweltschutzorganisation würde der in Laos in Bau befindliche Xayaburi-Damm, für dessen Wasserkraftwerk die österreichische Andritz AG die elektromechanische Ausrüstung liefert, die außergewöhnliche Artenvielfalt und Produktivität dieses Flusses bedrohen, der die Lebensgrundlage von über 60 Millionen Menschen darstellt. "Der Xayaburi-Damm würde eine unüberwindliche Barriere für zahlreiche Fischarten darstellen, von denen etliche noch nicht einmal entdeckt sind", bedauerte Scattolin.
Zu den im Bericht beschriebenen Arten, zählt die winzige, ausschließlich in Vietnam bekannte Röhrennasen-Teufels-Fledermaus (Murina beelzebub). Eine neue "gehende" Welsart (Clarias gracilentus) wurde in Flüssen der vietnamesischen Insel Phu Quoc entdeckt. Dieser Wels kann sich mit Hilfe seiner Brustflossen aufrecht halten und mit schlangenartigen Bewegungen vorwärts kriechen. Ein golden glänzender Miniatur-Fisch von zwei Zentimetern Länge mit einem großen dunklen Fleck, wurde im südlichen Thailand gefunden.
Ein perlmuttartig schimmernder Karpfen wurde in Zentrallaos entdeckt, wo der Xe Bangfai-Fluss auf sieben Kilometern Länge als Karstfluss unterirdisch verläuft. Der völlig blinde Höhlenfisch, erhielt den Namen Bangana musaei und wurde angesichts seines extrem limitierten Lebensraumes sofort als gefährdet eingestuft.
Eine Laubfroschart fasziniert mit einer Stimme, die mehr wie ein Vogel als ein typischer Frosch klingt. Wie alle männlichen Frösche lässt Gracixalus quangi seine Rufe während der Paarungszeit erklingen. Doch statt die Weibchen mit wiederholtem Quaken zu locken, komponiert er immer neue Melodien. Keine zwei Tonfolgen gleichen einander, und jeder einzelne Frosch vermischt darin Schnalz-, Pfeif- und Zwitscherlaute in einer einzigartigen Ordnung. Das Bemerkenswerte an den Fröschen der Gattung Leptobrachium wiederum sind ihre markant gefärbten Augen. So erkennt man den 2011 im immergrünen Nebelwald Süd-Vietnams entdeckten "Yin und Yang-Frosch", an seinen schwarzen-weißen Augen.
Das Gebiet, in dem 320 Millionen Menschen leben, umfasst die Länder Kambodscha, Laos, Myanmar, Thailand und Vietnam sowie die südliche chinesische Provinz Yunnan. Der Mekong rangiert in Sachen Artenvielfalt gleich nach dem Amazonas an zweiter Stelle. Allein im Jahr 2009 waren in der Region 145 unbekannte Arten entdeckt worden, beispielsweise haushohe fleischfressende Pflanzen und fliegende Glatzköpfe. (red, derStandard.at, 18.12.2012)
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WWF
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Es gibt so unglaublich viele Arten, die der Mensch (man muss fast sagen zum Glück) noch nicht entdeckt hat. Bleibt zu hoffen, dass diese neuen faszinierenden Arten überleben und ihre Lebensräume geschützt werden... http://www.reptilienland.com
... ist ein naturparadies, durfte es bis dato an seinen ufern in laos und vietnam sowie kambodscha kennen lernen.
massiv bedroht ist auch der sog. 'irrawady flussdelfin' von dem es geschätzt maximal noch wenige 100 tiere gibt (aus ökologischer sicht ist eine population von < 1000) extrem gefährdet.
ausserdem erfolgt derzeit der bau (und die planung für zahlreiche weitere) flusskraftwerke, speziell in laos um den unfassbaren energiehunger von china im norden und thailand zu stillen.
zugleich plant man den norden von laos, der bis dato noch wenig berührt ist mit einer autobahn als verbindung von china nach thailand zu verbinden um den warenfluss zu forcieren.
wachsumswahn merda!
... anbei ein paar eindrücke von unserer tour vor zwei jahren:
http://viajar-desde-94.heimat.eu/privat/bo10pic1.htm
naja, momentan löschen wir jährlich ca. 30.000 arten aus, die meisten bevor wir sie überhaupt entdecken konnten, und das schützen von lebensräumen wiederspricht unserer wachstumsdoktrin und damit den konzerninteressen von denen wir regiert werden - wär schön, wenn wir da noch einen turnaround schaffen könnten, befürchte aber, daß es bereits zu spät ist und der planet als "austherapiert" bezeichnet werden kann
Das geht schon, im Norden Österreichs ists ja kalt.
Mich hats gerissen, dass es hier Gottesanbeterinnen gibt (Pannonien und Ausläufer, rund um Wien herum).
Deswegen ist mein Wunsch auch groß, zu Silvester auf die Perchtoldsdorfer Heide zu fahren und Leute, die dort rücksichtslos rumballern und die Nester zertreten (und die schlafenden Echsen und die Ziesel stören und NATÜRLICH die Abfälle liegenlassen, WAS DENN SONST), auch zu treten x(
Naja bist einwenig lustig? Elche wurden auch schon in Pregarten gesichtet/gefilmt, und Wölfe... naja die Jägerschaft spricht nicht gerne darüber.
Ich sage ja nicht das ganze Herden herumlaufen, nur das sie gesichtet wurden....
https://kurier.at/chronik/n... le/811.978
https://www.salzburg.com/wiki/index.php/Wolf
... Derzeit leben 15 000 – 18 000 Wölfe in Europa (inkl. westl. Teil Russlands), in Österreich vermutet man einige wenige Tiere. Nun kehrt der Wolf langsam aber sicher in seine ehemals angestammten Lebensräume - soweit sie noch vorhanden sind und soweit man ihn lässt...
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