Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Assad habe nie Interesse an einem politischen Dialog mit der Opposition gehabt. Dieser sei jedoch der einzige Weg, um Syrien zu retten.
Damaskus/Istanbul/Wien - Die Spatzen in Damaskus pfiffen es seit Monaten von den Dächern, dass Faruk al-Sharaa nicht mehr auf Regimelinie liegt, auch wenn sich Gerüchte über seinen Absprung stets als falsch herausstellten. Nun ist der syrische Vizepräsident in der libanesischen Zeitung Al-Akh bar mit einem Interview an die Öffentlichkeit gegangen, in dem er die militärische Lösung, die der "Herr Präsident" suche, offen verurteilt.
"Viele in der Partei (...) und im Militär" seien immer davon überzeugt gewesen, dass es eine ausgehandelte Lösung der Krise geben müsse. Es müsse eine syrische Lösung sein, aber unter Einbeziehung der wichtigen Regionalstaaten und des Uno-Sicherheitsrats. Sharaa betont, dass er selbst nicht als Übergangspräsident zur Verfügung stehe - wie es die Arabische Liga und die Türkei favorisieren.
Es gehe nicht "um das Überleben eines Individuums oder eines Regimes", sondern um die Existenz Syriens, sagte Sharaa. Offenbar fürchtet er wie andere den Zerfall des Landes, etwa wenn sich das Regime und seine Anhänger in das Territoriums des ehemaligen "Alawiten staats" zurückziehen.
"Wenn das Regime nicht die Initiative ergreift, den Wechsel einzuleiten, wird er ihm aufgezwungen werden", sagt Sharaa. Aber auch die Opposition könne nicht in Anspruch nehmen, der einzig legitime Stellvertreter des syrischen Regimes zu sein.
Das Interview war als "Initiative" Sharaas angekündigt worden. Eine Reaktion des Regimes stand einstweilen noch aus.
Der türkische Regierungschef Tayyip Erdogan soll Anfang des Monats dem russischen Präsidenten Wladimir Putin bei dessen Besuch in Istanbul den Vorschlag mit Sharaa als Übergangslösung gemacht haben, berichtet die türkische Tageszeitung Radikal. Putin hatte bei einer anschließenden Pressekonferenz von "neuen kreativen Ideen" zur Lösung der Syrienfrage gesprochen, wollte aber keine Einzelheiten preisgeben.
Michail Bogdanow, einer der russischen Vizeaußenminister, signalisierte Moskaus Wende im Syrienkrieg: Der Sieg der Rebellen gegen Assad sei wahrscheinlich, räumte Bogdanow ein. Laut Radikal sandte Lawrow dann einen Brief nach Ankara, in dem er offenbar weitere Aufklärung über den Transitionsplan mit Sharaa haben wollte. Türkischen Vorstellungen zufolge soll Assad innerhalb der nächsten drei Monate abtreten und die Macht an Sharaa und die Oppositionskoalition übergeben. Die Zeitung, die sich offensichtlich auf eine Quelle aus dem Außenministerium in Ankara stützt, gab allerdings eine pessimistische Einschätzung wieder: Es sei unwahrscheinlich, dass Assad diesen Plan annehme.
Es wurde vermutet, dass Erdogan am Montag dem iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadi-Nejad, der zu einem kulturellen Besuch in der Türkei erwartet wurde, seinen Plan nahebringen wollte. Ahmadi-Nejad sagte jedoch seinen Besuch kurzfristig ab. Die Iraner haben indes ihren eigenen Sechs-Punkte-Plan für eine Konfliktlösung präsentiert. (Markus Bernath und Gudrun Harrer/DER STANDARD, 18.12.2012)
Präsident lehnt Gespräche mit Aufständischen weiter ab: "Kein Dialog mit Terroristen" - Assad befürchtet Militäreinsatz des Westens in Syrien
Experte: "Sunday-Times"-Bericht über syrische Raketen in Angriffstellung auf Israel jedoch "unglaubwürdig"
Die drei Männer kehrten sicher wieder auf ihren Beobachtungsposten zurück
Bericht: Entsprechende Vorbereitungen von Überwachungssatelliten registriert
Tatsächliche Zahl der Flüchtlinge weit höher
Außenminister Lawrow weist Kritik zurück: "Wir liefern in erster Linie Verteidigungswaffen"
Weiteres Video am Mittwoch veröffentlicht
Gefecht in der Nähe der Ortschaft Al-Kuzair
Rebell der Opposition hat auf Video festgehalten, wie er einem Soldaten das Herz herausreißt
Lawrow weist Kritik an Waffendeal mit Assad zurück – Schon 1,5 Millionen Flüchtlinge
Nach israelischen Armeeangaben keine Verletzten oder Schäden
Libanons Präsident kritisiert indirekt Hisbollah
Asiatisches Land stellt ein Drittel des Kontingents - Österreicher bald alleine in Pufferzone
Putin will Vereinbarung mit Syrien einhalten - Blauhelme auf dem Golan wieder frei
Bisher lagen Washington und Moskau in der Bewertung des Krieges in Syrien weit auseinander. Noch einmal soll bei einer multilateralen Konferenz versucht werden, den Konflikt möglichst unblutig zu beenden
Philippinische Soldaten wurden nach Israel gebracht
Verteidigungsminister besucht auch Truppen im Libanon
Auch Manila wird die Situation in Syrien langsam zu heiß: Nach einer weiteren Entführung von Soldaten hat die Regierung dort den Abzug der philippinischen Truppe empfohlen - ein Schritt, der die gesamte Mission gefährden würde. Wien wartet einmal ab
US-Außenminister treibt Vorbereitungen für Syrien-Konferenz voran
Chemische Waffen als Rote Linie, die, so die USA, nicht überschritten werden darf
Bisher keine Hinweise auf Verwendung durch Assad-Regime - Kommission relativiert
Syrien wollte schon seit Jahren das Raketensystem S-300 kaufen
"Bereinigung des Schlachtfelds vor dem Ende Assads"
“Rebels are trying to take Mohardeh and al-Suqaylabiya, which are strongholds of the regime and are strategic. The residents are Christian and the neighboring towns are Alawite. The rebels worry security forces may be arming people there,” said activist Safi al-Hamawi, speaking on Skype.
http://syrianfreedomls.tumblr.com/post/3838... wn-in-hama
"Syria today resembles Iraq nine years ago in another disturbing respect. I have now been in Damascus for 10 days, and every day I am struck by the fact that the situation in areas of Syria I have visited is wholly different from the picture given to the world both by foreign leaders and by the foreign media."
http://www.independent.co.uk/voices/co... 20309.html
…Mit diesem überraschenden Zug des US-Regimes wurde der Druck auf das syrische Regime etwas entschärft - möglicherweise wegen der unbeirrbaren Haltung Russland und Chinas in Sachen Damaskus.
FS3-NACHLESE:
http://derstandard.at/plink/135... 2/29243363
Aus Ankara hingegen hört man, daß die dortigen Militärs gar nicht "amused" sind, was wiederum klarer wird, wenn man die traditionellen Zwistigkeiten zwischen Militärs und Regime in der Türkei versteht:
http://derstandard.at/plink/133... 8/25664069
Putins Entschärfungsversuch mit dem Besuch in Ankara hatte offenbar Früchte getragen. Niemand, außer die Capos von S.P.E.C.T.R.E. und die FI wollen einen Weltkrieg.
…Für alle üblichen Fernsehgeschädigten würde aber eher ein Vergleich mit "Dr.House" des Standardforums passen, als mit einem Hansi Ehschowissen, den das FS3 übrigens sehr schätzt und es ihm demnach nicht antun möchte, daß er mit einem Fern-Seher in Zusammenhang gebracht wird, mit dem ein gewisser "Timagoras" ein Problem zu haben scheint.
Vielleicht sollten sie sich ja in "Heinrich von Kleist" umbenennen.
.
das ist mir schon klar, dass sich das FS3 selber so sieht, nur klaffen ja selbstwahrnehmung und realität nicht selten SEHR weit auseinander ;o)
aber Ihr vergleich mit Kleist ehrt mich ungemein, hat der doch durchaus kluges gesagt. u.a.:
"... der ganze Gang unsrer heutigen Kultur geht dahin, das Gebiet des Verstandes immer mehr und mehr zu erweitern, das heißt, das Gebiet der Einbildungskraft immer mehr und mehr zu verengen."
da Sie ja immer noch mehr auf einbildung als auf bildung vertrauen, sei Ihnen der satz ans herz gelegt. ;o)
…Ausnahmsweise erklärt ihnen das FS3 also das Bonmot:
Timagoras war bekanntlich Töpfer und Kleist schrieb "Der zerbrochene Krug".
Oder war das gar zu anspruchsvoll für sie? Stehen sie mehr auf Tortenwerfen?
.
typische google-falle.
da haben Sie neugierig "Timagoras" gegoogelt, und das erstbeste ergebnis als einzig logische erklärung genommen.
aber weil ich gutmütig bin, erklär ich's Ihnen:
hätten Sie Pausanias Periegetes gelesen, wüssten Sie, dass es auch noch einen anderen Timagoras gab, nämlich einen Athener Metoeken:
http://www.theoi.com/Ouranios/... teros.html
das hat etwas mit Anteros zu tun (und weder mit töpferei noch mit Kleist):
http://de.wikipedia.org/wiki/Anteros
aber zumindest weiß ich nun, was ich von Ihren "recherchen" zu halten habe (wenn ich's nicht eh schon gewusst hätte) ;o)
Das nun wieder deutet kaum darauf hin, dass das Assad Regime die Lage unter Kontrolle hat. Erst recht nicht, wenn man die Worte des syrischen Vizepräsidenten zu verstehen und die Verhandlungen Russlands, der Türkei und USA hinter den Kulissen ebenso zu deuten weiss, wie die plötzlichen Signale aus Teheran. Ich bin überzeugt, dass hier längst darüber verhandelt wird, wie das Machtvakuum nach Assad ausgefüllt werden soll. Bis zum endgültigen Sturz des Diktators wird es immer wieder Stimmen geben die an sein Überleben glauben oder so wie Sie Verschwörungs- und Geheimnachrichten verbreiten - bis zum Kollaps des Regimes um dann für eine Weile "unterzutauchen" bis der nächste Verschwörungsort genutzt werden kann. Was für ein Theater...
…diverser EU-Regime wußte -und dokumentiert hatte- etwa einen Ton B-Liar, Sarkozy oder die Machinationen gewisser Personen im US-Regime. Das Verbrechen dabei war nicht nur seine Beseitigung durch Söldner unter Mithilfe des EU-Militärapparates, sondern auch die systematische Ausrottung der libyschen Bürger unter fadenscheinigsten Vorwänden.
Bez.Libyen haben sich alle FS3-Berichte im Nachhinein als korrekt herausgestellt, wie das "andere Fern-Seh-Programm" hier auch über Dinge berichtete, von denen sie sonst nie gehört od.gelesen hätten.
Assad ist den Plänen einer psychopatisch veranlagten "Welt'egierung" ein Dorn im Auge. Die wahren "Diktatoren" überall anderswo sehen sie offenbar nicht.
So what?
Die USS John C. Stennis ist ein FLugzeugtraeger der Nimitz-Klasse:
http://en.wikipedia.org/wiki/USS_... s_(CVN-74)
Noch dazu operiert die Stennis von Bremerton, Washington aus. Das liegt am Pazifik!
Ergo die Stennis operiert NICHT vor der syrischen Kueste, die wie jedem ausser dem F S 3 bekannt ist am Mittelmeer liegt sondern in der Arabischen See und im persichen Golf!
Im Mittelmeer operieren fuer gewoehnlich die Traeger die entweder in Europa oder an der Atlantikkueste der USA stationiert sind!!
Zitat:
Michail Bogdanow, einer der russischen Vizeaußenminister, signalisierte Moskaus Wende im Syrienkrieg: Der Sieg der Rebellen gegen Assad sei wahrscheinlich, räumte Bogdanow ein
War das nicht das Interview das am naechsten Tag dementiert wurde?
http://derstandard.at/135545965... veraendert
Macht ja nichts in einer Kriegszeitung.
ist es, den Einfluss des Iran in Syrien abzusichern. Der Einfluss des Iran auf Syrien ist genau so kontraproduktiv wie der Syriens auf den Libanon. Durch die Unterstützung des Iran konnte die syrische Folterdiktatur ohne Rücksichten die terroristischen Infrastrukturen in der Region ausbauen. Das muss unbedingt aufhören.
Meine Rede.
Assad hat auf einen militärischen Sieg gepokert und verloren.
Inzwischen hat die FSA in Hama eine Offensive eröffnet.
Helfaya bei Hama wird jetzt von der FSA kontrolliert.
http://wikimapia.org/#lat=35.2... 12&l=0&m=b
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.