Gabuns Regierung sagt Weltuntergang ab

Regierungssprecher: Präsident will Ende von Mandat 2016 erreichen

Libreville  - Die gabunesische Regierung will sich vom drohenden Weltuntergang nicht dran hindern lassen ihre Amtszeit zu vollenden. "Ich erinnere Sie daran, dass der Präsident der Republik Gabun für ein Mandat bis 2016 gewählt wurde und die Präsidentschaft daher keineswegs die Absicht hat, zu dem von Ihnen genannten Datum nicht mehr zu existieren", sagte der Regierungssprecher des westafrikanischen Landes am Montag bei einer Pressekonferenz auf die Frage eines Journalisten.

Der Journalist hatte sich nach der Reaktion auf die laut mancher Interpretationen des Maya-Kalenders angeblich am 21. Dezember drohenden Weltuntergang erkundigt. "Die Maya haben doch immerhin in der Geschichte Beweise vorgelegt", sagte der sichtbar beunruhigte Journalist. Der Sprecher erwiderte daraufhin zur Belustigung der anderen Journalisten, es werde sich zeigen, ob die Welt untergehe. Angesichts der Tatsache, dass zum 21. Dezember Millionen Touristen in Mexiko erwartet würden, sei es zumindest nicht das Ende des Tourismus in Mexiko. "Danke für Ihre Aufmerksamkeit, und bis bald", schloss der Sprecher. (APA, 17.12.2012)

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