UNO stattet Golan-Mission mit Schutzausrüstung gegen Chemiewaffen aus

17. Dezember 2012, 22:05
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Rund 370 Österreicher Teil der UNDOF-Mission

Damaskus/New York/Wien - Vor dem Hintergrund eines drohenden Chemiewaffeneinsatzes in Syrien will die UNO ihre Soldaten auf dem Golan künftig mit Schutzausrüstungen gegen chemische Waffen ausstatten. Diese sollen all jenen Soldaten zur Verfügung gestellt werden, die nicht ohnehin von ihren Entsendeländern damit versorgt würden, sagte der Leiter der UNO-Friedenseinsätzeleiter, Herve Ladsous, am Montag in New York.

Er bestätigte auch erneut, dass die UNDOF-Mission, der auch rund 370 Österreicher angehören, zusätzliche Panzerfahrzeuge erhalten sollte. Anlass sei die Zunahme gewaltsamer Vorfälle, sagte Ladsous. Erst vor wenigen Wochen waren vier Österreicher auf dem Weg zum Flughafen in Damaskus verletzt wurden, als sie unter Beschuss gerieten.

Das Mandat für die UNDOF Mission, der auch Soldaten aus Kroatien, Indien, Japan und den Philippinen angehören läuft Ende Dezember aus. Im November empfahl UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon dem Sicherheitsrat eine Verlängerung um sechs Monate. (APA, 17.12.2012)

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